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Der Freitag im Ticker: Coronavirus und der Sport


04/10

ICC fällt in diesem Sommer aus

Der International Champions Cup kann in diesem Sommer wegen der Corona-Krise nicht stattfinden. Die hochdotierte Testspielserie, die diesmal von Ende Juli bis Anfang August in Asien und den USA geplant war, wurde am Freitagabend abgesagt. Bislang hatten die Veranstalter das Teilnehmerfeld noch nicht bekanntgegeben.
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Die Bayern beim ICC 2019


04/10

Kehren die Serie-A-Klubs Anfang Mai ins Training zurück?

Der italienische Sportminister Vincenzo Spadafora hat den 4. Mai als möglichen Termin für die Wiederaufnahme des Trainings in der Serie A in Aussicht gestellt. Nachdem die Regierung die strikten Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger um rund drei Wochen bis zum 3. Mai verlängert hatte, veröffentliche Spadafora bei Facebook am Freitag ein Video. Er sprach darin von milden Zeichen der Besserung in einer weiter dramatischen Situation und erklärte, dass er die Sportverbände um entsprechende Protokolle gebeten habe, um die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler bei einer Rückkehr ins Training zu gewährleisten.


04/10

Liverpool-Legende Dalglish positiv getestet

Sorgen um Kenny Dalglish: Der langjährige Profi und Trainer des FC Liverpool hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Einem Statement seiner Familie zufolge war der 69-Jährige am Mittwoch wegen einer Infektion ins Krankenhaus gebracht worden, die ein intravenöses Antibiotikum erforderte. Als er routinemäßig auf das Coronavirus getestet wurde, war das Ergebnis "unerwarteterweise positiv", heißt es in der Mitteilung. "Aber er hat weiterhin keine Symptome" und freue sich darauf, "bald wieder zuhause zu sein".


04/10

AEK-Athen-Fan missachtet Ausgangsregeln - und erhält Dauerkarte

Die Ausgangsregeln missachtet, aber mit einer Dauerkarte belohnt? Einem Fan von AEK Athen ist genau das jetzt passiert: Weil er entgegen der Anordnungen die Baustelle des neuen AEK-Stadions besichtigte und kein entsprechendes Erlaubnisdokument mitführte, musste er eine Geldstrafe von 150 Euro zahlen. Doch AEK-Besitzer Dimitris Melissanidis ordnete daraufhin an, dass der Klub die Buße für den Mittsechziger übernimmt - und dieser zudem die erste Dauerkarte für die kommende Spielzeit erhält. Gleichzeitig warnte der Klub vor Nachahmern: "Wir bleiben daheim, wir bleiben gesund, und das neue Stadion wird auf uns warten, wenn wir dieses Abenteuer überstanden haben."


04/10

Formel 1: Auch Renault schickt Mitarbeiter in Kurzarbeit

Mit dem Renault-Werksteam hat nach Williams, McLaren und Racing Point bereits der vierte Formel-1-Rennstall Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Die Rennsport-Abteilung des französischen Autobauers gab am Freitag bekannt, dass dies seit dem 1. April vorerst bis zum 31. Mai für die Belegschaft im Werk im englischen Enstone gelte. Durch ein Programm der britischen Regierung könne allen Mitarbeitern mindestens 80 Prozent des Lohnes ausgezahlt werden. Im selben Umfang soll auch das Gehalt auf der Managementebene reduziert werden.


04/10

Gehaltsverzicht beim 1. FC Köln perfekt

Mit dem 1. FC Köln hat der nächste Bundesligist einen Gehaltsverzicht beschlossen. "Vorstand, Geschäftsführung, Trainerteam und Mannschaft haben sich geschlossen auf einen Gehaltsverzicht geeinigt", sagte FC-Finanzchef Alexander Wehrle dem "Express". "Auch die Abteilungsleiter machen mit. Wir werden einen signifikanten Betrag einsparen." Am 1. April hatten die Kölner bereits Kurzarbeit für diejenigen Beschäftigten eingeführt, die während der Corona-Krise nicht eingesetzt werden können.


04/10

Celtic: Profis und Trainer verzichten auf Gehalt

Nach den Rangers hat auch Rivale Celtic Glasgow einen Gehaltsverzicht beschlossen. Demnach stimmten die Spieler des schottischen Meisters und unangefochtenen Tabellenführers einer "signifikanten Reduzierung" ihrer Bezüge für drei Monate zu. Auch Trainer Neil Lennon und weitere Funktioniere beteiligen sich. "Ich bin Neil und dem Team sehr dankbar. Sie helfen uns in diesen schwierigen Zeiten", sagte Celtics Geschäftsführer Peter Lawwell.


04/10

Turkmenistan will Saison am 19. April fortsetzen - mit Fans

Im autoritär geführten Turkmenistan soll ungeachtet der Corona-Pandemie schon bald wieder Fußball gespielt werden. Die Liga werde am 19. April fortgesetzt, teilte der heimische Fußballverband mit. Für den ersten Spieltag nach der Zwangspause ist demnach eine Begegnung angesetzt, am Tag darauf sind es drei. Lokalen Medienberichten zufolge dürfen Fans zu den Spielen kommen. Offiziell gibt es in dem Land keine Corona-Fälle.


04/10

Infantino: Geduld statt Risiko

In einer Videobotschaft mahnt Gianni Infantino im Zuge der Corona-Krise anstelle einer voreiligen Rückkehr in den Fußball-Alltag zur Geduld. "Kein Spiel, kein Wettbewerb, keine Liga ist es wert, auch nur ein einziges Menschenleben zu riskieren. Dies sollte jeder auf der Welt absolut klar vor Augen haben", teilte der FIFA-Präsident mit. Die Situation müsse hundertprozentig sicher sein, sagte der 50-Jährige. Trotz unvorhersehbarer wirtschaftlicher Schwierigkeiten für Verbände, Ligen und Vereine sei es besser, etwas länger zu warten, als irgendwelche Risiken einzugehen. Erneut sicherte der Schweizer eine finanzielle Unterstützung der FIFA zu. So soll die Auszahlung einer zweiten Rate aus dem sogenannten Forward-Programm der FIFA vorzeitig an die nationalen Verbände ausgezahlt werden. Der Nachweis, ob 2019 und 2020 die Kriterien zum Erhalt der Gelder erfüllt wurden, entfällt. Allerdings muss diesem Plan noch der zuständige Ausschuss zustimmen.


04/10

FFT schnürt millionenschweres Hilfsprogramm

Der französische Tennisverband FFT kündigt in der Coronavirus-Krise seine Unterstützung an. Insgesamt 35 Millionen Euro sollen fließen und neben Tennisprofis auch Klubs, Trainern, Offiziellen und Turnierdirektoren zugutekommen, die Details dazu folgen am 15. Mai. Aufgrund der Pandemie ruht der Turniersport bei WTA und ATP bis mindestens 13. Juli.


04/10

Kurzarbeit? FCA-Boss Hofmann "im falschen Film"

Der Präsident des FC Augsburg, Klaus Hofmann, übt Kritik an der Einführung von Kurzarbeit bei vielen großen Bundesligisten. "Wenn ich lese, dass Fußball-Vereine, die ein paar hundert Millionen Euro Umsatz machen, ihre Geschäftsstellenmitarbeiter in Kurzarbeit schicken, fühle ich mich wie in einem falschen Film", sagte der 52-Jährige der Augsburger Allgemeine (Samstagausgabe). Der FCA werde im Zuge der Coronakrise vorerst keine staatlichen Mittel in Anspruch nehmen, der Klub sei finanziell gut aufgestellt. Hofmann kritisierte unter anderem auch die dünne Finanzdecke mancher Profivereine und wundert sich darüber, dass so mancher Klub "nur einen Monat durchfinanziert" sei. Die Bundesliga könnte gestärkt aus der Krise hervorgehen, glaubt Hofmann. Angesichts der teils massiven Gehaltskürzungen in anderen Ligen sieht er gute Chancen, dass Deutschland in den nächsten ein, zwei, drei Jahre ein sehr attraktives Ziel für Profi-Fußballer werden könne.


04/10

NBA: Basketballer erhalten vorerst weiter volles Gehalt

Die Basketball-Stars aus der NBA sollen trotz der durch die Coronapandemie erzwungenen Spielpause vorerst weiter ihr volles Gehalt beziehen. Das geht aus einem Schreiben der Liga hervor, das dem US-Sportsender ESPN vorliegt. Demnach gebe es am 15. April die volle Gehaltsauszahlung - obwohl das bislang letzte Ligaspiel dann bereits mehr als einen Monat zurückliegt (11. März).


04/10

Nationalspieler Robin Koch hilft Maltesern bei Corona-Service

Prominente Hilfe für die Malteser Freiburg: Nationalspieler Robin Koch hat sich für den Corona-Einkaufsservice des Malteserhilfsdienstes in Freiburg engagiert. Mit gelber Warnweste, Handschuhen und Mundschutz half der SC Freiburg-Spieler bereits am Gründonnerstag bei der Verteilung von Einkäufen für Senioren. Laut Südwestrundfunk (SWR) zeigte sich Koch begeistert von der Dankbarkeit der Menschen, denen er Lebensmittel brachte. "Ich habe einen Riesenrespekt vor allen Helfern, ich war froh, in dieser nicht einfachen Zeit Menschen eine Freude machen zu können", sagte der Innenverteidiger.


04/10

Virtuelles Unterstützerspiel: Fans sollen Chemnitzer FC helfen

Der Chemnitzer FC bittet seine Fans um finanzielle Unterstützung. Um während der Spielpause Einnahmen zu generieren, hat der sächsische Drittligist ein fiktives Unterstützerspiel ins Leben gerufen. Mit dem Kauf der Eintrittskarten sollen die Anhänger mithelfen, die finanziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zu reduzieren, teilte der CFC mit. Dafür stehen vier Kategorien zwischen 5,50 Euro und 27,50 Euro zur Auswahl. "Unser ambitioniertes Ziel, 15.000 Unterstützertickets zu verkaufen, erreichen wir nur gemeinsam", heißt es in dem Aufruf.


04/10

Gisdol regt Erfahrungsaustausch von Trainern an

Kölns Trainer Markus Gisdol hat einen Erfahrungsaustausch von Trainern angeregt, um die ungewöhnlichen Trainingsbedingungen in der coronabedingten Liga-Pause zu meistern. "In den Trainingsbüchern sind natürlich keine coronakonformen Trainingsformen vorgesehen. Auf einmal musst du auf Abstände achten, die Spieler dürfen sich nicht berühren, es darf keine Zweikämpfe geben", sagte Gisdol in einem vom Verein veröffentlichten Interview. "Deshalb müssten eigentlich alle Trainer auf die Schnelle ihre Trainings-Ideen zusammenwerfen. So, dass man sie bundesweit, auch im Amateur-Bereich, umsetzen kann."


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