0

News

Presseschau Classic-Kegeln – Die Nummer 1 für "Alle Neune"



02/26

Schwäbische: Nachwuchs-Kegler trainieren fleißig
Am Freitag zwischen 16 und 18 Uhr ist die Kegelbahn Schwabsberg der Trainingsplatz für die Jüngsten im Verein. Viertklässler Linus Maier von der Grundschule Schwabsberg berichtet.Die Jugendbetreuer Martin Kuhn und Max Vogelmann freuen sich über zahlreiche Nachwuchskegler von vier bis zehn Jahren. Für sie hat der Verein extra kleine Kegelkugeln angeschafft. Diese sind auch leichter als die Jugendkugeln, wiegen aber trotzdem 1,2 Kilogramm!


02/26

Volksstimme: Vier Generationen Kegel-Sport
Auszug Schönebeck l Immer wieder montags geht das Licht an im Landesleistungszentrum der Classic-Kegler von Union Schönebeck in der Barbarastraße und dann schleichen sie hinein, die beiden so ungleichen Gestalten. Der jüngere von beiden ist fast noch ein Kind. Er ist 16 Jahre alt, heißt Satino Stacke und kegelt seit früher Kindheit in Schönebeck. Neben ihm läuft ein älterer Mann. Er ist 74 Jahre alt und heißt Dietmar Stacke. Der Nachname ist kein Zufall, Dietmar ist der Opa von Satino. Und zusammen bringt das Familiengespann einmal in der Woche die Bahn auf Vordermann. Da werden die Anläufe geputzt, die Bahnen eingewachst, die Poliermaschine angeworfen. Das dauert so vier bis fünf Stunden. Spaß macht das nicht immer. Aber Dietmar Stacke, der seit Anfang der 1960er Jahre in Schönebeck kegelt, nun aber aus gesundheitlichen Gründen kürzer treten musste, hat sich zumindest diese letzte Aufgabe im Verein bewahrt. „Eigentlich wollte ich schon aufhören“, sagt er. Aber er brennt für den Verein. Und dass sein Enkel Satino ihn bei dieser eher lästigen Aufgabe unterstützt, sagt viel über das Verhältnis der beiden aus, aber auch über die Stellung von Familie Stacke in Schönebeck. Seit vier Generationen nun kegeln die Stackes schon in den Schönebecker Vereinen. Der Vater von Dietmar Stacke war eines der Gründungsmitglieder im Jahre 1952. Statt moderner Kunststoffbahnen gab es da Bohle- oder Asphaltbahnen. Und das Landesleistungszentrum in der Barbarastraße stand auch noch nicht. Das wurde erst 2006 erbaut. In der Barbyer Straße waren die Bedingungen freilich nicht so gut wie heute in der Barbarastraße. Erst gab es zwei, später vier Bahnen. Stück für Stück wurde der Kegelsport in Schönebeck professioneller. Heute gibt es acht Bahnen auf der Anlage im Landesleistungszentrum, die mindestens zu den besten im Land Sachsen-Anhalt gehört. „Mit dieser Bahn kann man Werbung machen“, sagt Dietmar Stacke stolz.


02/22

Volksstimme: Sachsen-Anhalts Jugendwart Ron Seidel wirbt für AGs in den Schulen
Auszug Was früher Volkssport war, lockt heute kein Kind mehr hinterm Handy hervor. Davon kann auch Ron Seidel, Jugendwart des Landesverbandes Kegeln/ Bowling Sachsen-Anhalt, ein Klagelied singen: „Auch wir haben arg mit Mitgliederschwund zu kämpfen. Auch und gerade im Nachwuchsbereich. Hatten wir 2014 noch 516 Jugendkegler im Alter von sieben bis 18 Jahren, sind es aktuell noch 450“, rechnet Seidel vor. Als „absolute Randsportart“, die kaum Medienpräsenz habe und als veraltet und uncool gilt, habe man es in der digitalen Welt schwer, Nachwuchs zu gewinnen. „Am besten geht das noch über Arbeitsgemeinschaften in der Schule“, so Seidels Erfahrung. Aber auch hier komme keiner freiwillig, man müsse die Kinder (und Schulleiter) an die Hand nehmen. „Ich nagele mir da viel Zeit ans Bein, um am Ende eines Schuljahres vielleicht ein, zwei Kinder zu finden, die im Verein bei der Stange bleiben“, weiß der 44-Jährige. In der Grundschule Waldstraße in Roßlau hat er einen sehr engagierten Partner gefunden. Einmal in der Woche hole er zwölf Mädchen und Jungen der 3. und 4. Klasse von der Schule ab, bringe sie zum Training auf der 500 Meter entfernten Vereinsbahn und danach auch wieder zurück. Dabei beobachtet der Lehrer, der beim ESV Roßlau zudem 16 Kinder und Jugendliche trainiert, immer wieder, „dass gerade das Kegeln einen großen Vorteil gegenüber anderen Sportarten hat: Jeder kann es lernen, der Spaßfaktor ist groß und die Kids können sehr schnell, sehr erfolgreich sein.“ Mitgliederschwund Der Landesverband Kegeln/Bowling Sachsen-Anhalt (LV K/B) ist mit aktuell 5183 Keglern in seinen Disziplinverbänden Classic (3795), Bohle (1100) und Bowling (288) immer noch einer der mitgliedsstärksten Sportverbände im Landessportbund (LSB). Wie viele Landesverbände beklagt auch der LV K/B einen Milgliederschwund. So lag die Gesamtzahl im Jahr 2014 noch bei 6111 Aktiven (+ 928) – 4424 im Classic, 1288 im Bohle und 399 beim Bowling. (jb)


02/22

Volksstimme: Zippel-Zerbst trotzt dem Trend
Auszug, der beleuchtet, warum Zerbst so erfolgreich ist Harte Arbeit im Leistungsbereich Doch das Ganze ist auch und gerade im Leistungsbereich des Classic-Kegelns kein volkssportliches Kinderspiel, sondern hammerharte Arbeit, betont Lothar Müller. „Und das vor und hinter den Kulissen, denn wir betreiben heute wie früher ein stiefmütterlich behandelte Randsportart – abseits der Öffentlichkeit und medial kaum präsent.“ Auch wenn sich die Zerbster diesbezüglich nicht beschweren könnten und wollten, wie der selbstbekennende „Kegel-Verrückte im positiven Sinne“ betont. „Unsere Medienpräsenz haben wir uns im wahrsten Sinne des Wortes durch Hartnäckigkeit und Erfolg redlich verdient.“ Seit über 19 Jahren spannt sich das Zerbster Urgestein vor den Karren des 1999 gegründeten Kegelvereins. „Man muss den Sport lieben und leben, um den Laden so lange zu schmeißen“, gibt der „Macher“ des SKV Rot-Weiß Zerbst, der einst selbst viele Jahre erfolgreich in der DDR-Oberliga unterwegs war, zu. Teamwork und familiärer Rückhalt Im gleichen Atemzug betont er aber auch, dass er ohne den familiären Rückhalt durch Ehefrau Heiderose sowie das Teamwork seiner rührigen Mitstreiter im Verein „nichts, aber auch gar nichts“ sei. „Als Einzelkämpfer wäre ich verloren und es gäbe diesen Verein auch nicht mehr. Nur gemeinsam sind wir stark und können dem allgemeinen Trend trotzen“, erklärt der Präsident mit Verweis auf stetig wachsende Mitgliederzahlen. Im Gründungsjahr 1999 waren es 56 Mitglieder, davon 15 Jugendliche. Aktuell zählt der Verein 110, gut 20 Prozent macht der Nachwuchs aus. Diesen für das Kegeln zu begeistern, liegt Müller & Co. aus reinem Selbsterhaltungstrieb besonders am Herzen. „Wer es nicht versucht, darf nicht jammern“, lautet das Credo des Vereins, der erst im Januar drei neue Mitglieder begrüßen durfte – gewonnen über die AG in der nahe liegenden Sekundarschule. Jeder Euro hart erarbeitet Zehn Männer und Frauen, darunter vier Übungsleiter, stehen Müller aktuell zur Seite, um die Tradition zu pflegen (1935 wurde der Zerbster Kegelsport erstmals urkundlich erwähnt), und das Vereinsleben am Laufen zu halten. „Und alles passiert ehrenamtlich, nach 16 Uhr. Aber die Strukturen müssen halt aus finanztechnischen Gründen schlank gehalten werden.“ Jeder einzelne Euro für den Spielbetrieb oder den Erhalt des 2003 von der Stadt erworbenen Eigentums müsse hart erarbeitet werden. Während Andreas Förster als Sportwart für die Organisation und Timo Hoffmann für die rein sportliche Seite verantwortlich zeichnen, ist Lothar Müller für die Finanzen zuständig. „Mein Job ist schlichtweg das Klinkenputzen. Und das Netzwerken. Das ist ja nicht jedermanns Sache, aber ich habe vielleicht beim Rühren der Werbetrommeln das richtige Händchen“, vermutet der Diplomingenieur für Maschinenbau, warum es ihm immer wieder gelingt, Gönnern Geld für die „Randsportart unter den Randsportarten“ aus dem Kreuz zu leiern. Sponsorensuche kostet Kraft Rund 30 Sponsoren – vom kleinen Betrieb, der 250 Euro beisteuert, bis hin zu großen Kalibern wie den Stadtwerken, die Stadtsparkasse, Getec oder auch Lotto, die vier- oder gar fünfstellige Beträge zahlen – verhelfen den Keglern momentan zu ihren sportlichen Höhenflügen. Aber die Sponsorensuche kostet Müller viel Zeit und Mühe, viel Geduld und Überzeugungskraft. „Bei einigen beiße ich mir die Zähne aus, bei anderen musste ich zehn Jahre lang immer wieder baggern, um sie als Sponsoren zu gewinnen.“ Dabei lässt er nichts unversucht und klopft sogar an die Türen von Global Playern. „Doch wer nicht wagt, der nicht gewinnt“, ist Müllers Motto. Und er verrät mit verschmitztem Lächeln auf den Lippen, dass er es sogar bei Roman Abramovic und Gazprom probiert habe. „Ich hatte dabei im Hinterkopf, dass die Russen Katharina die Große sehr verehren, und dachte, dass ich über die Zarin aus Zerbst einen Fuß in die Tür bekomme. Am Ende gab es sogar Rückantworten auf meine Schreiben, allerdings jeweils mit freundlichen Absagen.“


02/22

Schwäbische: Schüler haben Spaß am Kegelsport
In der Kegelbahn Schwabsberg ist 14-tägig freitags ein Kegeltraining für Kinder. In zwei Gruppen kegeln fast 20 Schüler der Grundschule Schwabsberg zwischen 16 und 18 Uhr. Durch eine Kegel-AG hatten im vergangenen Schuljahr viele Schüler der Grundschule Lust bekommen, die Sportart auszuprobieren und trainieren nun fleißig weiter. Seit Herbst 2017 kegeln sie in der U10-Mannschaft und nehmen an Wettkämpfen teil. Zwei erfolgreiche Spieltage haben die Nachwuchskegler schon absolviert, zwei weitere stehen noch aus. Im Frühjahr wird feststehen, wer U10-Meister im Kreis Ostalb/Hohenlohe wird. Die Jugendtrainer Max Vogelmann und Martin Kuhn freuen sich über weitere interessierte Kegler. Nach den Faschingsferien wird wieder eine Kegel-AG der Grundschule angeboten.


02/19

Aalener Nachrichten: Klack! Präzision statt Zufall
Vor dem Spiel des Jahres im Champions League Viertelfinale im Kegeln besuchten die Aalener Nachrichten / Ipf- und Jagst-Zeitung das Training des KC Schwabsberg.


02/17

#kegelnlebt: Freudenstadt macht in Südbaden vor, wie es geht
Im Schwarzwälder Boten erzählt Herbert Frech über den Sportkegelclubs "SKC 87" Freudenstadt. Die Bahn in Freudenstadt konnte nicht gehalten werden, der Verein spielt inzwischen in Ehlenbogen, das ist knapp 15 km entfernt. Freudenstadt hat 23690 Einwohner. Auszug aus dem Artikel Der Freudenstädter Sportkegelclub spielt in der Bezirksklasse B. In die Bezirksklasse A könnte man noch aufsteigen, weiter aber nicht – dafür reicht die Zahl der Mitglieder einfach nicht aus. Nur in Bezirksklassen sind gemischte Mannschaften erlaubt, in den höheren Ligen müssen sechs Männer oder sechs Frauen in einer Mannschaft sein. 16 Wettkämpfe bestreitet der Sportkegelclub pro Saison; acht in Ehlenbogen, acht auswärts rund um Offenburg und Lahr, da der Verein dem Sportverband Südbaden angeschlossen ist. Der Vorsitzende muss zugeben, dass auch für seinen Verein die Mitgliederzahlen schon einmal besser waren: "Zu Zeiten, als wir noch in Freudenstadt gekegelt haben, hatten wir drei Herren- und eine Damenmannschaft." Doch Trübsal blasen will er nicht: "Wir machen weiter, so lange es geht." Das jüngste Vereinsmitglied ist derzeit 30, das älteste 78 Jahre alt. Der Standort in Ehlenbogen sei eben auch ungünstig. Jugendliche müssten immer hingebracht und wieder abgeholt werden. In Freudenstadt gebe es eine Vielzahl von Vereinen, die einfach näher am Wohnort der jungen Leute liegen. "Wenn wir in Freudenstadt eine Kegelanlage hätten, könnten wir uns auch mit Schulen zusammentun", meint Frech. Er habe bereits bei mehreren Freudenstädter Bürgermeistern für eine Kegelbahn geworben – ohne Erfolg. Freudenstadt sei nicht der richtige Standort.


02/16

#kegelnlebt: Poing, Wörlitz und Langendorf im regionalen TV
#kegelnlebt – der Hashtag, der ab sofort unsere Infos über Berichte zum Classic-Kegeln bereichert. Schön, wenn ihn alle in der Keglerfamilie benutzen ;-), natürlich auch #classic120 oder #kegeln.


02/09

Südwestpresse: Der Traum von der Bundesliga in Gaisbach
Auszüge Eine eigene Kugel hat Tanja Layer in ihrer Sportasche, wenn sie zum Training oder Spiel nach Öhringen ins Sporthotel fährt. „Die haben mir meine Kinder geschenkt“, erzählt die 53-Jährige, „es ist einfach ein ganz anderes Gefühl, wenn ich mit der eigenen Kugel spiele.“ Gut in ihre zweite Saison sind die Keglerinnen aus Gaisbach gestartet und waren zeitweise sogar Tabellenführer, „aber dann hatten wir großes Verletzungspech und müssen nun ohne Ersatzspielerinnen kegeln“. Rang vier ist dennoch beachtlich für den Vorjahresaufsteiger, mit dem Abstieg dürften die Hohenloherinnen wohl nichts zu tun haben. „Vielleicht klappt es ja irgendwann mal sogar mit dem Aufstieg in die erste Liga. Das wäre ein Traum.“ Ein- bis zweimal wöchentlich fährt Tanja Layer zum Training nach Öhringen. „Die Räumlichkeiten in Gaisbach gibt es nicht mehr. Und die Kegelanlage in Eschenbach, wo unsere Herren trainieren und spielen, sind für die zweite Bundesliga nicht zugelassen.“ So sind die Anfahrtswege doch recht groß, einige Mitspielerinnen, die aus Backnang kommen, trainieren deshalb meist in ihrem Heimatort und kommen nur zu den Spielen. Die weiteste Auswärtsfahrt führte bis nach Regensburg. Ein Großteil der Spielerinnen ist schon seit vielen Jahren zusammen, immer wieder kommen aber auch neue hinzu. „Geld gibt es bei uns aber keines. Das sind dann Keglerinnen, die sich einfach in einer höheren Liga ausprobieren wollen.“


02/09

Augsburger Allgemeine: Kreise mit Nachwuchssorgen
Der einstige Volkssport hat nicht nur im Landkreis große Nachwuchsprobleme. Die Situation ist aber nicht überall gleich. Wie die Vereine aus Aichach und Pöttmes versuchen, neue Mitglieder zu bekommen.


02/09

Der einstige Volkssport hat nicht nur im Landkreis große Nachwuchsprobleme. Die Situation ist aber nicht überall gleich. Wie die Vereine aus Aichach und Pöttmes versuchen, neue Mitglieder zu bekommen.


02/09

Lausitzer Rundschau: Junge Talente machen Hoffnung auf volle Kegelhallen
Auszug Steffen Pach, Abteilungsleiter im Kegeln bei Blau-Weiß 07 Spremberg sowie Jugendtrainerin Melanie Pach wünschen sich mehr Nachwuchs in dieser Disziplin. „Diese Sportart macht körperlich als auch geistig jede Menge Spaß und ist sowohl im Einzel- als auch im Mannschaftssport angesiedelt“, so Pach. So seien derzeit einige aktive Classic-Kegler dabei, moderne Nachwuchs-Konzepte zu erstellen und die Jugend für diesen umwerfenden Sport zu animieren. „Auch der Kreisfachverband Spree-Neiße stellt sich gerade inhaltlich und strukturell etwas neu auf“, sagt Cindy Meißner. Vielleicht sind dann in 30 Jahren volle Kegelhallen wieder Normalität.


01/30

infranken.de: Kegelbahn soll erneuert werden
Der Eisenbahnersportverein Neuenmarkt-Wirsberg steht nach der Dachsanierung vor einer weiteren, größeren Investitionsmaßnahme, der Erneuerung der Vier-Bahnen-Kegelanlage mit Kosten von 81 500 Euro. In der Hauptversammlung erkannten die Mitglieder die Notwendigkeit der Maßnahme an und gaben einstimmig „grünes Licht“. Neben den vier Kegelbahnen wird auch die komplette Kegelbahntechnik erneuert. Die Arbeiten sollen bereits am 29. März beginnen, die Wiederinbetriebnahme ist für den 12. Mai 2018 geplant. Sehr ausführlich erläuterten Vorsitzender Rudolf Hanke und Abteilungsleiter Martin Witzgall die Probleme der Vier-Bahnen-Kegelanlage, die aus technischen Gründen komplett erneuert werden muss. Witzgall: „Wir bekommen ansonsten für 2018 keine Abnahme.“ Während die Kegelabteilung einen Betrag von 8500 Euro und der Hauptverein 23 000 Euro zur Finanzierung beisteuern, muss zur Zwischenfinanzierung ein Darlehen über 50 000 Euro aufgenommen werden, das aber jederzeit mit Sondertilgungen abgebaut werden könnte. Außerdem kann der ESV mit einem Zuschuss der Gemeinde Neuenmarkt über 8000 Euro und einem weiteren Zuschuss vom Landkreis Kulmbach rechnen. Schatzmeister Hartmut Lauterbach gab sich zuversichtlich, dass das Darlehen spätestens in acht Jahren getilgt ist. Auf die Frage von Frank Lindner, welche Lebensdauer die neue Anlage hat, sprach Vorsitzender Hanke von 25 bis 30 Jahren. ... Bürgermeister Siegfried Decker (NG) lobte die erfolgreiche Arbeit des ESV sowohl im Breiten- als auch im Leistungssport und die engagierte Nachwuchsarbeit in der Kegelabteilung.


01/30

Süddeutsche Zeitung: Den Schwung verloren
Seit etwa fünf Jahren geht die Zahl der Kegler beständig zurück. Bei den Jüngeren ist der Sport aus der Mode gekommen, die meisten Aktiven sind jenseits der 50. Auszüge "Es klingt hart, aber wenn unsere Altersstruktur so bleibt, dann sterben wir langsam aus", sagt Manfred Karl, Vorstand der Kegel-Abteilung des TSV Erding. Zwischen 60 und 80 Jahre sind die Mitglieder alt, berichtet er. Im Moment habe der Verein etwa 40 Mitglieder. Doch es gibt Hoffnung. In den vergangenen fünf Jahren seien immerhin drei Neue hinzugekommen im Alter von 25, 30 und 38 Jahren. Einer habe vom Fußball auf Kegel umgesattelt, weil seinem Lehrherrn das Kicken wegen der Verletzungsgefahr nicht geheuer war. Die beiden anderen Neuzugänge sind aus den neuen Bundesländern zugezogen, "dort ist der Kegelsport noch wesentlich verbreiteter als hier", weiß Karl. Maximilian Stangl, Vorstand der Kegelgemeinschaft Moosinning, ärgert sich manchmal ein wenig, dass die Kegler "bei manchen immer noch das Image haben, gemütlich im Wirthaushauskeller beim Bierchen zu sitzen". Er betont, dass ein Kegler ein gutes Körpergefühl, Kondition und mentale Stärke brauche. 64 Mitglieder mit einem Altersdurchschnitt von 40, 45 Jahren hat der Moosinninger Verein. Die Zahlen stagnierten, "das ist ja auch schon mal nicht schlecht", sagt Stangl. Mit Schnupperkegeln im örtlichen Ferienprogramm versucht sein Verein, Kinder für den Sport zu interessieren. Aber am besten laufe es immer noch über "Spezlwirtschaft", also über Freunde oder Familie: "Ich bin auch über meine Eltern zu dem Sport gekommen."


01/30

Medien Stuttgart: Der Abwärtstrend beim Kegeln im Südwesten ist gestoppt
In Baden-Württemberg nehmen rund 5000 Kegel- und Bowlingsportler am Rundenbetrieb teil. Die Zahl der Freizeitkegler nimmt wegen Überalterung immer weiter ab. Mit großem Ernst gehen rund 3800 Menschen im Südwesten dem Kegelsport nach. Die amerikanische Variante, das Bowling, zählt in Baden-Württemberg 1200 Spieler. Die Zahl der Freizeitsportler liegt um ein Vielfaches höher. Genaue Zahlen gibt es nicht. Mehr als 7500 Kegler nahmen in Baden-Württemberg noch Anfang der 80er Jahren am Rundenbetrieb auf den Classic-Bahnen teil, die dem internationalen Standard entsprechen. Ende 2017 waren es nur noch knapp halb so viele. Stirbt der einstige Volkssport aus? Siegfried Schweikardt glaubt das nicht. „Der Abwärtstrend ist gestoppt“, sagt er. Zuletzt seien die Zahlen der Sportkegler im Südwesten konstant geblieben. Der Präsident des Württembergischen Kegler- und Bowling-Verbands (WKBV) sieht dennoch ein massives Pro­blem bei der Randsportart: Der Nachwuchs fehlt. „Wir haben aber kein klassisches Nachwuchs-, sondern vor allem ein Betreuerproblem“, präzisiert der seit 22 Jahren als Kegelsportfunktionär tätige Schweikardt, der einige Jahre lang auch an der Spitze des internationalen Verbands, der Fédération Internationale des Quilleurs (FIQ), gestanden hat. Junge Leute für den Sport zu begeistern sei nicht schwierig. „Bei Kindern haben das Werfen einer Kugel und die umfallenden Kegeln immer einen Reiz“, sagt Schweikardt. Vielmehr mangele es an Trainern und Betreuern, die sich regelmäßig um die jungen Leuten kümmern. Beim Thema Sportstättenbau würden Kegler auch gerne belächelt. Hier, so gesteht der WKBV-Präsident, habe man aber lange Zeit auch Fehler gemacht. Viele Sportkegler hätten zu lange auf den in Hotels, Gasthäusern oder Vereinsheimen vorhandenen Bahnen gespielt. Das habe sich gerächt, da viele Bahnen – auch durch den Rückgang bei den Freizeitkeglern – für die Betreiber nicht mehr gerechnet hätten und geschlossen wurden. Noch bestehende Kegelbahnen seien technisch nicht mehr auf dem heutigen Stand. Ältere Freizeitkegler störe das Fehlen einer modernen Anlage meist nicht, Sportkegler schon. „Und Jüngere lockt man ohne Spiel- und Zählcomputer sowie die dazugehörigen Animationen auch nicht mehr auf die Bahnen“, weiß Schweikardt. Da stehe längst das Bowling höher im Kurs. Umfrage in den 20 Anlagen rund um Stuttgart


Information

Starts at

Last Updated


Reporter