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Anschläge in Sri Lanka



04/21

Liebe Leserinnen und Leser, es hat Gläubige während des Ostergottesdienstes und Gäste von Luxushotels getroffen. Die Serie von Explosionen hat das Urlaubsparadies Sri Lanka erschüttert und international für Entsetzen und Bestürzung gesorgt. Wer hinter den Bluttaten steckt, ist weiter unklar. Es wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die Täter eindeutig identifiziert sind. Wir beenden an dieser Stelle den Liveblog. Vielen Dank für Ihr Interesse und fürs Dabeisein.


04/21

Die Pariser Stadtverwaltung verzichtet auf die traditionelle Nachtbeleuchtung des Eiffelturms: "Heute Abend, ab 12.00 Uhr werde ich meine Lichter ausmachen, um den Opfern der Anschläge von Sri Lanka zu gedenken", heißt es auf dem offiziellen Twitter-Account der Pariser Sehenswürdigkeit.


04/21

Schweigeminute im Bernabeu Stadion: Anteilnahme für die Opfer der Anschläge in Sri Lanka auch vom spanischen Spitzenclub Real Madrid vor der Erstligapartie gegen Athletic Bilbao.
Foto: Bernat Armangue, AP/dpa


04/21

Die Zahl der Todesopfer ist auf 215 gestiegen. Die Polizei meldet drei weitere Tote bei der insgesamt achten Explosion des Tages, die sich in einer Wohngegend in einem Vorort der Hauptstadt Colombo ereignet hatte. Darunter waren demnach zwei Kinder. Dort waren auch drei Polizisten getötet worden. Die Krankenhäuser melden zudem fünf weitere Tote.


04/21

In Trauer: Eine Christin zündet eine Kerze bei einer Mahnwache in Pakistan für die Opfer von den Explosionen an.
Foto. Mohammad Sajjad, AP/dpa


04/21

Sri Lankas Geheimdienst lagen vor den Angriffen nach Worten des Premierministers Ranil Wickremesinghe Hinweise auf einen möglichen Anschlag vor. Es müsse untersucht werden, warum keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen worden seien, so Wickremesinghe in einer Fernsehansprache. Er gibt zudem an, alle bislang festgenommenen Tatverdächtigen stammten offenbar aus Sri Lanka. Mithilfe der internationalen Gemeinschaft solle ermittelt werden, ob diese Verbindungen ins Ausland hatten. Nach Angaben der Polizei gibt es inzwischen 13 Festnahmen.


04/21

In Sri Lanka ist inzwischen die Dunkelheit eingebrochen (Zeitunterschied 3.30 Stunden vor Deutschland). Nicht alle halten sich an die Ausgangssperre, wie dieser Mann beweist, der eine verlassene Straße in der Hauptstadt Colombo überquert.
Foto: Eranga Jayawardena, AP/dpa


04/21

US-Außenminister Mike Pompeo bestätigt, dass unter den Opfern mehrere US-Bürger sind - nennt dabei aber keine Zahl. Er spricht den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus und verurteilt die Taten zugleich aufs Schärfste. Solche Attacken auf Unschuldige seien Angriffe auf universelle Werte. Sie zeigten einmal mehr die brutale Natur radikaler Terroristen, deren einziges Ziel es sei, Frieden und Sicherheit zu bedrohen, heißt es in einer Mitteilung Pompeos.


04/21

UPDATE Auch das dänische Außenministerium bestätigt, dass unter den Getöteten drei Dänen sind. Die Angehörigen der Todesopfer seien bereits unterrichtet worden, teilt der Bürgerdienst auf Twitter mit. Berichte über weitere Getötete aus Dänemark gebe es bislang nicht. Vorher war durch die Tourismusbehörde Sri Lankas bekannt geworden, dass unter den mehr als 200 Toten auch 32 Ausländer sind - aus Indien, den USA, Großbritannien, Portugal, China, den Niederlanden, Belgiens und der Türkei sind. Dänen waren aber bislang nicht aufgelistet gewesen.


04/21

Das Rote Kreuz in Sri Lanka hat derweil eine Internet-Spendenseite für die Opfer und Angehörigen ins Leben gerufen.
Screenshot: slredcross.give.asia/dpa


04/21

Etwas Verwirrung gibt es über die Zahl der Festgenommenen. Die Polizei spricht von mindestens drei Festgenommenen, Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene hatte zuvor von sieben gesprochen. Er macht Extremisten für die "terroristische Attacke" verantwortlich.


04/21

Laut der indischen Außenministerin Sushma Swaraj sind unter den Opfern drei Inder:


04/21

Wie ist der Stand der Dinge? Vieles ist noch ungewiss. Über die Angreifer ist wenig bekannt, obwohl es Festnahmen gegeben hat. Regierungsvertreter sprechen vage von extremistischen Gruppen. Deren Opfer waren vor allem Christen. Die Täter hatten es wohl auch auf Ausländer abgesehen, denn drei Fünf-Sterne-Hotels in Colombo gehörten ebenfalls zu ihren Zielen. Mindestens einer der Anschläge wurde, wie die Polizei vermutet, von einem Selbstmordattentäter verübt.


04/21

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Blutflecken sind an der Wand und auf einer Jesus Christus-Figur in der durch die Explosion beschädigte St.-Sebastians-Kirche zu sehen.
Foto: AP/dpa


04/21

Die US-Botschaft in sri-lankischen Hauptstadt Colombo wird morgen aus Sicherheitsgründen geschlossen bleiben. Notfalldienste für amerikanische Bürger würden zur Verfügung gestellt, heißt es auf Twitter.

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