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Großbrand in Kathedrale Notre-Dame in Paris



04/16

Wie die Pariser Feuerwehr soeben auf Twitter mitteilt, sind bei dem Brand zwei Polizisten und ein Brandbekämpfer leicht verletzt worden.


04/16

Der französische Schauspieler und Wahlrusse Gérard Depardieu reagiert mit Entsetzen auf das Feuer. "Mir fehlen die Worte, diese Wunde an der Kathedrale von Notre-Dame ist entsetzlich, aber es ist ein Unheil, das vom Himmel hereinbricht und unsere Gesellschaft trifft, die immer instabiler wird und kein Fundament hat", sagt der 70-Jährige der italienischen Tageszeitung "La Repubblica". Er habe die Bilder des Brandes mit Bestürzung gesehen. "Ich glaube, dass ich schnellstmöglich nach Paris zurückkehre. Es ist eine schreckliche Wunde für die ganze Stadt."


04/16

Der französische Cellist und und Kammermusiker Gautier Capuçon ist zum Unglücksort gekommen und verleiht seiner Trauer um eines der weltweit bedeutendsten Bauwerke klangvoll Ausdruck.


04/16

Fußgänger und Radfahrer verschaffen sich einen Eindruck von der Kathedrale Notre-Dame nach dem schweren Brand.
Foto: Victoria Jones, PA/dpa 


04/16

Diese Animation zeigt den später eingestürzten Spitzturm vor und während des schweren Feuers. Der Turm befand sich im Zentrum des Mittelschiffs der Kathedrale.


04/16

Zwecks Bündelung französischer und ausländischer Spenden schlägt die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo "eine großen internationalen Geberkonferenz" für die Restaurierung vor.


04/16

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH spendet nach eigenem Bekunden 200 Millionen Euro für den Wiederaufbau der Kathedrale "als Teil der Geschichte Frankreichs" zur Verfügung. Zudem stelle das Unternehmen den Behörden seine kreative, architektonische und finanzielle Expertise für die lange andauernde Rekonstruktion zur Verfügung. Zuvor hatte die französische Milliardärs-Familie Pinault bereits 100 Millionen Euro für den Wiederaufbau zugesagt.


04/16

"Die Grundstruktur wurde gerettet, aber es gibt immer noch eine Menge Instabilität, die Situation ist immer noch prekär", erklärt Frankreichs Kulturminister Franck Riester im Gespräch mit dem Radiosender France Inter.


04/16

»(...) Wir müssen Paris beim Wiederaufbau beistehen. Europa ist an Eurer Seite.« Katarina Barley, Justizministerin und Spitzenkandidatin der SPD für die Europawahl.


04/16

Mehr als zwölf Stunden nach Beginn des Feuers dauern die Löscharbeiten noch immer an - die Steine der Kathedrale müssen noch gekühlt werden.


04/16

Mit ihren Gedanken sind auch die Obamas in diesen Stunden beim französischen Volk. "Ich weiß, dass Notre Dame uns schon bald wieder Ehrfurcht einflößen wird", schreibt die frühere First Lady, Michelle Obama, auf Twitter. Ihr Mann Barack schrieb bereits gestern Abend auf auf dem Kurzmitteilungsdienst: "Notre Dame ist eines der größten Weltkulturerbe(...). Es ist in unserer Natur zu trauern, wenn wir Geschichte verloren gehen sehen - aber es ist auch in unserer Natur, wieder für Morgen aufzubauen".


04/16

Die ersten Bilder bei Tageslicht: wie ein Mahnmal hebt sich der Bau in den grauen Himmel.


04/16

Am Tag danach verrät die Feuerwehr, dass sie in großer Sorge um die beiden Türme des massiven Baus waren. Priorität der Arbeiten sei es gewesen, die Struktur der beiden Türme zu schützen, erklärt der Sprecher der Pariser Feuerwehr, Gabriel Plus, im Gespräch mit der französischen Nachrichtenagentur AFP. Die Befürchtung sei gewesen, dass die Konstruktion der Türme geschwächt würde und die tonnenschweren Glocken von Notre-Dame abstürzen könnten. Eine große Herausforderung für die Arbeiten sei die Sicherung der Kunstschätze gewesen. Nach dem Einsturz des Spitzturms, der sich im Zentrum des Mittelschiffs befand, seien Leute aus dem Inneren der Kirche zurückgezogen worden. Dort sei dann ein Roboter eingesetzt worden. In den kommenden Stunden gehe es nun darum, das Feuer richtig zu löschen und neue Brandherde zu verhindern. Mit Lasertechnik würden Teams die Struktur des Baus untersuchen.


04/16

Nach Angaben von Frankreichs Innenministerium ist das Feuer unter Kontrolle. Die Brandgefahr sei gebannt, nun müsse man schauen, wie die Struktur des Gebäudes dem schweren Brand standhalten werde, so der Staatssekretär im Innenministerium, Laurent Nuñez im Gespräch mit dem Sender BFM TV. Experten und Architekten wollten am Morgen darüber beraten, wie die Feuerwehr ihre Arbeit fortsetzen kann und ob die Kathedrale stabil ist, so Nuñez. Rund hundert Feuerwehrwehrleute seien noch im Einsatz. Bei dem Brand sei ein Feuerwehrmann leicht verletzt worden, erklärt Feuerwehrchef Jean-Claude Gallet. "Wir hatten großes Glück."


04/16

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder zeigt sich bestürzt über den Brand der Kathedrale Notre-Dame. Auf Twitter schreibt der CSU-Politiker, die Bilder seien "schockierend und traurig". Er nennt Söder die Kirche ein "Wahrzeichen französischer und europäischer Geschichte und Kultur". Er hoffe, dass es gelinge, die Kirche schnell wiederaufzubauen.

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