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Sturm Friederike in Brandenburg



01/18

Die Unwetterkarte des DWD zeigt schon wieder grüne, also warnfreie Bereiche in Brandenburg. Damit und mit einer ersten Bilanz schließen wir den Liveticker.


01/18

Jede Geburt ist unvergesslich, doch diese sturmumtoste für ein Paar aus Köln ganz besonders. Zum Glück ging trotz "Friederike" alles gut, wenn auch anders als erwartet.


01/18

Nicht nur in Brandenburg, auch im übrigen Osten Deutschlands gab es zahlreiche Stromausfälle. Nach Angaben des Konzerns Mitteldeutsche Energie AG (enviaM) in Chemnitz waren heute bis zu 140 000 Kunden ohne Strom, nachdem Masten, Leitungen und andere Anlagen durch den Orkan beschädigt worden waren. Bis zum Abend reduzierte sich die Zahl nach Angaben einer Sprecherin auf etwa 65 000 Kunden. Rund 350 Mitarbeiter arbeiteten daran, auf andere Leitungen umzuschalten, um rasch viele Haushalte wieder anzuschließen. Das Unternehmen verfügt über ein Elektrizitätsverteilernetz von rund 74 000 Kilometern Länge in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg.


01/18

Traurige bisherige Sturm-Bilanz: Bundesweit kamen mindestens sechs Menschen ums Leben. - Bei einem Unfall inmitten der Sturmböen kam im Süden Brandenburgs ein Lkw-Fahrer ums Leben. Das Fahrzeug war auf der Autobahn 13 (Berlin-Dresden) bei Ortrand nahe der Grenze von Brandenburg zu Sachsen in die Mittelleitplanke geprallt und umgestürzt. - Auf einem Campingplatz bei Emmerich (Nordrhein-Westfalen) wurde ein 59-Jähriger von einem Baum erschlagen. - In einer Sturmböe verlor in Lippstadt (NRW) ein Mann (68) bei einem Verkehrsunfall sein Leben. - Ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr starb bei einem Sturmeinsatz in Sundern (NRW). - In Bad Salzungen in Thüringen wurde ein Feuerwehrmann von einem umstürzenden Baum getötet. Sein Kollege wurde schwer verletzt. - In der Nähe von Neubrandenburg (MV) starb eine 61-jährige Autofahrerin.


01/18

Vor genau elf Jahren, am 18. und 19. Januar 2007, war Orkan "Kyrill" über Europa hinweggefegt. Erstmals in der Geschichte der Deutschen Bahn stand der Schienenverkehr damals fast völlig still, tausende Reisende strandeten. Am Berliner Hauptbahnhof, der acht Monate zuvor eröffnet worden war, brachte der Wintersturm einen tonnenschweren Träger zum Einsturz. In Deutschland starben damals elf Menschen.


01/18

:)


01/18

Keine Unwetterwarnung mehr für Brandenburg!


01/18

Auch bei unseren Nachbarn wütete der Sturm heftig. In Belgien wurde eine Frau von einem Baum erschlagen. Zwei Menschen starben in den Niederlanden wegen umstürzender Bäume. Dort wurden auf Autobahnen und Fernstraßen durch den Sturm mehr als 60 Lastwagen umgeweht.


01/18

Etwa 250 Reisende saßen längere Zeit in einem ICE in Südniedersachsen fest, der in einen umgestürzten Baum gefahren war. Die Passagiere sollten auf freier Strecke über Stege in einen anderen Zug umsteigen, der auf dem benachbarten Gleis halten soll. Der ICE war auf dem Weg von Hamburg nach Stuttgart gewesen.


01/18

In Pößneck (Thüringen) wurde das Dach einer Schule abgerissen, in der sich noch Kinder befanden. Nach Angaben des Landratsamtes Saale-Orla-Kreis blieben bei dem Vorfall am Nachmittag alle Schüler unverletzt. Das Dach des Grundschulgebäudes landete auf dem Schulhof.


01/18

Manche nehmen es mit Humor.


01/18

Auch bei unseren nördlichen Nachbarn war das Autofahren heute kein Vergnügen...


01/18

Heute haben die Berliner Kollegen zum Glück keine Probleme, von Potsdam nach Hause zu kommen.


01/18

Der tödliche Verkehrsunfall auf der Autobahn 13 in Brandenburg ist nach den ersten Ermittlungen der Polizei auf den Sturm zurückzuführen. Der Lastwagen sei demnach von einer Windböe erfasst worden und umgekippt, teilte die Polizei per Twitter mit. https://twitter.com/PolizeiBB/status/954053863597846528


01/18

Brandenburg hat offenbar das Schlimmste überstanden. "Der Höhepunkt der Sturmlage ist überschritten", sagte soeben Ulrike Maiwald vom Deutschen Wetterdienst in Potsdam. Bis nach Mitternacht müsse aber vor allem im Süden noch mit Sturm gerechnet werden.

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