News

Der Dienstag im Ticker: Coronavirus und der Sport



03/31

Nowitzki hilft sozialen Einrichtungen

Auch Ex-Basketball-Nationalspieler Dirk Nowitzki engagiert sich in der Coronavirus-Krise und hilft im Norden von Texas sozialen Einrichtungen mit Spenden. Der ehemalige NBA-Profi bei den Dallas Mavericks hat über seine US-Stiftung, die Dirk Nowitzki Foundation, unter anderem 100.000 Dollar (ca. 90 600 Euro) an die "North Texas Food Bank". Laut Mitteilung auf der Website der Stiftung vom Dienstag wolle Nowitzki seiner Rolle als Vorbild gerecht werden.


03/31

Diouf an Coronavirus gestorben

Pape Diouf, von 2005 bis 2009 Präsident des französischen Erstligaklubs Olympique Marseille, ist im Alter von 68 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Dies bestätigte die Familie des ehemaligen Journalisten und Spielerberaters der Nachrichtenagentur AFP. Diouf, der im Senegal lebte, war nach Ausbruch der Infektion in ein Krankenhaus in Dakar eingeliefert worden. Noch vor der geplanten Überführung nach Frankreich am Dienstag verschlechterte sich sein Zustand, er verstarb noch vor dem Abflug auf senegalesischem Boden.


03/31

Keine Großveranstaltungen in Toronto bis Juli

In Toronto wurden wegen COVID-19 alle Großveranstaltungen bis zum 30. Juni untersagt. Dies könnte Auswirkungen auf die in der kanadischen Millionenmetropole ansässigen Klubs Toronto Raptors (NBA), Toronto Maple Leafs (NHL) oder den Toronto FC (MLS) haben, sollten deren Ligen den Spielbetrieb früher wieder aufnehmen.
imago images
Marc Gasol


03/31

Sport in China bleibt im Wartestand

China hält zumindest im Bereich Sport in der Corona-Krise weiter den Atem an: Die Regierung befürchtet eine zweite Welle der Pandemie durch aus dem Ausland einreisende Menschen und hat am Dienstag angestrebte Schritte in Richtung Normalität bis auf Weiteres unterbunden. Die Allgemeine Sportverwaltung teilte mit: "Für eine bessere epidemische Prävention und Kontrolle sollten keine größeren Sportereignisse wie Marathons, bei denen sich Menschenmengen versammeln, wieder aufgenommen werden." Die Fußballliga Chinese Super League, deren Saisonstart im Februar hätte sein sollen, bleibt somit im Wartestand. Wie auch die Basketballliga CBA, deren Pläne zur Wiederaufnahme des Saisonbetriebs in den nächsten Wochen ohne Zuschauer nun verschoben werden müssen. Stars wie unter anderem der frühere NBA-Profi Jeremy Lin, die nach Aufforderung ins Land zurückgekehrt waren, müssen sich weiter gedulden.


03/31

Bundestrainerinnen und Bundestrainer in Sorge

Viele Bundestrainerinnen und Bundestrainer machen sich nach einer Umfrage des "Berufsverbandes der TrainerInnen im Deutschen Sport" (BVTDS) Sorgen um die Zukunft. Demnach fürchten zwei Drittel um ihren Arbeitsplatz. Viele Verträge seien befristet, die Corona-Krise und die Verlegung der Olympischen Sommerspiele um ein Jahr kommen hinzu. Dennoch sei für 93 Prozent der befragten Bundestrainerinnen und Bundestrainer die Verlegung die richtige Entscheidung, auch wenn sich über zwei Drittel einen früheren Beschluss durch das Organisationskomitee und das Internationale Olympische Komitee gewünscht hätten.


03/31

Sondergenehmigung für Profisportler in NRW

In Nordrhein-Westfalen dürfen die Profi-Fußballer wieder das Training auf dem Rasen aufnehmen - allerdings unter bestimmten Voraussetzungen. Dortmunds Ordnungsdezernent Norbert Dahmen bestätigte das und lieferte auch eine Erklärung für die Sondergenehmigung.


03/31

Uerdinger bereit zu Gehaltsverzicht

Die Profis des Drittligisten KFC Uerdingen sind bereit, finanzielle Einbußen hinzunehmen. "Wir als Spieler waren immer bereit, unseren solidarischen Beitrag in dieser Krise zu leisten, haben unsere grundsätzliche Bereitschaft auf Gehaltsverzicht signalisiert und Angebote für den Verein ausgearbeitet", erklärte Kapitän Jan Kirchhoff am Dienstag auf der Klubwebsite.


03/31

Barça spart 16 Millionen Euro

Durch die vorübergehende Gehaltskürzung von 70 Prozent bei den Fußball-Profis um Lionel Messi und Nationaltorwart Marc-André ter Stegen spart der FC Barcelona 14 Millionen Euro im Monat. Das verriet Klubpräsident Josep Bartomeu dem Radiosender "Catalunya Radio". Da auch alle anderen Sportler des Vereins (u.a. Basketball, Handball) weniger Geld bekommen, werde man die Ausgaben um insgesamt 16 Millionen Euro reduzieren.


03/31

Auch die Frauen spielen bis auf Weiteres nicht

Analog zu den Männern hat auch in der Bundesliga der Frauen ihren Spielbetrieb bis zum 30. April ausgesetzt.


03/31

Kein Fußball in den Niederlanden bis Juni

Während die Bundesliga hofft, im Mai wieder kicken zu können, so gibt es in den Niederlanden die Gewissheit, dass der Ball auf jeden Fall bis zum 1. Juni nicht rollt. Ministerpräsident Mark Rutte betonte am Dienstag, dass genehmigungspflichtige Veranstaltungen bis zum 1. Juni verboten bleiben. In diesem Kontext nannte er ausdrücklich die Spiele der beiden Profiligen im Fußball - auch ohne Publikum werde nicht gespielt. Jetzt muss der niederländische Fußballverband KNVB entscheiden, was es mit den noch acht verbleibenden Spielrunden weitergeht. Eine Entscheidung wird am Mittwoch erwartet.
imago images
Ajax-Trainer Erik ten Hag


03/31

Auch Inter Mailand vereinbart Kürzung der Bezüge

Als zweites Team der Serie A haben die Profis von Inter Mailand einem Gehaltsverzicht zugestimmt. Stellvertretend hat sich Kapitän Samir Handanovic mit dem Managerment auf einen Verzicht bis Ende Juni geeinigt, der aber individuell verhandelt werden soll. Auch Trainer Antonio Conte soll zu Einbußen bereit sein. Am Samstag hatten bereits die Spieler von Juventus Turin einen teilweisen Verzicht erklärt.


03/31

Hamburg-Marathon auf September verschoben

Auch der 35. Hamburg-Marathon hat einen neuen Termin. "Wir sind der festen Überzeugung, dass eine Durchführung der Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt realistisch ist", heißt es zwar in einer Pressemitteilung, allerdings wären "die Rahmenbedingungen alles andere als die bislang üblichen". Deshalb entschied man sich in der Hansestadt dazu, das Event vom 19. April auf den 13. September zu verschieben.


03/31

Seifert: Aufweichung von 50+1-Regel "vielleicht nicht der richtige Ansatz"

Christian Seifert hat sich gegenüber dem TV-Sender Sport1 trotz der Corona-Krise gegen eine Aufweichung der 50+1-Regel ausgesprochen. "Ich bin kein Freund davon, in Extremsituationen mit Extremszenarien zu antworten", so der DFL-Boss. Bisher hätte auch niemand einen solchen Antrag gestellt. "Genau in dieser Phase über Investoren-Modelle zu sprechen, ist vielleicht nicht der richtige Ansatz", so Seifert weiter. Was er allerdings für möglich hält: Dass als Lehre aus der Krise die Ansprüche an das deutsche Lizenzierungsverfahren ("... die ohnehin die höchsten sind in ganz Europa...") noch einmal nach oben geschraubt werden.


03/31

Londoner Bürgermeister bittet Fußballklubs um Hilfe

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan die Vereine der Premier League um Hilfe geben. Wie ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, bat Khan die Vereine darum, dass sie dem nationalen Gesundheitsdienst NHS ihre Teamärzte und ihr medizinisches Personal zur Verfügung stellen. Darüber hinaus gab es die Bitte, dass der NHS die Stadien, Trainingsanlagen und Parkplätze für die Einrichtung voraussichtlich notwendiger Feldkrankenhäuser nutzen darf. Offenbar gab es positive Signale, denn Khan zeigte sich zufrieden. "Bei der Zusammenarbeit im Kampf gegen die Coronavirus-Bedrohung hat sich der Gemeinschaftssinn der Londoner Fußballklubs gezeigt."


03/31

Übereinkunft in Bremen

Werder Bremen hat mit seinen Profis eine Einigung in Sachen Gehaltsverzicht erzielt.


Information

Starts at

Last Updated


Reporter