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Garnisonkirche Talk



11/22

"Wären wir überhaupt hier, wenn es nicht so viel Kritik gäbe?", fragt ein Bürger. Den Satz "Wir tun schon was zur Versöhnung" weist er zurück. Das Interesse an der Diskussion ist groß. Nach einem Redebeitrag schnellen die Hände in die Höhe, einige stehen sogar auf, um sprechen zu dürfen.


11/22

Wieland Eschenburg: "Das, was wir jetzt bauen, ist durchfinanziert."


11/22

Boede will wissen: Wie sieht die Finanzierung wirklich aus? Wer übernimmt die finanzielle Verantwortung, wenn es scheitert?


11/22

Das Publikum beteiligt sich hochemotional an der Diskussion.


11/22

"Es ist nicht richtig, Gottesdienste zu stören. Aber sind Gottesdienste das richtige Mittel, um eine Diskussion zu führen?", fragt ein erregter Bürger mit lauter Stimme.


11/22

Bürger Michael Brix hat Angst, dass die Kirche zum neuen alten Wallfahrtsort für Faschisten wird. Er ist Jahrgang 1934.


11/22

Mittlerweile sind einige Wortmeldungen zu sehen. Das Thema ist hoch umstritten. Zwischendrin erheben einige Personen ihre Stimme.


11/22

Eine Bürgerin erinnert daran, dass "wir eine Kirche aufbauen", so die Potsdamerin. Sie wendet sich immer wieder um und spricht das gesamte Publikum an. Sie plädiert für den Aufbau der gesamten Kirche.


11/22

"Ein altes Wahrzeichen muss wieder aufgebaut werden. Da gibt es keine Diskussion", sagt ein Bürger, der nach eigener Angabe Jahrgang 1934 ist. Er kennt die Kirche als Kind. "Da macht es nichts, wenn der Herr Hitler ein oder fünf Stunden drin war". Ein Raunen geht durch das Publikum. Mittlerweile ist es sehr unruhig geworden.


11/22

"Sie kriminalisieren die Kritiker!" brüllt jemand aus dem Publikum in Richtung Eschenburg.


11/22

Errichten den Turm aufgrund von Beschlüssen, sagt Wieland Escheburg, Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche.


11/22

"Eine Baugenehmigung ist zurücknehmbar, ein Bau nicht", sagt Georg Bittcher von der SVV in Potsdam.


11/22

Die Publikumsrunde beginnt.


11/22

Baut: Wie können wir diskutieren? Ich sehe die evangelische Kirche da in einer wichtigen Rolle. Ich halte die Fragestellung des heutigen Abends für hochinteressant. Ich sehe nicht, wie diese Kirche ein Wahrzeichen einer demokratischen Stadt werden soll.


11/22

Eschenburg verweist auf eine Rechtsgrundlage zum Bau der Garnisonkirche. Zweifelt aber die Rechtmäßigkeit einer Unterschriftensammlung zur Auflösung der Stiftung Garnisonkirche an. "Beruhige dich", schallt es aus dem Publikum.

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