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BTW 2017: Der Wahltag in Brandenburg



09/24

Blick auf die Bürgermeister-Wahl in Teltow: Amtsinhaber Thomas Schmidt (SPD) hat bisher mit Abstand die meisten Stimmen. Doch um eine Stichwahl kommt er wohl nicht herum.


09/24

Statt Präsenz im Wahlkampf hieß es für Erardo Rautenberg: Chemotherapie. Nun sieht es für ihn im Wahlkreis 60 nach einer bitteren Niederlage für ihn aus.


09/24

Pritzwalk: Die Entscheidung fiel im ersten Wahlgang: Ronald Thiel (CDU/FDP/KBV) wird neuer Bürgermeister von Pritzwalk. Wie Wahlleiterin Petra Lohrmann kurz nach 21 Uhr gegenüber der MAZ bestätigte, wird es keine Stichwahl geben. Nach dem vorläufigen Endergebnis erreichte Thiel (unten im Foto zu sehen) 54,5 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen - für ihn entschieden sich 3776 Wählerinnen und Wähler. Damit errang er die absolute Mehrheit. Ralf Knacke (SPD/Linke/Freie Wähler) musste sich mit 22,6 Prozent der Stimmen begnügen, in absoluten Zahlen erhielt er 1568 Stimmen. Einzelbewerber Mario Ortlieb kam auf 14,3 Prozent oder 973 Stimmen und Thomas Schlaffke (AfD) erreichte letztlich 8,8 Prozent oder 613 Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,9 Prozent. Wahlberechtigt waren 10485 Personen, darunter etwa 300 Personen zwischen 16 und 18 Jahren. Die Zahl der Briefwähler lag bei über 1500.


09/24

Klares (vorläufiges) Ergebnis der Bürgermeister-Wahl in Pritzwalk.


09/24

Potsdam: Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock sieht sich in der Pflicht bei den Koalitionsverhandlungen mit allen demokratischen Parteien zu reden: "Da die AFD droht, die Oppositionsführerschaft zu werden, stehen alle demokratischen Parteien noch einmal mehr in der Pflicht, miteinander zu verhandeln." Stellt aber gleichzeitig klar: "Wir haben sehr stark formuliert, was unsere Ziele für Koalitionsverträge sind, also für mich als klimapolitische Sprecherin heißt das ganz konkret: Ohne Maßnahmen zum Kohleausstieg sehe ich nicht, wie ein Koalitionsvertrag zu unterschreiben sei. Das ist ganz unabhängig von der Farbe."


09/24

Im Wahlkreis 61 sind 305 von 316 Wahllokalen ausgezählt: Manja Schüle (SPD) führt mit 26,2 Prozent der Stimmen knapp vor Saskia Ludwig (CDU) mit 24,5 Prozent.


09/24

Im Wahlkreis 62 (Dahme-Spreewald, Teltow-Fläming III, Oberspreewald-Lausitz I) liegt bei den Direktkandidaten "Miss Bundestag" Jana Schimke (CDU) deutlich vorn - mit 30,5 Prozent, gefolgt von dem AfD-Kandidaten Dietmar Ertel mit 20,7 Prozent der Stimmen. 439 von 485 Wahlbezirken sind dort ausgezählt. (Foto: privat)


09/24

Nur noch 30 Stimmbezirke fehlen: In 297 der 327 Wahllokale sind die Stimmen sind in Wahlkreis 58 (Oberhavel/Östliches Havelland) ausgezählt. Uwe Feiler (CDU) liegt mit 29,7% vor Benjamin Grimm (SPD) mit 22,7% und Christian Schmidt (AfD) mit 18,5%. Linken-Kandidat Harald Petzold liegt mit 14,7% dahinter.


09/24

Die AfD ist nach Auszählung von gut 90 Prozent der Wahlbezirke bei der Bundestagswahl mit 20,6 Prozent zweitstärkste Kraft geworden. Nach dem Zwischenstand des Wahlleiters behauptet die CDU mit 26,6 Prozent der Zweitstimmen ihre Spitzenposition, büßte aber gegenüber der Wahl vor vier Jahren 8,2 Punkte ein.


09/24

„Haut ab, haut ab“ und „AfD Rassistenpack“: Rund 300 Demonstranten versuchten heute Abend in Berlin, mit Trillerpfeifen und Sprechchören die Wahlparty der Partei in einer Diskothek im ersten Stock des „Hauses des Reisens“ zu stören.


09/24

Den Erfolg, als drittstärkste Kraft ins Berliner Parlament einzuziehen, hat die AfD einer Wählerklientel besonders zu verdanken: den ostdeutschen Männern.


09/24

Betroffene Gesichter bei der SPD in Potsdam. (Foto: Bernd Gartenschläger)


09/24

Der Jüterboger Landtagsabgeordnete Erik Stohn (SPD) zum Wahlergebnis: „Die Volksparteien haben verloren. Das hat nicht nur mit der Flüchtlingspolitik zu tun, sondern auch mit dem inhaltlichen Wegducken der Kanzlerin. Die SPD hat immer staatspolitische Verantwortung getragen. In dieser Situation ist es angezeigt in die Opposition zu gehen. Alexander Gauland die Rolle des Oppositionsführers zu überlassen halte ich für fahrlässig."


09/24

Phöben: Saskia Ludwig (CDU) geht inzwischen davon aus, dass sie den Wahlkreis nicht mehr gewinnen wird. "Wir feiern jetzt trotzdem, das haben wir uns verdient", sagt sie. (Foto: Friedrich Bungert)


09/24

Wildau: Die beiden Bürgermeisterkandidaten Frank Vulpius (l./Einzelbewerber) und Uwe Malich (Die Linke/Amtsinhaber) verfolgen im Volkshaus die Stimmentwicklung. Wahlleiterin Simone Hein (l.) und ihre Stellvertreterin Heike Köhler stellen die Ergebnisse ins Internet. Nach der Auszählung von 7 der 9 Wahlbezirke läuft alles auf eine Stichwahl am 15. Oktober zwischen Uwe Malich und der von FDP und CDU unterstützten Kandidatin Angela Homuth hinaus.

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