SKK Raindorf

MPSPPins
Milan Svoboda
153  158  147  149  1.02.5607
Christian Schreiner
146  154  151  139  1.03.0590
Daniel Schmid
170  175  152  150  1.03.0647
Michael Kotal
130  150  156  138  1.02.0574
Alexander Raab
140  143  139  161  1.03.0583
Philipp Grötsch
143  151  131  168  1.03.0593

TSV Breitengüßbach

MPSPPins
Mario Nüßlein
130  168  147  148  0.01.5593
Christian Rennert
121  133  136  156  0.01.0546
Christian Jelitte
158  152  151  152  0.01.0613
Tobias Stark
135  140  130  144  0.02.0549
Manuel Bachmaier
150  123  134  114  0.01.0521
Albert Kirizsan
138  152  118  135  0.01.0543
MPSPPins
Milan Svoboda (SKK Raindorf)
153  158  147  149  1.02.5607
Mario Nüßlein (TSV Breitengüßbach)
130  168  147  148  0.01.5593
Christian Schreiner (SKK Raindorf)
146  154  151  139  1.03.0590
Christian Rennert (TSV Breitengüßbach)
121  133  136  156  0.01.0546
Daniel Schmid (SKK Raindorf)
170  175  152  150  1.03.0647
Christian Jelitte (TSV Breitengüßbach)
158  152  151  152  0.01.0613
Michael Kotal (SKK Raindorf)
130  150  156  138  1.02.0574
Tobias Stark (TSV Breitengüßbach)
135  140  130  144  0.02.0549
Alexander Raab (SKK Raindorf)
140  143  139  161  1.03.0583
Manuel Bachmaier (TSV Breitengüßbach)
150  123  134  114  0.01.0521
Philipp Grötsch (SKK Raindorf)
143  151  131  168  1.03.0593
Albert Kirizsan (TSV Breitengüßbach)
138  152  118  135  0.01.0543

Postgame


11/05

Breitengüßbach: Blamable Vorstellung im Nachholspiel
Der Kampf um den dritten Tabellenrang der 1. Bundesliga mit der Nachholpartie des 2. Spieltages zwischen dem SKK Raindorf und TSV Breitengüßbach erwies sich als eine sehr einseitige Angelegenheit. Mit 8:0 MP und 3594:3365 Gesamtkegeln setzten sich die Gastgeber aus der Oberpfalz souverän und ungefährdet gegen schwache Gäste durch und schickten diese mit einer ordentlichen Packung zurück nach Oberfranken. Auch in diesem Jahr sollte die Anlage am Chambtaler Hof keine gutes Pflaster für den TSV darstellen und dies zeigte bereits der Partieauftakt, in dem Mario Nüßlein und Christian Rennert ihre Startbahnen mit 130 und 121 gehörig in den Sand setzen und somit anders als geplant, sofort gegen das starke Startduo der Gastgeber um Milan Svoboda (153) und Christian Schreiner (146) deutlich in Rückstand gerieten. Während Nüßlein mit sehenswerten 168:158 zumindest den Ausgleich erzielen konnte, Stand Rennert nach weiteren 133:154 bei 0:2 SP und einem gehörigen Rückstand (-46) bereits mit dem Rücken zur Wand. Diesen konnte er auch mit einer deutlich besseren zweiten Hälfte nicht mehr egalisieren und so musste er sich mit enttäuschenden 546:590 klar gegen Schreiner beim Stande von 1:3 SP geschlagen geben. Das andere Duell versprach deutlich mehr Spannung, als sich Nüßlein und Svoboda mit je 147 Kegeln den dritten SP teilten. Die Entscheidung wurde in diesem Duell auf die letzten Würfe vertagt und dort hatte wiederum der Raindorfer mit 149:148 das denkbar knappere und glücklichere Ende für sich. Mit 607:593 setzte sich der Tscheche auch über die Gesamtkegel durch, während Nüßlein wohl noch immer seiner vergebenen Chance und den zahlreichen vermeidbaren Fehlern nachtrauert. Der Druck für die Mittelpaarung war jetzt bereits enorm und im Fokus stand nun sicherlich das Duell der beiden Nationalspieler Christian Jelitte und Daniel Schmid, während sich auf den Nebenbahnen Tobias Stark mit dem Tschechen Michael Kotal duellieren durfte. Doch auch hier erwischte der Neuzugang des SKK einen Traumstart und holte sich mit weltklasse Leistungen von 170:158 und 175:152 die ersten beiden Sätze gegen einen keinesfalls enttäuschenden Jelitte. Egal was dieser aber auch versuchte, auch den dritten Durchgang sicherte sich Schmidt denkbar knapp mit 152:151 zur Vorentscheidung. Den Schlussdurchgang konnte er sich dann zwar mit 152:150 zum Ehrenpunkt sichern, im Gesamtresultat war er trotz sehr starker 613 Kegel aber ebenfalls Schmid (647) im Duell der Tagesbesten unterlegen. Obwohl sich der TSV Kapitän nebenan mit 135:130 glücklich den ersten Durchgang sicherte, schien auch er mit seinem Spiel und der Anlage sichtlich zu hadern. Dies nutzte der junge Tscheche mit 150:140 und 156:130 prompt aus, um sich nun die klare Führung gegen Stark zu sichern. Zwar schaffte dieser mit 144:138 noch den Ausgleich nach SP, in Gesamtergebnis lag aber auch er frustriert mit 549:574 Kegeln im Hintertreffen. Beim Stande von 4:0 MP und einem Kegelrückstand von bereits 117 Kegeln war selbst ein Unentschieden für die Schlussspieler in weite Ferne gerückt. Auf Grund der weiterhin verletzungsbedingten Ausfälle von Zoltan Hergeth und Robin Parkan, bildeten diesmal Manuel Bachmeier und Albert Kirizsan den undankbaren Abschluss einer bereits verkorksten Auswärtspartie. Was die Zuschauer dort nun von den Gästen geboten bekamen, war wie bereits zuvor von zwei weiteren Teamkollegen nicht bundesligatauglich und somit auch nicht verwunderlich, dass sich die Gastgeber mit zwei weiteren Duellerfolgen den klaren 8:0 Heimsieg nach MP absicherten. Alexander Raab setzte sich dabei mit 583:521 und 3:1 SP gegen einen indisponierten Bachmaier durch und auch der SKK Kapitän Philipp Grötsch hatte mit 593:543 und ebenfalls 3:1 SP leichtes Spiel mit dem in die Bresche gesprungenen TSV Trainer Albert Kiriszan. Das Gesamtergebnis von 3594:3365 spricht ebenfalls klare Worte, zeigt aber auch definitiv mehr spielerische Defizite beim TSV auf, ohne das solide Ergebnis der Hausherren auf ihrer doch sehr anspruchsvollen Heimbahn schmälern zu wollen. „So wie wir uns aktuell Auswärts präsentieren, haben wir in der 1. Bundesliga einfach keine Chance zu punkten. Mannschaftlich treten wir viel zu harmlos und inkonstant auf, heute kamen auch noch vermeintlich taktische Fehler hinzu, dann setzt es am Ende eben eine solch deutliche Auswärtsklatsche. Jetzt muss sich erst mal jeder selbst an die eigene Nase fassen, zu Hause gegen Neumarkt werden wir uns sicher wieder anders präsentieren und dann müssen wir im Anschluss in Amberg zeigen, dass wir es auch in der Ferne besser können als bisher!“ so der enttäuschte und mahnende Leistungsträger Christian Jelitte, der trotz seiner starken 613 Kegel im Duell gegen den Tagesbesten Daniel Schmid (647) das Nachsehen hatte.


11/03

Raindorf: Chambtalerherren überraschend deutlich
In einem Nachholspiel hatten die Chambtalkegler in der 1. Bundesliga den TSV Breitengüßbach zu Gast. Nach dem Sieg gegen Schwabsberg wurde im Chambtalerteam auch keine Veränderung in der Mannschaftsaufstellung vorgenommen. Erneut sollten beim Start Milan Svoboda und Christian Schreiner einen Vorsprung herausholen. Mit Mario Nüßlein und Christian Rennert setzten die Gastgeber ebenfalls zwei ihrer stärksten Akteure in die Startpaarung. Milan Svoboda konnte den ersten Satz gegen Nüßlein mit 153:130 für sich entscheiden, musste aber den zweiten Satz trotz guter Leistung mit 158:168 abgeben. Im dritten Satz trennte man sich mit 147:147 unentschieden, so dass es 1,5:1,5 stand und der letzte Satz entscheidend war. Hier gab es zwischen den beiden ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Erst mit dem letzten Schub holte sich Svoboda mit 149:148 den Satz. Mit 2,5:1,5 bei 607:593-Kegeln erkämpfte er sich den Duellsieg. Christian Schreiner musste gegen den TSV-Neuzugang Christian Rennert antreten. Das Raindorfer Urgewächs gewann die ersten drei Sätze mit 146:121, 154:133 und 151:136 und damit das Duell vorzeitig. Zwar verlor er den letzten Satz mit 139:156-Kegel, doch mit 590:546 machte er dennochreichlich Kegel für das Team gut. Mit 2:0 und 58 Kegeln spielte sich das Duo einen schönen Vorsprung heraus. Im Mittelfeld kämpften für Raindorf Daniel Schmid und Michael Kotal, während Breitengüßbach mit Christian Jelitte und Tobias Stark ebenfalls mit zwei erfahrenen Keglern stark besetzt war. Daniel Schmid begann sein Spiel gegen Jelitte wie ein Feuerwek und mit 170:158 und 175:152 ließ er seinem Gegner keine Chance. Als er den dritten Satz mit 152:151 knapp gewann, war die Entscheidung bereits gefallen. Zwar hatte Schmid im letzten Satz mit 150:152 knapp das Nachsehen, doch mit der Tagesbestleistung von 647 Kegeln siegte er 3:1 und holte 34 kegel heraus. Kotal verlor gegen Stark mit 130:135 den ersten Satz. Mit 150:140 und 156:130 behielt er in den nächsten beiden Sätzen die Oberhand, so dass er mit 2:1 und 31 Kegeln vor dem letzten Satz einen klaren Vorsprung hatte. Zwar musste sich Kotal im letzten Satz mit 138:144 geschlagen geben, doch bei 2:2-Sätzen und 574:549-Kegeln konnte auch er den Mannschaftspunkt gewinnen. Nach dem zweiten Drittel war mit einer 4:0-Führung und 117 Kegeln Vorsprung die Vorentscheidung gefallen. Am Ende kämpften Alexander Raab gegen Manuel Bachmeier und Philipp Grötsch gegen Albert Kirizsan. Raab gab den ersten Satz mit 140:150 ab, hatte aber anschließend seinen Gegner fest im Griff. Mit 143:123, 139:134 und 161:114 gewann er die restlichen drei Sätze. Mit 3:1 und 583:521-Kegeln konnte auch er den Mannschaftspunkt sichern. Grötsch setzte sich beim Start mit 143:138 durch, musste sich aber anschließend mit 151:152-Kegeln knapp geschlagen geben. Auch er ließ mit 131:118 und 168:135 seinem Gegner keine Chance. Mit 3:1 und 593:543 sicherte er den sechsten Duellsieg für das Chambtalerteam. Neben dem 6:0 in den Einzeln gewann das Chambtalerteam die Gesamtwertung mit 3594:3365-Kegeln klar und feierte so mit 8:0 am Ende einen Sieg, der überraschend hoch ausfiel. Mit diesem Erfolg verteidigte Raindorf den dritten Tabellenplatz.
Game over! Final Score: 8.0:0.0
Running


11/03

Ein souveränes 8:0 für die Raindorfer, deprimierend für den TSV Breitengüßbach. Sportlich eine glasklare Sache. Die Raindorfer bleiben damit auf Platz 3 während der TSV Breitengüßbach nicht an der erwarteten Stelle steht.


11/03

Schluss60 (6:0/131) Die Spannung ist raus. Kirizsan und Bachmaier können den Rückstand nicht verkürzen, Raindorf spielt einem sicheren Sieg entgegen.


11/03

Mitte120 (4:0/117) Dieser Zwischenstand war nicht zu erwarten! Daniel Schmid zeigt heute sein Können und liefert den bisherigen Partiebestwert von 647 Kegel. Obwohl Jelitte keinesfalls enttäuscht und - auf der Bahn im Chambtalerhof - mit 613 ein gutes Ergebnis spielt, hatte er heute keine Chance auf den Mannschaftspunkt. Ein Unentschieden ist für den TSV noch möglich, allerdings ein schwieriges Unterfangen.


11/03

Mitte90 (4:0/125). Vorzeitiger Mannschaftspunkt für Schmid, deutlicher Vorteil für Kotal. Raindorf hat jetzt klar Oberwasser und dominiert die Partie zu diesem Zeitpunkt. Tobias Stark müsste jetzt einen ordentlichen Schlussspurt hinlegen, wenn der TSV noch eine Siegchance haben möchte.


11/03

Mitte60 (4:0/98) Auch im zweiten Satz hat Jelitte das Nachsehen, Schmid spielt bisher wie ein Uhrwerk und stellt mit 345 auf 2:0. Stark und Kotal liefern sich ebenfalls ein spannendes Duell, das jetzt der Raindorfer für sich entscheiden kann.


11/03

Mitte30 (3:1/65) Daniel Schmid hält Christian Jelitte in Schach und holt sich mit einer starken 170er-Bahn den ersten Satz während Michael Kotal seinen Satz an den Kapitän der Güßbacher, Tobias Stark abgibt.


11/03

Start120 (2:0/58) Svoboda räumt am letzten Schub und holt damit den zweiten Raindorfer Punkt! Die Zuschauer belohnen die kämpferische Leistung aller Aktiven mit großem Applaus.


11/03

Start90 (2:0/74): Der erste Mannschaftspunkt für die Chambtalkegler durch Christian Schreiner steht fest, Milan Svoboda wird durch Mario Nüßlein heftig gefordert.


11/03

Start60 (2:0/59): Christian Rennert kommt noch gar nicht in die Partie, sodass die Gastgeber etwas enteilen können. Offen allerdings das Duell zwischen Milan Svoboda (311) und Mario Nüßlein mit 1:1/13.


11/03

Das Spiel läuft, die Aufstellungen beider Mannschaften enthalten keine Überraschungen. Svoboda und Schreiner gehen für Raindorf auf die Bahn, für den TSV Breitengüßbach starten Nüßlein und Rennert. Das verspricht einen hochklassigen Kegelsport gleich zu Anfang.
Livecast started!
Pregame


10/31

Breitengüßbach: Dezimiert zum Nachholspiel in die Chambtaler Festung
Während die anderen Bundesligateams am kommenden Wochenende eine kleine Verschnaufpause einlegen dürfen, muss der TSV Breitengüßbach in seiner Nachholpartie vom 2. Spieltag bei den heimstarken Raindorfern antreten. Von Haus aus kein leichtes Unterfangen, konnte der TSV in seiner Vereinshistorie doch noch nie im Chambtal punkten und dazu kommen nun auch noch die vermehrten Verletzungssorgen im Lager der Güßbacher. Vom Glück verfolgt scheinen die Jungs von Betreuer Michael Paulus in dieser Saison nicht gerade, denn mit Zoltan Hergeth hat sich am vergangenen Spieltag im Derby gegen Staffelstein bereits der vierte Spieler in der laufenden Runde schwerer verletzt und fällt nun auch längerfristig aus. Zudem müssen die Oberfranken auch weiterhin auf ihren tschechischen Leistungsträger Robin Parkan verzichten, der bereits seit vier Wochen an einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung laboriert und an einem baldigen Comeback feilt. Die spielerischen Ressourcen werden langsam knapp im Lager der Schwarz-Gelben und so wird wohl Spielertrainer Albert Kirizsan erstmals in die Startformation rücken und sein Saisondebüt von Beginn an geben. Nach den bisherigen Einwechslungsleistungen im Pokal und zuletzt in der Liga gegen Staffelstein ist aber kein qualitativer Leistungsverlust zu erwarten, ganz im Gegenteil, mit dem „Coach“ steht momentan ein richtig adäquater Ersatz zur Verfügung, der auch letztes Jahr mit einer guten Leistung in Raindorf überzeugen konnte. Die Gastgeber haben nach dem Abgang ihres Leistungsträgers Radek Hejhal zum Ligakonkurrenten Staffelstein mit Daniel Schmid ebenfalls für einen soliden Ersatz gesorgt, auch wenn der Neuzugang und Nationalspieler in den ersten Partien scheinbar auch noch so seine Probleme mit den Tücken der neuen Heimbahn hatte. Ganz im Gegenteil zu den Routiniers Christian Schreiner und Milan Svoboda, die in den ersten beiden Heimspielen gegen Amberg und Schwabsberg mit ihren überzeugenden Leistungen dafür sorgten, dass die Punkte auch im bayerischen Wald blieben! Komplettiert wird das Team wie bisher durch das Urgestein Alexander Raab und die beiden Youngster Michael Kotal und Philipp Grötsch. Die dezimierten Gäste vom TSV haben in diesem Spiel also nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Sollte Ihnen widererwartend doch der erste Erfolg am Chambtaler Hof gelingen, würde man sich mit den Hausherren sogar wieder den begehrten dritten Tabellenrang teilen und die ohnehin schon spannende Liga noch interessanter gestalten.


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