End Half 2
Das wars aus der Lipperlandhalle in Lemgo, liebe Handballfreunde, nun ist, wie gesagt, erst einmal vier Wochen Länderspielpause. Abschließend noch der Hinweis auf die morgige Printausgabe der NÜRNBERGER NACHRICHTEN mit allen Außenausgaben mit viel Hintergrundberichterstattung zu dieser Partie und rund um den HC Erlangen. Tschüss aus Lemgo sagt Christoph Benesch
"Es war in der Höhe ein verdienter Sieg", findet Kevin Schmidt, der Sportliche Leiter des HCE. "Wir wussten, dass sie Wut im Bauch haben werden nach der Niederlage in Friesenheim. Overbys Stabilität hat uns gefehlt, sein Fehlen konnten wir nicht kompensieren. Der ausschlaggebende Punkt war der Beginn der zweiten Hälfte, finde ich."
Mit 31 Toren hat das Lemgo gut gelöst, findet Kehrmann. "Ich glaube auch, es war zunächst ein sehr enges Spiel. Unser Fokus war in der Anfangsphase der zweiten Hälfte sofort nachzulegen. Dann hatten wir mit der Abwehrumstellung Erlangens Probleme - bis wir den Schlüssel gefunden haben. Mit einer unglaublichen Konsequenz im Zweikampf - und haben es geschafft, unsere Abwehr noch mehr zu belohnen und die Torhüterparaden zu feiern, die entscheidend waren. So sind wir ins Tempo gekommen. Es war ein bisschen zu hoch mit den acht Toren, es war doch sehr eng und intensiv."
Florian Kehrmann, sein Gegenüber, lobt zunächst Erlangen ausführlich für die vergangenen Wochen. "Wir haben den Fokus aufs Angriffsspiel gelegt, gewusst, uns werden unterschiedliche Deckungsvarianten erwarten."
"Wir müssen aus der Niederlage sehr viel lernen und in den kommenden Wochen deutlich mehr Konzentration zeigen."
"Wir waren nicht fokussiert, so wie Lemgo heute", so Eyjolfsson. "Auch wie die zweite Hälfte beginnt: Wir spielen uns frei, der Torhüter kommt in die Partie - und es steht 12:17. Wir kommen mit Deckungsumstellung auf zwei Tore heran, zwei Abpraller bekommen wir nicht, der Torhüter hält - und die Partie geht von 18:20 auf 20:29. Eine 2:9-Phase, die vorentscheidend war. Wir haben alles probiert, aber im Angriff die Partie nie mehr in den Griff bekommen. Es war ein hochverdienter Sieg für Lemgo."
In der Pressekonferenz sagt Eyjolfsson: "Anfangs sehen wir ein Spiel auf Augenhöhe, in Unterzahl zieht Lemgo von 8:8 auf 9:12, hält den Vorsprung bis zur Pause. Wir hatten Lemgo oft am passiven Zeitspiel - aber jedes Mal haben wir doch noch ein Gegentor bekommen. Und, was mich besonders ärgert: 90 Prozent der freien Bälle landeten heute bei Lemgo. Das spricht dafür, dass wir nicht 100 Prozent da waren, dass wir nicht auf Betriebstemperatur kamen."
Half 2


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"Ich fand, wir haben das in der Deckung über weite Strecken gut gemacht", sagt Nico Büdel, "es hat uns aber in den entscheidenden Szenen das Glück und auch das Quäntchen mehr gefehlt, um es Lemgo schwerer zu machen. Dass am Schluss, wenn du fünf Minuten vor Schluss mit acht hinten bist, die Köpfe ein wenig runtergehen, ist, denke ich, normal."


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"Wir haben eine ordentliche erste Hälfte gespielt, leider haben die Gegentore in Unterzahl den Unterschied gemacht, aber Skof hat uns da im Spiel gehalten", sagt Adalsteinn Eyjolfsson. "In der zweiten Hälfte haben wir zu viel verworfen und es leider nie geschafft, die nötige Aggressivität in die Deckung zu bekommen. Das zeigt sich am besten an Tim Suton, gegen den wir alles versucht haben, aber ihn nicht verteidigen konnten."


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Der HC Erlangen unterliegt auch in der Höhe letztlich verdient nach schlimmen letzten fünf Minuten mit 23:31 (12:15)


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Und Schluss


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Thümmler, 23:31


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Robin Hübscher war der Torschütze


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Suton, dem gelingt heut alles, auch das, was nicht gelingt: Kempa-Trick zum 31:22


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Geblockt nochmal der Versuch von Lemgo, letzte Minute läuft von der Uhr


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