KC Schwabsberg

MPSPPins
Reiner Buschow
145  144  164  151  1.03.0604
Timo Hehl
145  170  160  155  0.02.0630
Ronald Endraß / Melvin Rohn
127  127  147  154  0.00.0555
Dietmar Brosi
134  161  143  173  1.03.0611
Damir Cekovic
143  169  139  142  0.01.0593
Manuel Lallinger
142  146  145  162  1.02.0595

TSV Breitengüßbach

MPSPPins
Zoltan Hergeth
152  135  155  116  0.01.0558
Christian Jelitte
166  156  153  170  1.02.0645
Christian Rennert
154  143  157  164  1.04.0618
Mario Nüßlein
136  142  134  158  0.01.0570
Robin Parkan
154  153  141  160  1.03.0608
Tobias Stark
150  131  153  151  0.02.0585
MPSPPins
Reiner Buschow (KC Schwabsberg)
145  144  164  151  1.03.0604
Zoltan Hergeth (TSV Breitengüßbach)
152  135  155  116  0.01.0558
Timo Hehl (KC Schwabsberg)
145  170  160  155  0.02.0630
Christian Jelitte (TSV Breitengüßbach)
166  156  153  170  1.02.0645
Ronald Endraß / Melvin Rohn (KC Schwabsberg)
127  127  147  154  0.00.0555
Christian Rennert (TSV Breitengüßbach)
154  143  157  164  1.04.0618
Dietmar Brosi (KC Schwabsberg)
134  161  143  173  1.03.0611
Mario Nüßlein (TSV Breitengüßbach)
136  142  134  158  0.01.0570
Damir Cekovic (KC Schwabsberg)
143  169  139  142  0.01.0593
Robin Parkan (TSV Breitengüßbach)
154  153  141  160  1.03.0608
Manuel Lallinger (KC Schwabsberg)
142  146  145  162  1.02.0595
Tobias Stark (TSV Breitengüßbach)
150  131  153  151  0.02.0585


Postgame


01/16

Am Ende war es Manuel Lallinger, dem quasi in letzter Sekunde der alles entscheidende Wurf zum hauchdünnen Schwabsberger 5:3-Heimerfolg über den TSV Breitengüßbach gelang. Foto: efa


01/16

Schwabsberg: Kein Spiel für schwache Nerven
Einen hochspannenden Nachmittag verlebten die Zuschauer im KC Kegelcenter. Die Erstligabegegnung zwischen dem KC Schwabsberg und dem TSV Breitengüßbach entschied sich erst mit den allerletzten Würfen zu Gunsten der Gastgeber. Die hielten sich damit für die deutliche 1:7-Vorrundenniederlage schadlos. Am Ende stand ein hauchdünnes 5:3 mit 3588:3584-Kegeln und 11:13-Sätzen. Schwabsberg wirkte etwas indisponiert, so dass die Gäste, bei denen Christian Jelitte mit überragenden 645 Kegeln den Tagesbestwert erzielte, nicht nur zu überraschenden Möglichkeiten kamen, sondern diese auch beherzt zu nutzen wussten. Schwabsberg wankte zuhause erstmals wie ein angeschlagener Boxer, fiel aber nicht und am Ende kam man, ansonsten unbeschadet, gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon. Breitengüßbach ging die Partie gegen die Ostwürttemberger offensiv an, verbunden mit der Hoffnung, diese auf dem falschen Fuß zu erwischen. Zoltan Hergeth gegen Schwabsbergs Kapitän Reiner Buschow und Christian Jelitte gegen Timo Hehl, das waren die Pärchen des ersten Drittels. Weil Buschow sein erstes Räumen nicht wie gewohnt durchbrachte, machte sein Güßbacher Dauerkonkurrent den ersten Punkt. Im weiteren Spielverlauf ließ Schwabsbergs Kapitän aber nichts Zählbares mehr zu. Mit 3:1-Sätzen und 604:558-Kegeln gelang ihm der erste Duellsieg für die Gastgeber. Ein Match auf spielerisch sehr hohem Niveau lieferten sich Timo Hehl und Güßbachs Topscorer Christian Jelitte. Nach anfänglichem Rückstand machte Hehl den verlorenen Boden rasch wieder gut und lag vor dem letzten Räumen sogar deutlich in Front. Dann allerdings räumte der Güßbacher mit einem überragenden 72er-Durchgang gewaltig auf. Bei Satzgleichstand holte er mit überragenden 645:630-Kegeln einen wichtigen Mannschaftspunkt für sein Team. Im Mitteldrittel wurde Ronald Endraß, dem nichts so richtig gelingen wollte, nach zwei Bahnen durch Melvin Rohn ersetzt. Der legte starke 301 Kegel nach, konnte aber gegen den mittlerweile auf Touren gekommenen Christian Rennert nichts mehr ausrichten. Recht eindeutig, mit 4:0 und 618:555 sammelte Rennert einen weiteren Punkt für die Oberfranken ein. Dietmar Brosi schwächelte zwar etwas auf der Startbahn gegen Mario Nüßlein, nahm dann aber das Heft des Handelns fest in die Hand. Mit 3:1-Sätzen und 611:570-Kegeln sicherte er sich seinen Punkt. Nicht wie gewohnt fand die Schwabsberger Schlusspaarung mit Damir Cekovic und Manuel Lallinger ins Spiel. Weil vieles Stückwerk blieb, konnten Robin Parkan und Tobias Stark die Begegnung nahezu bis zum Ende völlig offen gestalten. Mit seinem drittletzten Wurf führte Manuel Lallinger allerdings die Entscheidung herbei. Sein Handneuner brachte die alles entscheidenden Kegel. Der Wurf erwies sich als das Zünglein an der Waage, das nun zu Gunsten der Gastgeber ausschlug. Spiel und Sieg für Lallinger; bei Satzgleichstand aufgrund der mit 595:585 besseren Gesamtkegel. Damir Cekovic tat sich diesmal gegen den gut aufgelegten Güßbacher Robin Parkan schwer und der holte sich auch prompt, mit 3:1 bei ansprechenden 608:593-Kegeln, den dritten Mannschaftspunkt für sein Team. Stimmen zum Spiel – Manuel Lallinger: „Bei uns waren heute einige, mich eingeschlossen, mit dem Kopf nicht so richtig auf der Bahn. Das müssen wir bis zum kommenden Wochenende, wenn wir in Neumarkt antreten müssen, abstellen.“ Eugen Fallenbüchel


01/14

Breitengüßbach: Krimi auf der Ostalb geht an die Hausherren
Denkbar knapp und unglücklich verloren die Sportkegler vom TSV Breitengüßbach beim KC Schwabsberg zum Jahresauftakt 2019 am 12. Spieltag der 1. Bundesliga mit 3584:3588 und mussten somit den Gastgebern zum glücklichen 5:3-Heimerfolg gratulieren. Chancen hatten die Gäste diesmal genug, am Ende sind es kleine Nuancen, die den Unterschied machten, bitter für die Oberfranken, die somit am späten Samstagabend mit leeren Händen die Heimreise aus dem verschneiten Württemberg antreten mussten. Zu Beginn brachten die Gäste mit Zoltan Hergeth und Christian Jelitte gleich ihre international erfahrensten Spieler gegen das Schwabsberger Startduo um Reiner Buschow und Timo Hehl, damit der TSV nicht gleich von Anfang an einem gehörigen Rückstand in der Ferne hinterherlaufen sollte. Beide Duelle entwickelten sich zu Beginn spannend und auf durchaus ansehbarem Niveau mit dem besseren Start der Gäste. Hergeth setzte sich mit 152:145 gegen den Heimkapitän durch, während Jelitte mit 166:145 gleich den KCS-Nationalspieler unter Druck setzte. Der Konter ließ allerdings nicht lange auf sich warten, denn mit 170:156 schaffte Hehl genauso den Ausgleich wie Buschow mit 144:135. Auch im dritten Satz setzte er sich mit 164:155 durch und erhöhte somit den Druck auf Hergeth. Der Ungar schien davon doch sichtlich beeindruckt, anders lässt sich sein Auftritt auf der Schlussbahn nicht erklären. In den Vollen nun völlig indisponiert (71:92) hatte er keinerlei Chancen mehr auf den Punktgewinn und musste durch seine schwache letzte Bahn auch im Gesamtergebnis bei 558:604 den Mannschaftsführer des KCS noch deutlich davonziehen lassen. Auch Hehl ging nach weiteren 160:153 gegen Jelitte mit 2:1 nach Sätzen in Führung, doch das TSV-Lager hoffte, dass zumindest der Leistungsträger noch für die Kehrtwende in seinem nicht gerade einfachen Duell sorgen sollte. Nach den Vollen (107:98) allerings schien weiterhin alles für die Hausherren zu sprechen, doch in seiner unnachahmlich kämpferischen Art und Weise zauberte Jelitte nun im Abräumen 72 Kegel auf die Anlage, denen Hehl nicht mehr wirklich folgen konnte. Mit 170:155 entschied er die Schlussbahn für sich und setzte sich bei Unentschieden nach Sätzen auch im Gesamtergebnis mit bärenstarken 645:630-Kegeln im Duell der Tagesbesten durch. Der Schaden hielt sich beim 1:1-Zwischenstand mit 31 Kegeln Rückstand in Grenzen und so starteten Christian Rennert und Mario Nüßlein motiviert im Mittelpaar, um gegen Ronald Endraß und Dietmar Brosi die Gäste auf die Siegesstraße zu bringen. Und erneut startete der TSV durch Rennert (154:127) und Nüßlein (136:134) besser in das jeweilige Duell. Rennert zwang die Hausherren mit weiteren 143:127 zum Wechsel : Der ehemalige Güßbacher Melvin Rohn kam für den formschwachen Endraß in die Partie. Ein Wechsel, der zwar am vorzeitigen Duellerfolg des TSV nichts ändern sollte, da Rennert erneut mit 157:147 die Oberhand behielt, jedoch sorgte Rohn mit weiteren 154 und insgesamt 555 Kegeln noch für Ergebniskosmetik bei den Gastgebern. Der ehemalige Schweinfurter im TSV-Dress beendete seine starke Partie mit einer 164er-Bahn und holte mit überzeugenden 618 wichtige Gesamtkegel zurück. Auf den Nebenbahnen kam nun Brosi immer besser in sein Spiel und setzte sich gleich zweimal mit 161:142 und 143:134 gegen Nüßlein durch. Zwar bäumte sich Nüßlein auf der Schlussbahn (158) noch einmal auf und brachte sein Gesamtergebnis noch auf ansehnliche 570 Kegel, doch auch dort ließ Brosi noch einmal starke 173 folgen und kam nach verhaltenem Start noch zum 3:1-Erfolg bei sehenswerten 611 Kegeln. Der Rückstand schrumpfte beim 2:2 in den Einzeln auf 9 Kegel und so bestand für das Schlussduo um Robin Parkan und Tobias Stark eine mehr als realistische Siegchance. Wie schon zweimal zuvor an diesem Tag: der bessere Start für die Gäste. Parkan mit 154:143 zum Auftakt gegen Damir Cekovic und auch der TSV-Kapitän setzte sich mit 150:142 gegen Manuel Lallinger durch. Der Konter und nun ständige Führungswechsel folgte prompt durch die Gastgeber. Cekovic mit starken 169:153 ließ Parkan das Nachsehen und auch Lallinger nutzte mit 146:131 eine kleine Schwächephase von Stark zum Ausgleich. Nun also wieder die Gäste unter Zugzwang und wieder war es Parkan der sich mit 141:139 gegen Cekovic knapp die Führung sicherte. Auch Stark lag nun wieder in der richtigen Spur und sorgte mit 153:145 ebenfalls für die 2:1-Führung in den Sätzen. Der Spielausgang war vor der Schlussbahn somit völlig offen. Ein 6:2 oder 5:3-Erfolg für beide Teams oder sogar ein Unentschieden lagen bis ins letzte Räumen im Bereich des Möglichen. Auch nach den Vollen noch keine Vorentscheidung Parkan (98) und Cekovic (99) genauso auf Augenhöhe wie Stark (99) und Lallinger (100) und somit musste die Entscheidung im Abräumen fallen. Parkan hatte hier nun die besseren Anwürfe und bekam sein Duell immer mehr in den Griff, am Ende holte er mit 160:142 auch noch den entscheidenden letzten Satz für sich und setzte sich mit guten 608:593 gegen Cekovic durch, das dritte Duell für die Gäste! Im anderen Duell erlaubte sich nun Stark einen unnötigen Fehlwurf und Lallinger setzte am 27. Wurf noch einen „Naturneuner“ sodass es noch einmal ganz eng werden sollte. Der TSV-Kapitän benötigte nun auf dem 29. Wurf ebenfalls einen Neuner, um die Chancen auf den Sieg zu wahren, doch dieser blieb ihm leider verwehrt. Mit den letzten ausstehenden Würfen brachte Lallinger mit 162:151 den vierten Duellsieg für die Hausherren unter Dach und Fach und ließ diese beim Gesamtergebnis von 3588:3584 über den doch noch glücklichen und denkbar knappen 5:3-Heimerfolg jubeln. Ein Spiel auf des Messers Schneide, das sicherlich auch ein leistungsgerechtes Unentschieden verdient gehabt hätte, da waren sich zum Abschluss beide Mannschaftsführer einig. Am Ende jedoch konnten die Spieler von der Ostalb fast schon etwas unerwartet und glücklich doch noch jubeln und die enttäuschten Gäste aus Oberfranken trauerten noch länger den vergebenen Chancen und einem möglichen ersten Auswärtserfolg in Schwabsberg nach, schade eigentlich… Tobias Stark


01/12

Mit leeren Händen stehen die Güßbacher nach einem Nervenkrimi mit ständig wechselnden Führungen da. Ihnen fehlten vier Kegel zum Unentschieden und fünf zum Sieg. Schwabsberg bot eines seiner schwächeren Heimspiele und kam in keinem Durchgang sofort in die Partie. Im Duell der Partiebesten setzte sich der Güßbacher Christian Jelitte mit 645 Kegeln gegen Timo hehl (630) durch.
Game over! Final Score: 5.0:3.0
Running


01/12

Schluss90 (2:4/11): Derzeit remis - vielleicht ein "gerechtes" Resultat. Aber beide wollen den Sieg, und er ist für beide Seiten gleichermaßen möglich. Spannung pus auf den jeweils letzten 30 Wurf.


01/12

Schluss60 (4:2/21): Nun wieder die Schwabsberger mit einem filminanten Zwischenspurt dank Damir Cekovic (169).


01/12

Schluss30 (2:4/-10): Auftaktsiege für die Gäste – war da nicht was? Zum dritten Mal ziehen die TSVler die ersten 30er.


01/12

Mitte 120 (2:2/9): 173 von Dietmar Brosi bringen den Gastgebern den kleinen Vorspung in einer sehr ausgeglichenen Partie.


01/12

Mitte90 (2:2/4): Christian Rennert hat sein Duell vorzeitig in Sack und Tüten, Dietmar Brosi scheint bei 2:1/26 auch uneinholbar. Aber bei den Gesamtkegeln geht es hin und her.


01/12

Mitte60 (2:2/5): Christian Rennert baut seine Führung auf 2:0/43 aus. Dietmar Brosi hält mit einer 161er-Bahn die Gastgeber knapp in Front.


01/12

Mitte30 (1:3/2): Wie gewonnen, so zerronnen. Wie am Start gewinnen die Gäste auch in der Mitte beide Auftaktsätze und können im Gesamt fast wieder ausgleichen.


01/12

Start120 (1:1/31): Eine Grottenbahn von Zoltan Hergeth bringt den Gastgebern ein kleines Gesamtpolster, den hochklassigen Fight zwischen Timo Hehl und Christian Jelitte entscheidet der Güßbacher mit 170:155 und wird mit 645 Kegeln Durchgangsbester.


01/12

Start90 (2:0/11): Die Partie ist komplett gedreht, doch alles ist ebenso komplett offen. Timo Hehl und Christian Jelitte mit Klasse-Fight, beide mit 475 auf die Schlussbahn.


01/12

Start60 (1:1/-5): Schwabsberg kann sofort kontern und bis auf fünf Kegel herankommen. Timo Hehl dabei mit einer 170er-Bahn.


Lineup

KC Schwabsberg


Active
Reiner BuschowTimo HehlRonald EndraßDietmar BrosiDamir CekovicManuel Lallinger

Inactive
Melvin RohnPrickler Lukas


TSV Breitengüßbach


Active
Zoltan HergethChristian JelitteChristian RennertMario NüßleinRobin ParkanTobias Stark

Inactive
Manuel BachmaierAlbert KirizsanMichael Paulus



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