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Pressekonferenz bei Hertha BSC



02/13

Zwei Tage nach dem überraschenden Rücktritt von Jürgen Klinsmann hat die Hertha-Vereinsführung klar Stellung bezogen. Manager Michael Preetz, Klub-Investor Lars Windhorst und Präsident Werner Gegenbauer fanden deutliche Worte für die Vorgehensweise des ehemaligen Bundestrainers. Hier das Video dazu.


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Zum Abschluss hier nochmals die zehn ereignisreichen Wochen von Jürgen Klinsmann bei Hertha BSC - in Form von Bildern.


02/13

Außerdem blieben noch diese Worte von Investor Lars Windhorst hängen: "Es gibt überhaupt gar keinen Grund, warum es Hertha BSC als Hauptstadtklub nicht schaffen kann, in den nächsten Jahren europäisch mitzuspielen. Es gibt keine Gründe dafür, warum Hertha nicht bald zu den Topklubs Deutschland und Europas gehören soll. Das ist keine rocket science (Raketenwissenschaft; Anm.d.Red.), da muss keine Formel geknackt werden."
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Lars Windhorst


02/13

Nach dem Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Coach bei Hertha BSC werden die bisherigen Co-Trainer Alexander Nouri und Markus Feldhoff den mit 23 Punkten nur auf Rang 14 stehenden Bundesligisten vorerst trainieren. "Wir werden mit Nouri und Feldhoff und dem Trainerteam in die nächsten Wochen gehen. Sie verdienen die volle Unterstützung", sagte Manager Michael Preetz am Donnerstag außerdem. "Wir hoffen und sind davon überzeugt, dass wir die nötigen Punkte holen werden."
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Hertha BSC


02/13

Geschäftsführer Michael Preetz gab außerdem an, gemeinsam mit allen Verantwortlichen der Berliner - und auch mit Investor Lars Windhorst - bei den großen Zielen der Zukunft auf einer Linie zu sein: "Es wird hier niemand mehr sportlichen Erfolg haben wollen als ich. Wir ziehen alle am selben Strang, diese eindeutig formulierten Ziele zu verfolgen. Wir sollten nur nicht vergessen, dass wir uns aktuell im Abstiegskampf der Bundesliga befinden. Das ist die Aufgabe in dieser Saison. Darüber hinaus ist es für Sommer natürlich eine Aufgabe, eine neue Besetzung für den Cheftrainerposten zu finden."


02/13

Unternehmer Windhorst stellte außerdem klar, dass sein Investment weiterhin "sehr, sehr langfristig angelegt" ist und "nicht für drei oder fünf Jahre". Daran ändere auch der überraschende Rücktritt von Jürgen Klinsmann am Dienstag nichts. "Der Verein soll sich weiterentwickeln. Mit Augenmaß, mit langfristiger Perspektive", so der Investor weiter Windhorst: "Wir werden weiter sehr motiviert und engagiert Hertha BSC begleiten. An den Plänen hat sich überhaupt nichts geändert."


02/13

Ebenfalls bestätigte Windhorst: "Rein technisch ist Herr Klinsmann derzeit nicht Mitglied im Aufsichtsrat, weil sein Mandat ruht. Und er wird auch nicht mehr in den Aufsichtsrat berufen." Klinsmann hatte am 27. November das Traineramt des abstiegsbedrohten Erstligisten übernommen und große Ziele formuliert. Mit zwölf Punkten aus neun Spielen blieb seine Bilanz in der Bundesliga aber bescheiden.


02/13

Hertha-Investor Lars Windhorst am Donnerstag in Berlin über die Art und Weise des Rücktritts von Jürgen Klinsmann als Trainer: "Das kann man als Jugendlicher vielleicht machen. Aber im Geschäftsleben, wo man ernsthafte Vereinbarungen hat, sollte man das nicht machen."


02/13

Die wichtigsten Zitate von der soeben zu Ende gegangenen Pressekonferenz im Medienraum der Alten Dame...


02/13

Damit geht die Pressekonferenz von Hertha BSC zum Überthema Jürgen Klinsmann zu Ende. Klare Worte haben alle drei Bosse, Geschäftsführer Michael Preetz, Präsident Werner Gegenbauer und Lars Windhorst, gefunden. Der Investor hat darüber hinaus auch bestätigt und mehrmals betont, dass sich trotz der jüngsten Entwicklungen sowie dem überraschenden Trainerrückzug nichts an seinen Plänen, Visionen, Zielsetzungen geändert habe.


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"Es gibt immer wieder Leute, die kritisch sind - auch mir gegenüber", sagt nun Investor Windhorst, der seine "Freizeit, von der ich sicherlich zu wenig habe, gerne dafür aufgebracht habe, mit Beteiligten und auch Fans zu sprechen." Und die überwiegende Mehrheit - Mitglieder und Fans - verfolgen laut ihm denselben Plan - und zwar, "dass dieser Klub vorne mitspielt. Deswegen werden wir dieses Ziel mit allen Kräften angehen und auch erreichen."
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Lars Windhorst


02/13

Über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor hatte Windhorst im Juni 2019 zunächst 37,5 Prozent an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA erworben und dafür 125 Millionen Euro gezahlt. Für weitere 99 Millionen Euro erhöhte er diesen Anteil am 8. November auf 49,9 Prozent.


02/13

Noch einmal etwas zu dem, was Investor Windhorst vorhin gesagt hat. Hertha BSC plant aktuell keinen Gang an die Börse. Das bestätigte der Finanzinvestor: "Für uns ist das bei Hertha BSC ein Thema, was nicht wirklich relevant ist." Zunächst müsse das Thema ohnehin "in den Gremien von Hertha BSC besprochen werden", sagte Windhorst und machte deutlich: "Für unser weiteres Engagement ist kein Börsengang notwendig." Borussia Dortmund ist übrigens seit dem Jahr 2000 der einzige an der Börse notierte Fußball-Bundesligist.


02/13

Soeben hat Präsident Gegenbauer bestätigt, dass eine erneute Kandidatur für sein Amt, das er bereits seit 2008 ausübt, bereits vorliege. Der 69-Jährige wolle Präsident der Alten Dame bleiben. Herthas Mitgliederversammlung ist für den 24. Mai terminiert, dann wird ein neues Präsidium gewählt. Weil mit dem Rückzug des Trainers in den letzten Tagen viel zerbrochen sei, gebe es aus Sicht Gegenbauers außerdem keinen Weg zurück für Jürgen Klinsmann - "jedenfalls nicht, was Hertha BSC betrifft".
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Werner Gegenbauer


02/13

"Es ist unsere Aufgabe, einen Trainer zu finden, der mit uns die Ziele angeht, der ehrgeizig und ambitioniert ist", führt Preetz weiter aus. "Das ist eine interessante Stellenbeschreibung."


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