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Unterhaus-Abstimmung über Brexit-Deal



01/16

Theresa May kündigt an, sie wolle ihre Gespräche mit Oppositionspolitikern über den Brexit-Kurs umgehend beginnen.
Foto: House Of Commons/PA Wire/dpa


01/16

Wie haben die einzelnen Parteien und ihre Abgeordneten abgestimmt? Das Parlament hat bereits eine erste Übersicht hierzu veröffentlicht:


01/16

Die EU fordert jetzt schnelle Ansagen aus London, wie es nun weitergehen soll. Nach der Niederlage für den Brexit-Vertrag ist keine Lösung für den EU-Austritt Großbritanniens in Sicht. Wenn ein Austritt ohne Abkommen mit drastischen Folgen für die Wirtschaft und Chaos in vielen Lebensbereichen vermieden werden soll, muss es innerhalb weniger Wochen eine Einigung geben. Am 29. März will Großbritannien aus der EU austreten.


01/16

Nach dem gescheiterten Misstrauensvotum dürfte nun Oppositionschef Jeremy Corbyn unter Druck geraten. Eine große Gruppe der Labour-Abgeordneten will, dass er sich hinter die Forderung nach einem zweiten Brexit-Referendum stellt. Corbyn hatte angekündigt, diese Option zu erwägen, sollte sich eine Neuwahl als unmöglich herausstellen.
Foto: House Of Commons/PA Wire/dpa


01/16

Am kommenden Montag will May dem Parlament darlegen, wie es weitergehen soll, um einen chaotischen EU-Austritt doch noch zu verhindern. Zuvor will sie sich mit den anderen Parteien im Unterhaus beraten.


01/16

325 Abgeordnete lehnen den Antrag auf ein Misstrauensvotum ab. 306 Parlamentarier stimmen für den Antrag der Opposition, die damit eine klare Niederlage erleidet.


01/16

Der Misstrauensantrag gegen die britische Regierung ist gescheitert. Eine Mehrheit der Abgeordneten spricht Premierministerin Theresa May und ihrem Kabinett das Vertrauen aus.


01/16

Das Ergebnis des Misstrauensantrags wird bereits in Kürze erwartet.


01/16

Die Abgeordneten des britischen Unterhauses stimmen nun über den Antrag ab.


01/16

Mittlerweile ist die Debatte um den Misstrauensantrag gegen Theresa May beendet.


01/16

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus hofft nach der Ablehnung des Brexit-Abkommens im britischen Parlament noch auf eine Einigung mit der EU in letzter Minute. In einer Telefonkonferenz mit Unternehmenschefs hätten britische Regierungsmitglieder zwar keine Zusicherung gegeben, sagt Airbus-Chef Tom Enders beim Spatenstich für eine neue Flugzeug-Produktionslinie in Mobile (US-Bundesstaat Alabama). Allerdings hätten sie ein gewisses Maß an Optimismus gezeigt, dass es nicht zu einem ungeregelten Brexit komme. "Wir planen für den schlimmsten Fall, aber wir hoffen auf das Beste", sagt Enders. Airbus fertigt in Großbritannien die Tragflächen für fast alle seine Passagier- und Frachtflugzeuge. Nur der neue Airbus A220, den der Hersteller vom kanadischen Bombardier-Konzern übernommen hat, ist davon unabhängig. Bei einem ungeregelten Brexit muss Airbus um seine Lieferketten fürchten.


01/16

"Das ist der Kampf ihres Lebens. Sie ist sehr, sehr, sehr ehrgeizig", sagt der Biograf von Theresa May, Anthony Seldon, in einem BBC-Interview. Einen Rückzug der Premierministerin hält er daher für mehr als unwahrscheinlich.


01/16

Zum Hintergrund: Ein Misstrauensvotum im britischen Unterhaus ist einer von zwei Wegen, um vorzeitig eine Neuwahl auszulösen. Im Gegensatz zum konstruktiven Misstrauensvotum im Bundestag ist dabei nicht notwendig, dass bereits ein Nachfolger für den Regierungschef bestimmt wird. Verliert die Regierung die Vertrauensabstimmung, muss innerhalb von zwei Wochen eine neue Regierung gebildet werden oder das Vertrauen erneut hergestellt werden. Beides muss durch eine Abstimmung nachgewiesen werden. Gelingt das nicht, gibt es eine Neuwahl. Der andere Weg zu einer Neuwahl ist der Beschluss einer Zweidrittelmehrheit des Unterhauses. So erreichte Premierministerin Theresa May im Juni 2017 eine Neuwahl.


01/16

Der Politik-Journalist und selbst ernannte "Brexitologe" Faisal Islam vom Sender Sky News ist sich sicher, dass May das Misstrauensvotum als Siegerin überstehen wird.


01/16

Vor dem geplanten Misstrauensantrag in gut einer Stunde ist Premierministerin Theresa May mit Vertretern der nordirischen DUP zusammengekommen. Die Partei lehnt den von May ausgehandelten Deal ab. Die konservative Minderheitsregierung ist allerdings von den Stimmen der DUP abhängig.


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