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Bayern-Vorstand: Oliver Kahn stellt sich vor



01/07

Noch einmal alle wichtigen Aussagen von der heutigen Vorstellung Oliver Kahns gibt es hier...


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Damit endet die Vorstellung von Kahn. Das neue Bayern-Vorstandsmitglied wird sich nun zeitnah Richtung Flughafen begeben und nach Doha fliegen.
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Herbert Hainer, Oliver Kahn


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Zu seiner aktiven Zeit war Kahn bekannt für lautstarke Ansagen und Ausbrüche - damit ist aber längst Schluss. "Emotionalität ist sehr, sehr wichtig. Auf dem Platz war das für mich ein wichtiger Bestandteil." Allerdings habe er ja viele andere Dinge in der Vergangenheit gemacht, gerade im Unternehmerischen sei Emotionalität "nicht unbedingt hilfreich". "Ich werde jetzt nicht durch den Meetingraum grätschen", fügt er mit einem Grinsen an.


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Welches Gewicht wird Kahns Meinung künftig haben, wie werden Entscheidungen gefunden? "Natürlich werden wir die Meinung von Oliver Kahn im Aufsichtsrat hören", sagt Hainer. "Umgekehrt werden wir ihm auch Hilfestellung geben, wir sind ja ein sehr kompetentes Gremium." Es sei eine Grundvoraussetzung, "dass man hart diskutiert. Sinnvoll finde ich, wenn man das intern tut. Das ist eine wichtige Voraussetzung", betont Kahn. Aber: "Die Zeiten haben sich ein bisschen verändert. Man sollte durchaus viele andere Meinung einfließen lassen."
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Herbert Hainer, Oliver Kahn


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Hoeneß und Rummenigge hätten diese Atmosphäre maßgeblich geprägt, ergänzt Hainer. Kahn kenne diesen Umgang, was auch für ihn gesprochen habe.


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Kahn spricht über seinen geplanten Umgang mit der Mannschaft: "Spieler müssen sich bei uns wohlfühlen. Dazu gehört auch, dass man für Gespräche zur Verfügung steht und für die Spieler da ist. Das hat in der Vergangenheit den FC Bayern von allen anderen europäischen Vereinen differenziert. Die Spieler wissen, was sich an diesem Verein haben." Diese Atmosphäre könne in Zukunft noch entscheidender werden.


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Die Sprache kommt nochmal auf den Nübel-Transfer. Kahn wird von einem Journalisten mit einer Aussage aus dem Frühjahr 2019 konfrontiert. Damals hatte er erklärt, eine Verpflichtung von Nübel würde erst Sinn machen, wenn dieser auch auf internationaler Ebene Erfahrungen gesammelt hat. Kahns Antwort: "Zum damaligen Zeitpunkt war ich noch nicht in Transfer-Entscheidungen involviert. Und jeder, auch Alexander Nübel, muss ja seinen eigenen Weg gehen. Er hat deutlich gemacht, dass das sein Weg ist und er sich bei Bayern München in einigen Jahren als Nummer eins sieht und von Manuel Neuer lernen kann."
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Oliver Kahn


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In dieser Saison bleibe die Meisterschaft das Ziel, so Kahn. Siebenmal Meister zu werden sei etwas für die Geschichtsbücher. "Achtmal aber auch" fügt er vielsagend an. Auch in der Champions League soll das Team eine erfolgreiche Saison hinlegen.


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"Der sportliche Bereich ist der Kern, die Mannschaft ist das entscheidende in diesem Verein. Ich möchte mir einen Einblick verschaffen und feststellen: Wie ist die Stimmung, wie sind die Spieler drauf", kündigt Kahn mit Blick auf seinen anstehenden Flug nach Doha an.
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Oliver Kahn


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In Sachen Transfers will Kahn einen "team-orientierten Ansatz" wählen. "Ich glaube, man hat in der Vergangenheit gesehen, dass wir sportliche Kompetenz haben, nicht nur in der Führung." Es gehe darum, diese bei der Entscheidungsfindung zusammenzutragen.


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Kahn geht seine Aufgabe mit großer Motivation an und verspürt wenig Druck. In Anlehnung an den ehemaligen Bayern-Trainer Otto Rehhagel sagt er mit einem Augenzwinkern: "Wer beim FC Bayern einen Vertrag unterzeichnet, muss wissen, was er getan hat."
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Oliver Kahn


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Eine Spielphilosophie, die "absolut Bayern-like" ist, und an der sich Mannschaften und Trainer orientieren sollen, ist eine seiner Zukunftsvorstellungen. Doch auch da erbittet sich Kahn Zeit, bis er tiefere Einblicke gewonnen hat.


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"Ich glaube eines der wichtigsten Themen beim FC Bayern ist der gesamte Nachwuchsbereich. Hier haben wir uns zum Ziel gesetzt, in Zukunft absolute Spitze zu werden. Es gibt erste Ansätze, jüngere Spieler an die Profimannschaft heranzuführen und Identifikationsfiguren zu schaffen", sagt Kahn.


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"Egal wo wir dabei sind, wollen wir die Spitze und Nummer eins sein", antwortet Kahn auf die Frage nach seinen Visionen. Über allem stehe, den Fans ein "hochklassiges Erlebnis" mit exzellentem Fußball zu bieten. "Das ist das, was nicht nur mir vorschwebt. Sondern alle beim FC Bayern denken in die gleiche Richtung. Das ist der Anspruch von Bayern München - überall top zu sein!"


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Konkret zur Frage, wie die Einsatzzeiten zwischen den Keepern verteilt werden könnte, hält sich Kahn zurück. Das werde die Zukunft entscheiden, zudem wolle er sich erst ein klareres Bild verschaffen und "mit allen sprechen".


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