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Ende des 2. Weltkriegs in Nürnberg


04/20

Nie vergessen und nie wiederholen! Die Zeitreise endet an dieser Stelle: Sich an Geschichte erinnern und sich deren Tragweite bewusst werden, ist auch in schwierigen Zeiten, wie der aktuellen Corona-Krise, immens wichtig. Der 2. Weltkrieg kostete über 50 Millionen Menschenleben - ein Großteil davon waren Zivilisten. 75 Jahre danach muss allen Menschen klar sein, dass das Geschehene nie vergessen werden und vor allem nie wieder geschehen darf. Auch wenn nach so einer langen Zeit andere Dinge im Vordergrund stehen, die Erinnerung zu verblassen droht und nicht mehr viele Zeitzeugen leben, ist es umso wichtiger, daran zu erinnern und dafür zu sorgen, dass das Geschehene Geschichte bleibt und keine Zukunft mehr wird. (end)


04/20

Das Ende des 2. Weltkriegs im Jahr 1945 Am 20. April 1945 war der Krieg in Nürnberg zu Ende - in Deutschland erst am 8. Mai. Am 2. September kapitulierte dann auch der deutsche Verbündete Japan bedingungslos. Kurz zuvor - Anfang August - warfen die amerikanischen Alliierten zwei Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki ab - bis heute die einzigen Atomwaffen-Einsätze in einem Krieg.


04/20

Die Kapitulation: Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg Millionen Tote und ein Kontinent in Schutt und Asche - vor 75 Jahren, genauer gesagt am 8. Mai 1945, ging der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende. Japans Kapitulation sollte erst im August folgen - nach zwei Atombombenangriffen.


04/20

So sah es nach Kriegsende im zerstörten Nürnberg aus...


04/20

20. April 1945: Kriegsende in Nürnberg "Mein Führer! Nürnberg von allen Seiten eingeschlossen. Gegner hat sich bis an den inneren Stadtring herangekämpft." Diesen Funkspruch schickte der Reichsverteidigungskommissar in der Nacht auf den 20. April 1945 an Adolf Hitler. Die US-Truppen rückten ein, der Widerstand fing an zu brechen.


04/19

19. April 1945: Die Nachbarstadt Fürth kapituliert Am 19. April 1945 hat die Nürnberger Nachbarstadt Fürth kapituliert. Zeitzeugen berichten, wie es ihnen damals ergangen ist: "(...) Bei uns im Haus haben die Amerikaner dann den ersten Stock beschlagnahmt und sich einquartiert. Aber die waren so human! Wir Kinder haben ja das Paradies bei denen gehabt! Sie haben Naschereien verteilt: Kaugummi, Bonbons, Schokolade – alles, was es vorher nicht gab." (Heinrich Schmitt, damals sieben Jahre alt)


04/19

"1945. Zwischen Krieg und Frieden", ist der Rückblick auf das Ende des Zweiten Weltkrieges in Roth überschrieben. Die ersten Folgen schilderten das Flächen-Bombardement am Fliegerhorst und die Übergabe der Stadt an die US-Armee. Die neue Folge schildert, was der von den Amerikanern eingesetzte Bürgermeister Ernst Supf tat, um die allgemeine Not zu lindern.


04/18

18. April 1945: Die Luitpoldarena in Nürnberg fällt an die Amerikaner Die Amerikaner erobern Stück für Stück die Stadt, die Situation für die Bewohner ist aussichtslos. Dennoch schickt die braune Führungsclique Treuebekundungen an Hitler - und der antwortet sogar. Die Knoblauchsländer Bauern sorgen sich unterdessen vor 75 Jahren um ihren Spargel.


04/17

17. April 1945: US-Infanteristen haben Nürnberg im Visier Heute vor 75 Jahren rückten die Amerikaner nach Nürnberg vor. In amerikanischen Berichten wurde dieser Dienstag (17. April 1945) als der erste Tag des Kampfes um Nürnberg registriert. Die Bewohner der Stadt wehrten sich, doch der Feind war weit überlegen. Schnell brach die bürgerliche Ordnung zusammen: Flucht, Weinorgien und Plünderungen standen auf der Tagesordnung.


04/16

16. April 1945: US-Panzer erreichten bei Erlenstegen die Stadt Heute vor 75 Jahren erreichten die Amerikaner Nürnberg. Sie wollten die Stadt kampflos einnehmen, doch Hitlers Funktionäre zwangen die kriegsmüden Einwohner zur Gegenwehr. Unter den GI's war auch ein Mann, der später der höchstdekorierte US-Soldat des Zweiten Weltkriegs wurde und als Filmschauspieler Karriere machte.


04/14

Drohung gegen Bevölkerung in Fränkischer Tageszeitung verbreitet Der stellvertretende Gauleiter Karl Holz ließ in der Fränkischen Tageszeitung vom 14./15. April 1945 verbreiten, dass jeder Verräter, der eine weiße Fahne hisst, sei dem Tode verfallen und werde aufgeknüpft, jedes Haus, an dem weiße Fahnen hängen, werde gesprengt oder niedergebrannt.


04/12

Zeitgeschichte in Bildern: Der Palmenhofbunker als letzte Bastion Als es kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs, im April 1945, zur fünftägigen Schlacht um Nürnberg gegen die US-Armee kam, diente der Palmenhofbunker dem Gauleiter von Franken und seinen Männern als letzte Bastion. Der Zugang zum Palmenhofbunker befindet sich heute im Polizeipräsidium Nürnbergs.


04/11

11. April 1945: Durch viele Nürnberger Stadtteile tobten Feuerstürme Am 17. und 19. März sowie am 5. April und am 11. April fanden die letzten größeren Luftangriffe durch Briten und Amerikaner statt. Sie galten erneut dem Rangier- sowie dem Hauptbahnhof. Fritz Nadler bilanzierte in seinem Tagebucheintrag vom 12. April 1945: "Nürnberg ist tot . . .!


04/10

Zeitgeschichte in Bildern: Nürnberg im Bombenhagel des 2. Weltkriegs Seit 1943 flog die Royal Air Force regelmäßig Großangriffe auf Nürnberg, den verheerendsten am 2. Januar 1945, als 521 Flugzeuge ihre tödliche Fracht über der Altstadt abluden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Nürnberg zu 90 Prozent zerstört.


04/09

Zeitgeschichte in Bildern: Nürnbergs schwerste Stunden

Am 2. Januar 1945 kamen bei einem britischen Luftangriff auf Nürnberg mehr als 1800 Menschen ums Leben, die Altstadt wird fast komplett zerstört.


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