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Berlinale 2018



02/24

Der Silberne Bär für die Beste Darstellerin geht an Ana Brun als Chela in "Las herederas" (The Heiresses), eine Geschichte weiblicher Emanzipation von Marcelo Martinessi.


02/24

Der Silberne Bär für den Besten Darsteller geht an Anthony Bajon als Thomas in "La prière" (The Prayer) von Cédric Kahn.


02/24

Der silberne Bär für das Beste Drehbuch geht an Manuel Alcalá und Alonso Ruizpalacios für das mexikanische Roadmovie "Museo".


02/24

Der silberne Bär für "Herausragende künstlerische Leistung" geht an Elena Okopnaya für die Ausstattung von "Dovlatov", ein Porträt über den Schriftsteller Sergei Dovlatov (1941-1990), dessen brillant ironische Texte in der Sowjetunion der Breschnew-Ära nicht gedruckt werden durften.


02/24

Kurzfilmpreis für "The Men Behind The Wall" Der Goldene Bär für den besten Kurzfilm der 68. Berlinale geht an den israelischen Beitrag „The Men Behind The Wall“ von Ines Moldavsky. Das gab die Jury am Samstagabend bekannt. Den Silbernen Bären erhielt „Imfura“ von Samuel Ishimwe. „Solar Walk“ von Réka Bucsi bekam den mit 20.000 Euro dotierten Audi Short Film Award.


02/24

Last-Minute-Tipp Willem Dafoe hat in mehr als 100 Filmen mitgespielt und mit allen, die in der Independent-Kino-Szene Rang und Namen haben, zusammen gearbeitet. Die Berlinale widmet dem großartigen Schauspieler eine Hommage und zeigt seine besten Streifen. Letzte Gelegenheit, einen Klassiker der Filmgeschichte mit ihm auf großer Leinwand zu sehen, bietet sich Sonntag.


02/24

Kurz vor dem Ende der Berlinale ist es zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten wenige Meter vom Berlinale-Palast entfernt gekommen. Ein Auto geriet am Samstagnachmittag in der Ludwig-Beck-Straße von der Fahrbahn ab und rammte einen Plakataufsteller der Berlinale, sagte ein Polizeisprecher. Bei dem Zusammenstoß wurden zwei Menschen leicht verletzt. Die Polizei war vor Ort, um die Ermittlungen zum Unfallhergang aufzunehmen. Weitere Einzelheiten waren nach Angaben des Sprechers am Samstagnachmittag zunächst nicht bekannt.


02/24

Unabhändige Jurys vergeben Preise Mehrere Jurys vergaben Auszeichnungen für Beiträge aus unterschiedlichen Sektionen des Berliner Festivals. Der Amnesty International Filmpreis ging an die Dokumentation „Zentralflughafen THF“ über die Notunterkunft am stillgelegten Flughafen Berlin-Tempelhof von Filmemacher Karim Aïnouz. Mit in der Jury: Schauspielerin Friederike Kempter („Tatort“). Mit dem Panorama-Publikums-Preis für den besten Spielfilm und den besten Dokumentarfilm wurden „Profile“ beziehungsweise „The Silence of Others“ ausgezeichnet. Bereits am Vorabend war der schwul-lesbische Filmpreis Teddy an den brasilianischen Panorama-Beitrag „Tinta Bruta“ vergeben worden.


02/24

"In den Gängen" doppelt ausgezeichnet Wenige Stunden vor der feierlichen Bären-Verleihung hat der deutsche Berlinale-Wettbewerbsbeitrag „In den Gängen“ mit Franz Rogowski und Sandra Hüller zwei Preise der unabhängigen Jurys ergattert. Die poetische Liebesgeschichte um zwei Wendeverlierer von Thomas Stuber erhielt am Samstagmittag die Auszeichnungen der Ökumenischen Jury und der Gilde deutscher Filmkunsttheater. Stubers Film zeige den Alltag in einem Großmarkt in „einer lakonischen und humorvollen Weise und feiert den Humanismus“, hieß es zur Begründung von der Filmgilde. Dass der Film so angenommen worden sei, „das ist ein wunderbares Geschenk“, sagte der Regisseur sichtlich bewegt.


02/24

"Profile" ist aus vielerlei Hinsicht ein ganz besonderer Film: Er zeigt, wie der IS versucht, junge Frauen in Europa anzuwerben. Ein irrsinniger Plot, aber eine wahre Geschichte. Und damit nicht genug: Der Regisseur hat eine völlig neue Filmsprache gefunden: Der gesamte Film spielt im Internet. Die Geschichte wird über Facebook-Dialoge, Chats per Skype oder Youtube-Videos erzählt.


02/24

IS-Film gewinnt Publikumspreis Der Spielfilm "Profile" hat auf der Berlinale den Panorama Publikums-Preis gewonnen. Regisseur Bekmambetov hat die Erlebnisse einer Journalistin verfilmt, die undercover Kontakt zum IS aufnimmt. Wie das rbb Fernsehen berichtet, das den Preis gemeinsam mit Radioeins verleiht, haben rund 26.000 Berlinale-Besucher abgestimmt.


02/24

Sie sind schon ein tolles Paar: Sandra Hüller als Süßwaren-Marion und Franz Rogowski als Getränke-Christian in der zart-herben Geschichte „In den Gängen“. Rogowski greift heute nach dem Bären. Seine steile Karriere ist besonders bemerkenswert, weil Rogowski lispelt. So ein menschlicher Makel wird Schauspielern selten zugestanden.


02/24

Neben dem Hinweis auf zu viele deutsche Filme, zu wenige deutsche Filme, zu schlechte deutsche Filme, den schwachen Wettbewerb, die Konkurrenz aus Cannes und die Farbe des Schals von Dieter Kosslick gibt es auf der Berlinale einen Satz, der seit Jahren zu hören ist: „Ich habe noch nie einen schlechten Kinderfilm gesehen.“ Unser Autor schon. Doch wie schreibe man das, so dass es keinem der beteiligten Knirpse wehtut?


02/24

Ganz nah dran: Heute vergibt die Jury die Bären und die Preisverleihung wird live in die Audi Berlinale Lounge übertragen. Ab 18.30 Uhr blickt Moderator Friedemann Karig zurück aufs Festival und nebenbei kann man schön vom Warmen aus hinaus auf den roten Teppich schauen und Stars und Sternchen beobachten!


02/24

"Fortuna" gewinnt Gläsernen Bären „Fortuna“ von Germinal Roaux ist der Abräumer bei der Preisverleihung am Freitagabend im Haus der Kulturen der Welt. Sowohl die Jugend-Jury als auch die internationale Jury der Sektion Generation 14plus zeichnete die schweiz-belgische Koproduktion mit dem Gläsernen Bären aus. Der Regisseur konnte die Auszeichnung nicht persönlich entgegen nehmen, er liegt mit einer Grippe im Bett. Auch die Hauptdarstellerin, Kidist Siyum Beza, war bereits wieder nach Äthiopien zurück gekehrt. Der Film erzählt in schwarz-weiss von einem 14-jährigen Mädchen, das Zuflucht in einem Kloster in einem Schweizer Bergmassiv gefunden hat. Einsam und voller Sehnsucht nach ihren Eltern, die sie seit der Überquerung des Mittelmeers nicht mehr gesehen hat, versucht sie sich in der neuen Umgebung zurecht zu finden. Und trägt an der schweren Last eines Geheimnisses. Keine leichte Kost für junge Zuschauer!

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