Pregame


10/12

Leider führte der KC Schwabsberg keinen Liveticker zum kleinen Finale. Ergebnisse sind auf der NBC-Seite zu finden


10/12

Medien: Orth belegte Platz 4 in Europa


10/11

Mit einem hochverdienten dritten Platz beim NBC-Pokal in Straubing haben sich die Kegler vom KC Schwabsberg auch in diesem Jahr für die Teilnahme an der Champions League qualifiziert. hinten von links: Reinhard Prickler, Ronald Endraß, Manuel Lallinger, Jürgen Pointinger, Philipp Vsetecka und Trainer Eugen Fallenbüchel. Vorne: Kapitän Reiner Buschow, Timo Hehl, Mathias Dirnberger und Damir Cekovic. Foto: efa


10/11

Minimalziel „Podestplatz“ erreicht – Mission erfüllt
Schwabsberg überzeugt auch international mit umwerfenden Leistungen Beim XV. NBC-Pokal der Männer in Straubing überzeugte der amtierende deutsche Pokalsieger KC Schwabsberg auch gegen die internationale Konkurrenz mit umwerfenden Leistungen. Die Qualifikation absolvierten die Kegler von der Ostalb als bestes von 25 Teams aus ganz Europa. Einziger Wermutstropfen die Halbfinalniederlage gegen die überragend auftrumpfende ungarische Mannschaft von Rèpcelaki SE. Im kleinen Finale um Platz drei gegen KSK Union Orth a.d. Donau überzeugten die Ostwürttemberger mit einem deutlichen 6:2 Erfolg (3805:3688 Kegel). Die Qualifikation im NBC-Pokal der Männer endete am Abend des dritten Tages mit einem Paukenschlag. In einem dramatischen Finallauf warfen die entfesselt aufspielenden Mannschaften aus Österreich und Slowenien den Geheimfavoriten Répcelaki SE (HUN) aus dem Rennen. Gleichzeitig schob sich Schwabsberg nach einem beeindruckenden Schlussspurt mit einer Gesamtleistung von 3799 Kegeln auf Platz 1 des Klassements. Die eigentliche Bombe platzte nach dem sportlichen Teil, als beim zweiten deutschen Vertreter, dem SKC Staffelstein, ein Spieler nicht gewertet wurde, weil das Ausländerkontingent überschritten worden war. Dadurch rutschten die Ungarn, die eigentlich schon draußen waren, durch die Hintertür auf Rang vier und Konstruktor Maribor, Schwabsbergs ursprünglicher Gegner auf Platz drei und danach war dann nichts mehr wie es einmal war. Im ersten Halbfinale der Männer konnte sich Konstruktor Maribor (SLO) knapp, aber keineswegs unverdient, mit 5:3 (3704:3633 Kegeln) gegen die Mannschaft von KSK Union Orth a.d. Donau durchsetzen. Beste Spieler waren Ales Blaz (649 Kegel) bei Maribor und Jiri Vicha (Orth) mit 638 Kegel.Schwabsberg verkaufte sich gegen den ungarischen Überraschungsgegner Répcelaki SE keineswegs schlecht, hatte aber gegen die furios auftrumpfenden Magyaren nicht die Spur einer Chance. Immer dann, wenn die Ostwürttemberger im Begriff waren das Heft des Handelns zu übernehmen, wurden sie von den Ungarn, die beinahe nach Belieben mit Handneunern aufwarteten, ausgekontert.Répcelaki SE, das einen wirklich überragenden Tag erwischt hatte setzte sich am Ende völlig verdient mit einem glatten 7:1 (3917:3749 Kegeln) gegen Schwabsberg durch. In absoluter Weltklassemanier präsentierten sich dabei der ehemalige Einzelweltmeister Kakuk Levente (684 Kegel) und Zsombor Zapletan (670 Kegel) bei den Ungarn sowie Philipp Vsetecka (683 Kegel) bei Schwabsberg.Vsetecka war es auch, der mit seiner 200’er Schlussbahn (111/89/0) die beste Einzelbahn des Turniers spielte. Die weiteren Ergebnisse für Schwabsberg erzielten Ronald Endrass (607 Kegel), Matze Dirnberger (622 Kegel), Timo Hehl 601 (Kegel) Manuel Lallinger (630 Kegel), Jürgen Pointinger/Reiner Buschow (606 Kegel). Das kleine Finale um Platz drei war nur zum Auftakt spannend. Da konnte Orth zunächst sogar mit 2:1 und 1931:1899 Kegeln in Führung gehen.Bereits bei Halbzeit hatte dann aber das furios aufspielende Schwabsberger Schlusstrio um Matze Dirnberger, Kapitän Reiner Buschow und Manuel Lallinger das Blatt gewendet und sogar ein Plus von 121 Kegeln herausgespielt. Schwabsberg sicherte sich am Ende hochverdient mit 2:6 und 3688:3806 Kegeln die Bronzemedaille und den angestrebten Startplatz in der Champions League.Schwabsbergs „Königstransfer“ Philipp Vsetecka präsentierte sich erneut in Weltklassemanier. Mit 686 Kegeln (269/417/0 – 176/179/153/178) war er der überragende Akteur der Partie. Bester Spieler bei den Österreichern war sein direkter Gegenspieler Jiri Vicha mit 659 Kegeln. Die weiteren Ergebnisse für Schwabsberg erzielten Timo Hehl/Damir Cekovic (588 Kegel), Ronald Endraß (625 Kegel), Matze Dirnberger (618 Kegel), Reiner Buschow (648 Kegel) und Manuel Lallinger mit 641 Kegel. Das Finale zwischen Konstruktor Maribor (SLO) und Répcelaki SE (HUN) war eine relativ einseitige Angelegenheit. Die Ungarn konnten sich gegenüber dem Halbfinale nochmals steigern und holten sich mit einem ungefährdeten 7:1 (3977:3766 Kegeln) den Turniersieg. Der alles überragende Kakuk Levente erzielte dabei Turnierbestleistung mit 720 Kegeln. Bester Spieler bei den Slowenen war Ales Blaz (676 Kegel). Schwabsbergs Gegner in der Champions League steht mit der slowakischen Mannschaft von ZP Sport a.s. Podbrezova bereits fest. Podbrezova zählt unstrittig zu weltbesten Mannschaften überhaupt. Im Finale des Weltpokals unterlagen die Slowaken dem deutschen Meister SKV RW Zerbst mit 2:6. Ein Traumlos für Schwabsberg, den diese Begegnung bietet für Freunde des Kegelsports wirklich Außergewöhnliches. Mit dem Serben Vilmos Zavarko stattet der derzeit wohl weltbeste Kegler, zum Rückspiel am 10. Dezember, der Ostalb seinen Besuch ab. Stimmen zum NBC-Pokal – Philipp Vsetecka:„Wir haben ein hervorragendes Turnier gespielt. Unser gestecktes Ziel, einen Campions-League-Platz zu erreichen haben wir souverän erreicht. Natürlich wäre da sogar noch etwas mehr drin gewesen. Nach dem verlorenen Halbfinale gegen die überragenden Ungarn mussten wir aber gewaltig aufpassen, dass wir nicht von ganz vorne nach hinten durchgereicht werden. Die Ungarn haben das Turnier verdient gewonnen, auch wenn sie nur durch ein Hintertürchen noch einmal ins Spiel gekommen sind. Das war schon absolute Weltklasse, was die ab dem Halbfinale gezeigt haben.“


Information

Starts at

Last Updated


Reporter