CS CFR Cluj

MPSPPins
Manel Manea
158  154  149  169  0.00.0630
Horatiu Bogdan Dudas
160  162  174  168  1.03.0664
Petrut Ovidiu Mihalcioiu
151  146  161  179  1.02.5637
Vlad-George Sabau
159  160  150  167  1.02.0636
Robert Merza
152  176  145  150  0.02.0623
Dumitru Virgil Dorin
147  168  136  128  0.01.0579

KC Schwabsberg

MPSPPins
Philipp Vsetecka
171  184  179  178  1.04.0712
Melvin Rohn
159  164  147  161  0.01.0631
Ronald Endraß
151  151  153  151  0.01.5606
Manuel Lallinger
161  150  170  144  0.02.0625
Matthias Dirnberger
131  163  157  183  1.02.0634
Damir Cekovic
160  155  153  160  1.03.0628
MPSPPins
Manel Manea (CS CFR Cluj)
158  154  149  169  0.00.0630
Philipp Vsetecka (KC Schwabsberg)
171  184  179  178  1.04.0712
Horatiu Bogdan Dudas (CS CFR Cluj)
160  162  174  168  1.03.0664
Melvin Rohn (KC Schwabsberg)
159  164  147  161  0.01.0631
Petrut Ovidiu Mihalcioiu (CS CFR Cluj)
151  146  161  179  1.02.5637
Ronald Endraß (KC Schwabsberg)
151  151  153  151  0.01.5606
Vlad-George Sabau (CS CFR Cluj)
159  160  150  167  1.02.0636
Manuel Lallinger (KC Schwabsberg)
161  150  170  144  0.02.0625
Robert Merza (CS CFR Cluj)
152  176  145  150  0.02.0623
Matthias Dirnberger (KC Schwabsberg)
131  163  157  183  1.02.0634
Dumitru Virgil Dorin (CS CFR Cluj)
147  168  136  128  0.01.0579
Damir Cekovic (KC Schwabsberg)
160  155  153  160  1.03.0628


Postgame


12/15

Vorher: In der Kegelarena von Cluj, Schauplatz der Einzelweltmeisterschaften 2018, betrachteten Melvin Rohn (li.) und Marcel Volz anfänglich noch recht entspannt das Geschehen auf der Bahn. Nachher: Die Erleichterung über das Erreichen der zweiten Runde in der Champions-League ist den Schwabsberger Spielern förmlich ins Gesicht geschrieben, von links: – Marcel Volz, Melvin Rohn und Matze Dirnberger. Fotos: efa


12/15

Schwabsberg: Viertelfinale nach hart erstrittenem Auswärtssieg
Die An- und Rückreise zum Champions-League-Rückspiel nach Siebenbürgen ins rumänische Klausenburg (Cluj) waren für Schwabsbergs Kegler eine mehr als entspannte Angelegenheit. Nicht einmal zwei Stunden benötigte die Lufthansa-Maschine für die Strecke von München nach Cluj. Ganz anders gestaltete sich dagegen das Match gegen den rumänischen Meister C. S. CFR Cluj. In einer Begegnung auf Biegen und Brechen bedurfte es seitens der Gäste schon einer keglerischen Glanzleistung, um in der hochmodernen WM-Kegelanlage in Cluj bestehen zu können. Dank einer exzellenten Mannschaftsleistung und eines phänomenalen neuen Bahnrekords durch Schwabsbergs Austria-Import Philipp Vsetecka konnte das angestrebte Ziel: Einzug in die 2. Runde der Champions-League, am Ende realisiert werden. Eine (Extra-) Klasse für sich „The Man oft the Match“, Philipp Vsetecka. In der Startpaarung gesetzt, erzielte Vsetecka 712 Kegel und ebnete damit für Schwabsberg den Weg in die nächste Runde. Ebenso beeindruckend wie das Ergebnis selbst, die Art wie es erzielt wurde: 412 Kegel beim Spiel in die Vollen und sensationelle 300 Kegel ins Räumen (171-184-179-178). Eine wahre Augenweide seine zweite Bahn, auf der er 96 Kegel beim Spiel in die Vollen und 88 !!! Kegel im Abräumen erzielte; eine Weltklasseleistung mit Sternchen. Vsetecka mit Weltklasseleistung Im Startduo fiel Philipp Vsetecka gegen Manel Manea (630 Kegel) die nicht ganz einfache Rolle zu, dafür zu sorgen, dass die erwartete Anfangsoffensive der Rumänen erst gar nicht erst Fahrt aufnahm. Eine Aufgabe, die er mit der Weltklasseleistung (Partiebestwert) von 712 Kegeln bravurös löste. Mit 4:0 sorgte er auch in dieser Hinsicht für eine perfekte Ausbeute. Ein sehenswertes Match lieferten sich Bogdan Dudas und Melvin Rohn, der erstmals in der Startformation aufgeboten wurde. Die Entscheidung in den ersten beiden Sätzen fiel jeweils denkbar knapp, mit einem bzw. zwei Kegeln Differenz. Der Matchpoint gelang dem Rumänen im dritten Satz, als sich dieser mit einer überragenden 174er-Bahn vom Schwabsberger absetzen konnte. Dudas beendete sein Spiel mit überragenden 664 Kegeln und 3:1-Sätzen. Trotz hervorragender 631 Kegel musste Schwabsbergs U 23-Nachwuchstalent da am Ende dann doch passen. Für Schwabsberg, das bei ausgeglichenem Punktestand dank des um 49 Kegel besseren Gesamtergebnisses in Führung lag, ein Auftakt nach Maß. Cluj dominiert das Mitteldrittel Wie schon im Hinspiel starteten die Gäste im Mitteldrittel kräftig durch. Vor allem der frühere Einzelweltmeister Petrut Mihalcioiu (637) machte gewaltig Druck gegen Schwabsbergs Ronald Endraß (606). Bei Halbzeit lag der noch mit 1,5:0,5 in Front. Dann zeigte der Rumäne eine Kostprobe seines großen Könnens und zog Wurf um Wurf mit 340:304-Kegeln auf und davon, wobei er beide Sätze für sich verbuchen konnte. Ein starkes Spiel lieferte auch Flad Sabau gegen Manuel Lallinger ab, obgleich beide in den Sätzen völlig ausgeglichenen agierten. Die Entscheidung zu Gunsten des Rumänen fiel auf der Schlussbahn, als dieser im Räumen seine Bilder besser verwerten konnte. Mit 636 und 625 Kegeln erzielten beide Kontrahenten hervorragende Einzelergebnisse. Das Match selbst war nun absolut ausgeglichen, mit einem völlig offenem Finale, in das Cluj nach seiner Aufholjagd im Mitteldrittel zwar mit 3:1 in den Duellen ging, Schwabsberg aber mit sieben Kegeln mehr weiterhin das bessere Gesamtergebnis aufwies und auch nach Sätzen mit 8,5 : 7,5 noch knapp die Nase vorn hatte. Dramatik pur im Schlussdrittel Auf beiden Seiten begann nun das große Zittern. Bei den Rumänen, die Morgenluft witterten, weil deren Schlussspieler gewaltig auftrumpften und die Deutschen in die Defensive drängten. Bei Schwabsberg, weil die Gäste zwischenzeitlich, nachdem Robert Merza gegen Matze Dirnberger zwei Sätze in Folge gewann, zur Halbzeit mit 34 Kegeln in Rückstand geraten waren. Dann allerdings drehte der Schwabsberger Leistungsträger den Spieß um. Nervenstark sicherte er sich den dritten Satz und machte dann auf der Schlussbahn mit weltklassereifen 183 (111/72/0) Kegeln den Sack zu. Mit 634:623-Kegeln sicherte er sich in einem grandiosen Schlussspurt den Duellsieg. Schlusspartner Damir Cekovic ging es weniger spektakulär, aber mit durchweg solider Kegelarbeit an. Bei vier sehr gleichmäßig mit Ergebnissen zwischen 153 und 160 Kegeln gespielten Bahnen ließ er gegen Dumitru Dorin nur einen einzigen Satzverlust zu. Mit 628:579 Kegeln und 3:1 machte er den ersten Schwabsberger CL-Auswärtserfolg und damit den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Stimmen zum Spiel – Matze Dirnberger: „Ein Riesenspiel unserer Mannschaft mit einer Weltklasseleistung von Philipp. Ich denke wir haben verdient gewonnen, auch wenn die Begegnung zwischen durch schon einmal auf der Kippe stand. Insgesamt waren wir einfach die komplettere Mannschaft. Jetzt freuen wir uns auf die zweite Runde und die ungarische Mannschaft von Zalaegerszegi TK.“


12/09

Was für ein Finish des amtierenden deutschen Pokalsiegers! Mathias Dirnberger reißt mit einer 183er-Bahn sein Duell noch herum, auch Cekovic bringt sein Duell souverän nach Hause. Klasse, die Nervenstärke des NBC-Pokalsiegers, der somit nach heißem Fight zurecht ins Viertelfinale einzieht. Kompliment an die Gastgeber, die den Schwabsbergern bis 30 Wurf vor Schluss alles abverlangten.
Game over! Final Score: 3.0:5.0
Running


12/09

Schwabsberg steht im Viertelfinale!!!!!


12/09

Schluss90 (4:2/-2): Die Gäste mischen in der Gesamtwertung weiter mit. Aber wie auch immer – ein kleiner Hauch fehlt noch. Aber Cekovic führt immerhin etwas deutlicher 2:1/17. Matze Dirnberger hingegen liegt 1:2/-22 zurück.Der Duellsieg allein reicht auch nicht zum Weiterkommen – Gesamt vorn oder ein Satz muss dazu her, puh ist das spannend....


12/09

Schluss30 (4:2/1): Die Spannung erreicht ihren Höhepunkt. Damir Cekovic führt 1:0/13. Matze Dirnberger aber nur 131, er liegt 0:1/-21 hinten. Die Gastgeber in der Gesamtwertung minimal vorn. Das erwartet heiße Ende naht.


12/09

Mitte (3:1/-7): Wie schon im Hinspiel kippt die Partie in der Mitte. Aber Schwabsberg hat auch schon 8,5-Satzpunkte sicher, aber erst ein Duell, weil Ronald-Endraß nach 1,5:0,5-Führung den ehemaligen rumänischen Einzelweltmeister Petrut Mihailcioiu noch etwas aus den Augen verlor. Fürs Finale gilt: Mondestens ein Duell sichern und vier Sätze klarmachen...


12/09

Start120 (1:1/-49): Was für ein Auftakt durch Philipp Vsetacka mit 712 Kegeln am Ort der nächsten Einzelweltmeisterschaft. Für die Infos danke an Ramo Na.
Livecast started!
Pregame


12/09

Aus Cluj-Napoca liegen uns noch keine Informationen vor.


12/08

Schwabsberg: Gelingt der Sprung in die 2. Runde?
Mit dem Gewinn ihres ersten internationalen Titels beim NBC-Pokal in München haben sich Schwabsbergs Kegler für die Champions League, die Königsklasse des Kegelsports, qualifiziert. Nach Szeged und Podbrezova in den Vorjahren bescherte das Los mit dem rumänischen Meister C.S. CFR Cluj erneut einen interessanten Gegner. Ein Los, das den Ostwürttembergern ganz nebenbei allerdings auch einen enormen Reiseweg bescherte. Knapp 20 Stunden war die rumänische Mannschaft bei ihrer Anreise auf die Ostalb unterwegs; eine grenzwertige und strapaziöse Angelegenheit. Vor allem, um Ressourcen zu schonen, bedurfte es schon eines erheblichen finanziellen Kraftaktes, um die Kosten des Lufthansafluges von München nach Cluj für das zehnköpfige Spieler- und Betreuerteam zu stemmen. Die Maschine mit der Schwabsberger Mannschaft startete am Freitag, um 09.55 Uhr auf dem Flughafen Franz Josef Strauß in München. Als kleines Dankeschön für die herzliche Aufnahme beim Hinspiel revanchiert sich die rumänische Mannschaft und sorgte für den Transfer der Ostwürttemberger vom Flughafen ins Hotel. Eine überaus sportliche Geste. Das Hinspiel in Schwabsberg konnten die Kegler von der Ostalb mit einem soliden 6:2-Erfolg (12:12-Sätze, 3628:3568-Kegel) für sich entscheiden – eine recht ordentliche Basis für das Rückspiel am kommenden Samstag. Und dennoch, gewonnen ist noch lange nichts gegen die Rumänen. Kapitän Reiner Buschow hätte es nach dem erfolgreich absolvierten Hinspiel nicht besser umschreiben können, als er sagte: „Der Tisch ist zwar schon reichlich gedeckt, aber gegessen ist noch lange nicht.“ Die Sportstadt Cluj-Napoca, verfügt über eine ultramoderne Kegelarena, selbstredend ausgestattet mit einer modernen Plattenbahn. Auf dieser Anlage, von der jeder Verein nur träumen kann, werden im kommenden Jahr sogar die Einzelweltmeisterschaften ausgetragen. Beim C.S. CFR Cluj gibt es auch in den Wochen vor Weihnachten nichts geschenkt. Die Mannschaft dominiert nicht zuletzt deshalb auch die rumänische Liga, weil sie zu Hause eine echte Macht ist. Ein Gegner, den die Schwabsberger nur allzu gut kennen, nicht nur aus dem Hinspiel, sondern auch aus dem Aufeinandertreffen im Europapokal 2015 in Straubing: eine Mannschaft mit ungeheurer Explosivkraft. Lässt man diese ins Spiel kommen, sind Probleme vorprogrammiert. Das allerdings ist ein Thema, mit dem man auf der Ostalb durchaus umzugehen weiß. Ganz entscheidend wird sein, ob es gelingt, die richtigen Pärchen zu bilden. Auch wenn Schwabsberg am vergangenen Wochenende zu Hause gegen den deutschen Vizemeister Victoria Bamberg im Schlussspurt den Kürzeren gezogen hat, enttäuschte der KCS keglerisch in dieser Klassepartie keineswegs. Die Erfahrung zeigt, dass ein 6:2 zwar noch lange keine Garantie für ein Weiterkommen ist, aber allein schon der Umstand, dass Schwabsberg in dieser Saison auswärts noch kein Spiel verloren hat, macht diese Angelegenheit für die Rumänen nicht gerade einfacher. Stimmen zum Spiel – Matze Dirnberger: „Wir haben unsere Hausaufgabe gegen Cluj ordentlich erledigt. Wenn wir jetzt keinen entscheidenden Fehler mehr machen, haben wir eine realistische Chance erstmals in die zweite Runde einzuziehen. Einfach wird das aber sicherlich nicht werden, das Rückspiel gegen den rumänischen Meister aus Cluj“. Eugen Fallenbüchel


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