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MAZ-Talk zur Potsdamer Mitte



08/30

Unser Fazit zum zweiten MAZ-Talk lautet: Architektur bewegt die Potsdamer und das wohl auch in Zukunft. Damit bis zum nächsten MAZ-Talk.


08/30

... während oben noch weiter diskutiert wird.


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Die ersten gehen...


08/30

Tomczak schließt sein Fazit an. Er sagt: "Es ist noch nicht zu spät." Er spricht auch den Staudenhof an. Mit dem FH-Abriss werde auch der Staudenhof fallen. Ohne ein Umlenken der Stadt heute werde ebenso das Schicksal des Rechenzentrums, so sein Plädoyer.


08/30

Exner fasst den MAZ-Talk aber auch die Diskussion zusammen: "Ich habe selten ein Thema erlebt, dass so stark diskutiert wurde wie das Thema Stadtmitte."


08/30

Herbert Heider, Afd-Mitglied und ehemaliger Pressesprecher von Pogida, hat eine Empfehlung an Tomczak: Er solle die FH aufgeben, sie sei Geschichte, und stattdessen Kräfte mobilisieren in Richtung Staudenhof.


08/30

Letzte Frage an Brands: Warum soll nur eine räumliche Struktur für die Zukunft der Potsdamer Mitte gelten?


08/30

Auch Exner antwortet auf Tack. Der Abriss gehöre zu den Sanierungszielen der Stadt. Fördermittel vom Landtag, zu dem Tack gehört, würden diesen Zweck bestätigen. Eine Abkehr von den Planungen würden enorme Geldsummen erfordern.


08/30

Hüneke widerspricht und fragt, ob Tack die Diskussionen der letzten 15 Jahre nicht mitbekommen habe, der öffentliche Diskurs zur FH sei beispielhaft gewesen. Sie bestreitet, dass man sich auf einem falschen Weg befindet. Ein Moratorium schließt sie aus. Es sei ein breiter Kompromiss erarbeitet und mit nur 3 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen beschlossen worden. "Und manchmal muss man auch mit Kompromissen leben", fügt sie hinzu.


08/30

Landtagsmitglied Anita Tack will von den Stadtverantwortlichen wissen, ob man angesichts des Kaufangebots der Bürgerinitiative nicht beim Thema FH innehalten müsste. Es sei kommunales Eigentum. "Warum geben wir dem Thema nicht noch mehr Zeit?" fragt sie.


08/30

Ein 1930 geborener Leser spricht sich für die FH-Abrissgegner aus. Er ist enttäuscht, dass keine kluge Nachnutzung mit breiter öffentlicher Nutzung gefunden wurde.


08/30

Architektin Christina Focke meldet sich aus dem Publikum und spricht den Wohnungsbau erneut an. Sie lobt, was in Potsdam seit der DDR geleistet wurde. "Was wir wirklich falsch machen in Potsdam, ist es Innenhöfe vollzuknallen, bis keiner mehr Licht hat", kritisiert sie.


08/30

Wie steht es um öffentliche Flächen, die immer mehr aus dem Stadtbild verschwinden, will jemand aus dem Publikum wissen. Hüneke antwortet: Man sei "bemüht", freie Flächen zu schaffen, wie auf der Freundschaftsinsel oder auf dem Bassinplatz. Weiter wird das Thema nicht ausgeführt, was zu Unmut im Publikum führt.


08/30

Architekt Brands verweist darauf, dass eine neue architektonische Epoche immer an die alte Epoche anknüpft. Tomczak bekommt für sein spontanes Gegenargument Applaus: "Man knüpft nicht an eine Epoche an, indem man sie auslöscht."


08/30

Zu verhindern, dass nur Großinvestoren kommen, sei eine wichtige Frage und gut erreicht worden, ergänzt Exner. Potsdamer Genossenschaften hätten eine Chance bekommen. "Ich würde mich freuen, wenn daraus etwas werden würde", sagt er. Auch Bauherrengemeinschaften könnten laut Ausschreibung zum Zuge kommen. "Alles ist möglich", sagt Exner.

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