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Classic-Kegeln: Einzelweltpokal 2019 – Prerov



02/10

Gold – Silber – Bronze
Vilmos Zavarko spielt im Halbfinale 712 Kegel. Die Medaillen U23 weiblich Gold: Mirna Bosak (CRO), Silber: Anja Forstnaric (SLO), Bronze: Fiona Steiner (AUT), Nikola Mazuchova (SVK) U23 männlich Gold: Bojan Klicaric (SRB), Silber: Matthias Zatschkowitsch (AUT), Bronze: Marek Stefancik (SVK) und Ziga Pozar (SLO) Damen Gold: Anita Mehesz (HUN), Silber:: Brigitte Strelec (SLO), Bronze: Ana Jambrovic (CRO) und Hana Wiedermannova (CZE) Herren Gold: Vilmos Zavarko (SRB), Silber: Uros Stoklas (SLO), Bronze: Igor Kovacic (SRB) und Erik Kuna (SVK)


02/09

Deutsche Starter - Dreimal Viertelfinale, aber keine Medaille
Bundesligen: Neuer deutscher Rekord durch Sebastian Hartmann (SK Markranstädt) 750 Kegel!!! – Makranstädt mit 4069 nur sechs Kegel unter Zerbster Teamrekord! Herren, Viertelfinale – Live Florian Fritzmann – Igor Kovacic (SRB) 2:2 (626:647 – 174:173, 136:160, 149:162, 166:152) Die letzte verbliebene deutsche Hoffnung auf einen Finalplatz am Samstag war der Bamberger Einzelmeister, der gegen Teamweltmeister Igor Kovacic allerdings auch eine Herkulesaufgabe vor der Brust hatte. Im ersten Satz fighteten beide vom ersten Wurf an: 114:110 in die Vollen für den Deutschen. Der startet ins Räumen mit 8/1 und zwei Neunen, kann sich absetzen, leistet sich aber im 20. Wurf einen Fehler. Kovacic schließt auf und schien nach einer offenen Fünf, die Fritzmann mühsam Kegel um Kegel räumte, in Vorhand. Doch einem Sechser-Anspiel ließ Kovacic nur einen Räumer folgen und kam so nicht mehr ins volle Bild, während Fritzmann die für den Sieg notwendigen sechs Kegel in seinem letzten Wurf perfekt machte. Die Vollen im 2. Satz machten Mut (101:100), das Räumen glich einem Chaos. Fritzmann benötigte inklusive Fehlwurf zehn Wurf für die ersten beiden Bilder, leistete sich gleich zweimal einen Durchschuss mit Kegel 1, 5 und 9 und geriet weit ins Hintertreffen, weil Kovacic zwei Neuner einstreuen konnte. Ein Erfolg über die Sätze schien aber weiter möglich, wenn Fritzmann die Konstanz aus Satz 1 auf die Bahn hätte bringen können. Brachte er aber nur in die Vollen (106:102). Im Räumen vergab er im 27. Wurf die letzte Chance mit einem linken Pärchen, von dem er nur einen traf, danach spielte Kovacic eine Neun und zog auf 2:1/36 davon – ein wohl uneinholbarer Rückstand. Aber elf holte er in die Vollen auf (113:102). Viel mehr ließ Kovacic dann im Räumen aber nicht zu. Herren, Viertelfinale Thomas Schneider – Erik Kuna (SVK) 2:2 (640:668 – 156:168, 178:166, 155:182, 152:151) Schneider agiert gleich einmal auf dem gleichen Level weiter wie schon zuvor gegen den Esten, doch Kuna ist ein ganz anderes Kaliber und holt sich den Satz. Im zweiten Satz spielt Schneider sein bislang bestes Ergebnis ein und gleicht komplett aus. Beide gehen mit 334 auf die zweiten 60 Wurf. Dann kann der Slowake sogar noch zulegen und spielt 182 Kegel, denen Schneider nicht mehr folgen kann. 27 Kegel Rückstand und 1:2 – ihm droht ein ähnliches Schicksal wie zuvor schon Alina Dollheimer. Immerhin holte sich Schneider noch den letzten Satz. Herren, 1. Runde Thomas Schneider – Kristjan Tamlak (EST) 4:0 (652:571 – 167:138, 160:141, 167:140, 158:152) Übrigens kann Tom Schneider für das Viertelfinale gleich auf der Bahn bleiben und auf Erik Kuna (SKV) warten. Auf solche Ideen kommt auch nur die NBC, war gestern beim Ungarn Janos Brancsek in der U23 auch so. Dabei wäre nur eine Begegnung beim Spielplan zu tauschen... 105:94 zum Auftakt in die Vollen gaben die Marschrichtung für Thomas Schneider vor, der mit starken 167 Kegel den Esten klar auf Distanz hielt. Und der Zerbster zeigt auch im zweiten Satz, dass er schnell Nägel mit Köpfen machen und sich möglichst vorzeitig für das Viertelfinale qualifizieren will.Erneut 167 und gute 20 kegel Unterschied sind es im 3. Satz. Dr letzte ist schoin das Einspielen auf das unmittelbar darauf folgende gegen Erik Kuna. Das wird von ganz anderer Qualität werden. Kuna hatte sich mit 2,5:1,5-Sätzen gegen den Kroaten Hrvoje Marinovic durchgesetzt. Dabei hatte der Kroate mit 657:646 sogar noch die Gesamtkegel für sich. Übrigens hatte sich auch Thomas Schneider kurz zur Ansetzung von zwei Spielen in Folge geäußert: "Ich sehe es als Vorteil an, wenn es so kommt..." Auf den Nebenbahnen spielte übrigens Tamas Kiss 695 Kegel und trifft nachher auf Uros Stoklas. Damen, Viertelfinale Alina Dollheimer – Brigitte Strelec (SLO) 1:3 (541:596 – 146:138, 124:150, 142:150, 129:158) Im 1. Satz spielten beide gleichstark, am Ende hatte aber Alina Dollheimer die Nase knapp vorn. Im folgenden Satz legte Strelec in die Vollen vor, spielte schnell und sich an Dollheimer heran, die aber mit den letzten beiden Würfen in die Vollen die Führung im Satz übernahm. Ein Fehler in Wurf 20 aber ließ die Slowenin aufschließen und vorbeiziehen. Strelec, die schon vor zwei Jahren das Viertelfinale erreicht hatte, führte beim 1:1 mit 18 Kegeln. Obwohl sich Dollheimer steigern konnte, ging auch der dritte Satz an Strelec. Ein 1:2/-26 aufzuholen sollte für die deutsche Einzelmeisterin sehr schwer werden. Da sie komplett verkrampfte, war das Ausscheiden schnell besiegelt. Herren, 1. Runde Florian Fritzmann – Philipp Vsetacka (AUT) 3:1 (635:615 – 167:145, 159:154, 138:148, 171:168) Ein reizvolles Bundesligaduell Bamberg-Zerbst bei "Flo" Fritzmanns Premiere in der Nationalmannschaft. Betreut wurde der Victoria-Spieler vom Männer-Nationaltrainer Timo Hoffmann. Im ersten Satz zeigten sich beide Akteure, so wie sie zuletzt auch in der Bundesliga zu sehen waren. Fritzmann präsent, Vsetacka seine Form – so wie auch in Zerbst – suchend. Im 2. Satz konnte Vsetacka in die Vollen mit 103:98 leichte Akzente setzen. Doch im Räumen, war es Fritzmann, der sein hohes Niveau beibehielt und sich auch den 2. Satz sowie 27 Kegel Vorteil verschaffte. Vsetacka ließ im 3. Satz nach, sodass Fritzmann 90 Volle für einen komfortablen Neun-Kegel-Vorsprung auf der Außenbahn für die vielleicht schon entscheidenden Räumer reichten. Doch dann gelangen Fritzmann 48 Räumer, womit Vsetacka plötzlich wieder im Spiel ist. 17 Kegel aber bleiben Fritzmann für den letzten Satz an Vorsprung. Im heißen Finish explodierte Vsetacka in die letzten Vollen 108:100, der Vorsprung schmolz auf einen einzigen Neuner, zwischenzeitlich – nach sieben Wurf – war Vsetacka sogar bis auf einen Kegel heran! Doch gleich zu Beginn des Räumens war Fritzmann wieder ran und zog sogar noch zum 3:1 vorbei. Damen, 1. Runde Alina Dollheimer – Nicole Plamenig (AUT) 3:1 (615:604 – 149:148,144:141, 166:145, 156:170) Die deutsche Einzelmeisterin machte es spannend, als ihr im 1. Satz im 29. Wurf ein Fehler unterlief. Da Plamenig im letzten Wurf aber nur vier der fünf Kegel traf, konnte sich die Bambergerin den knappen Erfolg mit ihrem letzten Wurf sichern. Im zweiten Satz lief Dollheimer lange der Musik hinterher, traf beispielsweise nur 92 Volle. Da aber die Österreicherin sich insgesamt drei Fehler leistete, konnte die Deutsche im 27. Wurf mit einer Neun den Satz kippen und sich ein wertvolles 2:0 sichern. Und bereits nach 27 Wurf im 3. Satz stand das Weiterkommen fest, da Plamenig bei 145 einkam und Dollheimer schon auf 146 erhöhte. Der Rest war Kür für das Viertelfinale am Nachmittag, in dem es schon um die Medaillen geht... Im Viertelfinale trifft Dollheimer um 13.40 Uhr auf die Slowenin Brigitte Strelec, die gegen Jasmina Andjelkovic knapp mit 2:2/638:635 gewann.


02/08

Ergebnisse U23: Dreimal 1:3 aus deutscher Sicht
U23 weiblich Christina Klein – Masa Miklavec (SLO) 1:3 (563:558) U23 männlich Dejan Lotina – Marcel Ivancik (SVK) 1:3 (601:634) Daniel Barth – Bojan Klicaric (SRB) 1:3 (597:618) Der Wettbewerb ist für die deutsche U23 damit bereits frühzeitig beendet. Am Samstag geht es mit den Damen/Herren weiter. Mehr Infos zum U23-Wettbewerb


02/07

Livestream


02/07

Eröffnungsveranstaltung mit Christina Klein und Dejan Lotina
Am Donnerstagabend wurde der Einzelweltpokal 2019 in Prerov feierlich eröffnet.


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