Postgame


01/25

In einer Woche geht es weiter für die Preußen. Dann kommt am Samstag (14 Uhr) der MSV Duisburg, seines Zeichen der Spitzenreiter der 3. Liga. Auch dann gibt es wieder einen Live-Ticker für Sie. Für heute verabschieden wir uns aus Jena und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende, das der SCP mit drei Punkten versüßt hat.


01/25

Zufrieden gibt sich natürlich SCP-Coach Sascha Hildmann: "Anfangs waren wir nervös, brauchten zehn, zwölf Minuten, um uns zu stabilisieren. Aber dann haben wir es besser gemacht, haben gut gegen den Ball gearbeitet und hatten mehr Ballbesitzphasen." Und zur Phase nach dem Ausgleich: "Da kamen die Zuschauer noch mal, da habe ich gedacht: ,Oh je, wie reagiert die Mannschaft?' Aber sie hat eine super Reaktion gezeigt, war sehr leidenschaftlich. Der 2:1-Sieg war für uns alle, für den Verein, die Fans und die Psyche extrem wichtig."


01/25

Die Trainer beider Mannschaften haben nun das letzte Wort: Von einem verdienten Sieg für den SCP spricht Jenas Coach Rico Schmitt. "Das war ein schwaches Spiel von uns. Wir haben die ordentliche Vorbereitung nicht auf das Feld gebracht. Münster war griffiger." Zum Strafstoß und zum Platzverweis: "Das war ein klarer Elfmeter. Die Rote Karte war eine sehr harte Entscheidung, bei der Aktion von Meris steckte keine Absicht dahinter."


01/25

Mal ganz nebenbei: Für den SCP war es der erste Auswärtssieg der Saison - und ein ganz wichtiger, der der geplanten Aufholjagd weiter Schwung geben wird.


01/25

Unterdessen beschrieb Torwart Max Schulze Niehues seine beiden Rettungstaten gegen Julian Günther-Schmidt als "intuitiv". Mit seiner Intuition rettete er den Sieg.


01/25

Und jetzt erste Reaktionen aus dem Preußen-Lager. Jan Löhmannsröben, der die Schlussphase mit einer Kopfverletzung samt Turban bestritten hat, meinte auf die Frage, ob sein Schädel brummt: "Ein Heavy-Metal-Konzert ist nichts dagegen." Na denn, gute Besserung.


01/25

Das war Abstiegskampf pur, für Fußball-Ästheten war das hier ganz sicher nichts. Aber den Preußen ist es egal, sie haben ein erstes Lebenszeichen gesendet. Allerdings auch bei einem schwachen Gegner, für den es in der nächsten Saison wohl in der Regionalliga weitergeht. Heftig diskutiert wird im Stadion die Rote Karte gegen Meris Skenderovic, der Jan Löhmannsröben am Kopf getroffen hatte - der Platzverweis ist zweifelsohne eine harte Entscheidung gewesen. Und doch vertretbar.


01/25

Auf der anderen Seite schleichen Jenas Spieler bedröppelt aus ihrer Kurve zurück in die Kabine. War es das schon für den FC Carl Zeiss? Wahrscheinlich, zumindest ist der Weg der Thüringer nun noch länger als der des SCP, der nach dem 2:2 zwischen Chemnitz und Köln nur noch drei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz liegt.


01/25

Alle in den Kreis, eine kurze Ansprache von Trainer Hildmann - und ab geht es in Kurve zu den etwa 300 mitgereisten Preußen-Fans, die den Auswärtssieg gebührend feiern...


01/25

Das war noch einmal kribbelig: Simon Scherder erlaubte sich ein Foul 20 Meter vor dem Tor. Zentrale Position - doch Dominik Bock schießt über das Tor. Das war die letzte Aktion. Aus und vorbei, der SCP startet mit einem Sieg ins Fußballjahr 2020. Was für ein wichtiges Dingen hier in Jena.
Game over! Final Score: 1:2
Half 2

90'+3

Free Kick Carl Zeiss Jena Dominik Bock

90'+3

Jena versucht es nur noch mit hohen Bällen Richtung Preußen-Strafraum. Bislang ein untaugliches Mittel, Löhmannsröben und Co. pflücken alles weg.

90'+2

Yellow Card (Delay of Game) SC Preußen Münster Marco Königs

90'+1

Freistoß für den SCP, Özcan und Wagner zieht es zur Eckfahne. Zeit gewinnen ist angesagt. Drei Minuten gibt es obendrauf.


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