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Presseschau Classic-Kegeln, Mai 2020 – Die Nummer 1 für "Alle Neune"


06/01

Weiter geht's mit Juni 2020


05/31


05/29

Nach dem Saisonabbruch durch Entscheidung des DKBC-Ländersportrates
Wie der DKBC beendet auch der mitgliederstärkste Verband im DKBC, der BKSV die Saison mit einem vorzeitigen Abbruch.Die Mittelbayerische geht dabei auf den FC Seehaupt ein, der mit dem Durchmarsch in die 2. Bundesliga 120 Mitte Frauen "den größten Erfolg in seiner Historie" feiert. Die Thüringer Allgemeine bemerkt: Für den SV Blau-Weiß Auma heißt das, zwei Aufstiege in einer Saison. Die Keglerinnen marschieren als Zweitligaaufsteiger bis in die erste Liga durch und die Männer qualifizierten sich als Thüringenmeister für die 2. Bundesliga Mitte. Die Rheinpfalz vermeldet, dass TuS Gerolsheim und Olympia Mörfelden in der kommenden Saison sowohl in der DCU als auch im DKBC an den Start gehen. Der siebenfache Meister Mörfelden schickt dabei seine erste Mannschaft in die Hessenliga, Gerolsheim spielt in der Rheinland-Pfalz/Nordbaden-Regionalliga. Das Freisinger Tagblatt kommentiert den Aufstieg des VFB Hallbergmoos in die 1.Bundesliga 120 Männer als "das perfekte Geschenk zum Vatertag". Der Merkur schreibt: Die Sportkegler des VfB Hallbergmoos sind nach sieben Aufstiegen in acht Jahren in der 1. Bundesliga angekommen. Die Ebersberger Zeitung spricht von einem "Saisonabbruch mit silbernen Glanz" bezogen auf den Vizemeister SKK Poing bei den Frauen. Erwin zimmermann wird zitiert, es sei der größte Erfolg der Vereinsgeschichte nach gewinn des NBC-Pokals 2017. Der Mannheimer Morgen berichtet unter "Der Saisonabbruch ist amtlich" und zitiert große Teile der DKBC-Erklärung auf der Homepage. Wir sind froh, dass wir drin bleiben. Von vier Staffeln haben wir den besten sechsten Platz belegt. Ein Abstieg wäre da schon sehr bitter gewesen“, sagt der Ohrdrufer Mannschaftsleiter Oliver Henke in der "Thüringer Allgemeinen". Plan C schreibt die Mainpost hat auch "Konsequenzen für die Rhön-Grabfelder Zweitligisten TSV Großbardorf und Unter Uns Bad Neustadt." Unter Uns steige in die Bayernliga Nord ab, allerdings: "Auch auf sportlichem Weg wäre der Klassenerhalt nur noch sehr schwer zu schaffen gewesen." Für Großbardorf, der als Tabellenzweiter eine Aufstiegschance noch hatte, wird Trainer Axl Tüchert zitiert: „Ich weiß nicht, ob es sportlich fair gewesen wäre, wenn wir nach langer Pause noch unsere zwei schwersten Spiele der Saison gegen Zeil und in Kaiserslautern hätten austragen sollen. Der Ausgang wäre Glückssache gewesen. Deshalb waren wir von Anfang an für den Drei-Stufen-Plan und haben unsere Ansicht auch nicht geändert.“ Die Erlanger Nachrichten blicken schon mal voraus. Für die FSV-Frauen wird es in der neuen Runde spannend, "wenn mit Bautzen, Freiburg und Auma drei Aufsteiger hinzukommen und die Liga auf elf Teams aufgestockt wird." Für die Heimspiele zieht der Verein nach Fürth um. Melanie Steiner und Larissa Oppelt verlassen das Team. Bei den Männern gibt Sportwart Steffen Habenicht frank und fei zu, Dusel gehabt zu haben: "Nur ein Punkt Vorsprung auf den Nichtabstiegsplatz und die zwei ausstehenden Spiele daheim gegen Aufsteiger Kaiserslautern und in Bamberg wären für uns ein ganz schweres Restprogramm gewesen." Die FSV-Männer treten in einer fast komplett neu zusammengewürfelten Zwölfer-Staffel an. Von den zehn Mannschaften der abgelaufenen Saison sind nur noch vier weiter dabei.


05/28

Wie wieder gekegelt werden darf...
An geregelten Trainings- und Wettkampfbetrieb ist für Kegler aus zwei Gründen noch immer nicht zu denken. Zum einen handelt es sich um eine Mannschaftssportart mit Körperkontakt über die Kugel, zum anderen um eine Sportart in geschossenen Räumen. Wie dennoch das Kegeln während der Lockerungen wieder zum Leben erwacht, zeigen erste Berichte. In Thüringen ist Trainingsbetrieb ab 1. Juni möglich Die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes ist in allen vom DKB zertifizierten Thüringer Kegelsportstätten ab Pfingstmontag, 1. Juni, erlaubt. Voraussetzung ist das Einhalten der Verordnungen und Empfehlungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die TKV-Verantwortlichen machen dies aber von einer gültigen Bahnabnahme-Urkunde für die Kegelsportstätte und der Anerkennung mit Unterschrift der jeweiligen Club-Verantwortlichen unter dem Hygiene-Konzept abhängig. Klar bleibt aber auch, so Rolf Thieme in der "Thüringer Allgemeinen": „Eine Wettkampftätigkeit bleibt bis auf Widerruf ausgeschlossen.“ Die Mittelbayerische schreibt: "Mit Hygienemaßnahmen ist sicher ein Trainingsbetrieb möglich, wie die aktuelle Zulassung zum Training für die zwei Nationalkaderspieler Jürgen Pointinger und Oskar Huth beim SC durch die Stadt Regensburg beweist. ... Für einen normalen Spielbetrieb müsste aber wohl die Abstandsregel fallen."


05/27

DKBC und Solidaritätserklärung der Vereine
An diesem Freitag (15.05.20) rauschte es zum Classic-Kegeln gewaltig im Blätterwald der Nation. "DKBC hofft auf die Solidarität der Vereine", schreibt die Schönebecker Volksstimme, darf der ESV Crailsheim "Titel feiern oder nicht", ist sich das Hohenloher Tageblatt nicht sicher. Die Schongauer Nachrichten sprechen von einer "Hängepartie bei den Keglern", nach der Freien Presse ist der Drei-Stufen-Plan "ins Wanken geraten", für den Bergsträßer Anzeiger geht die "Zwangspause" weiter. Am Montag (11.5.) hatte der DKBC nach einem Urteil gegen das Inkrafttreten von Plan C zur Beendigung der Saison 2019/20 eine Präsidiumsinformation veröffentlicht, in der es unter anderem heißt: "Damit die Saison 2019/2020 zu einem vernünftigen Ende kommen kann und Planungssicherheit bis in die untersten Ligen der Landesverbände herrscht, ist die schon häufig geforderte Solidarität der Bundesligamannschaften innerhalb des DKBC notwendig. Sollte diese nicht gegeben sein, könnte die Konsequenz sein, dass die Saison 2019/2020 mit den beiden letzten Spieltagen auch noch nach dem 30.06.2020 beendet werden muss. Unter Umständen auch verbunden mit einem nach hinten verschobenem Start der Saison 2020/2021." Der Nordbayerische Kurier geht zudem auf ein Schreiben des DKBC-Sportdirektors Harald Seitz an die Landesverbände ein, "dass man spätestens am 13. Juni in einer Sitzung des Ländersportrates für klare Verhältnisse sorgen will, sollte ein Einspruch gegen die Entscheidung des Rechtsausschusses in der nächsten Instanz keinen Erfolg bringen. Ziel ist weiterhin, die Saison mit dem bereits absolvierten 16. Spieltag abzuschließen" und verweist darauf, dass ein Konzept des DKB darauf zielt, dass "ein eingeschränkter Trainingsbetrieb beginnend mit den Kaderathleten/innen vorbehaltlich der Genehmigung der jeweiligen Bundesländer in absehbarer Zeit wieder möglich sein" soll. Die Rheinpfalz hatte schon am Donnerstag (14.05.20) zum Urteil des Rechtsausschusses festgehalten: "Die Aussetzung der Spielrunde durch das Präsidium war richtig. Aber, der Drei-Stufen-Plan hätte vom Ländersportrat beschlossen werden müssen." Die Volksstimme hatte am Mittwoch (13.05.20) Bundesligasprecher Lothar Müller zitiert, der betont, "dass jetzt alle notwendigen Schritte eingeleitet wurden, um zu einem Ergebnis zu kommen." Die Badische Zeitung schreibt am 18. Mai von einem "heftigen Gezerre bei den Keglern" und behauptet: "Das Dickicht aus Maßnahmen und Entscheidungen wird zunehmend undurchsichtiger." Zu Wort kommt sowohl ein Verein, der die Solidaritätserklärung unterschrieben hat, als auch einer, der es nicht getan hat. In der Rheinpfalz wird am 17. Mai behauptet, es "werde Druck auf die Bundesliga-Vereine ausgeübt". Der betreffende Verein stellt aber ebenso klar, dass er "zu keinem Zeitpunkt rechtliche Schritte gegen die Saisonabschlussplanungen des DKBC einleite oder unterstütze", aber man werde "die Solidaritätserklärung nicht unterschreiben." o.netz (Der neue Tag) schreibt von "Unmut bei Sportkeglern nach dem Saisonabbruch", dass es nicht verwunderlich sei, dass die "Solidaritätserklärung von mehr als 90 Prozent der Erst- und Zweitligavereine abgegeben wurde, waren doch nur eine Handvoll Vereine von dieser Regelung wirklich betroffen." Hinweis: 90 von insgesamt 99 Bundesliga-Mannschaften haben ihre Zustimmung zur Solidaritätserklärung des DKBC gegeben, drei haben dies verneint. Eine weitere in Frage kommende Mannschaft hatte sich bereits in der Saison vom Spielbetrieb zurückgezogen.


05/19

Thomas Schneider wechselt nach Hallbergmoos
Thomas Schneider hat mit Rot-Weiß Zerbst alles erreicht, was es zu erreichen gab. Über seine Beweggründe nach Hallbergmoos zu wechseln, spricht er im Interview mit der Volksstimme.


05/19

Leipzig: Bundesliga-Aufstieg per Losglück


05/18

Zwei Rückzüge im Mai aus den 2. Bundesligen 120 Frauen
Mit der SG Lorsch-Bensheim II und dem HKSV Blau-Weiss Lauterbach nahmen im Mai zwei weitere Vereine ihr Startrecht in den 2. Bundesligen 120 Frauen nicht wahr. Zuvor ahtten dies bereits die DJK Ingolstadt und der KV Gammelshausen bekundet.


05/18

Kegeln ohne Wettkampfmodus: So geht das in Freyung-Grafenau


05/16

Hygienekonzept in Pöllwitz – neue Bahnen in Schwabsberg
Der SV Pöllwitz hat laut Thüringer Landeszeitung die Zeit genutzt und ein Hygienekonzept für den Trainingsbetrieb erstellt, wonach nur die Bahnen 2 und 4 benutzt werden und die Spieler zumeist eigene Kugeln zu nutzen. Das Okay der Stadt fehlt aber noch – wie überall im Land. Jetzt hofft der vorjährige Vizemeister auf den Saisonabschluss, der ihm nach Lage der Dinge einen NBC-Pokalplatz einbringen könnte, weil Liedolsheim als derzeit Dritter seinen Verzicht erklärt hat. Der KC Schwabsberg hat ebenfalls in der Zwischenzeit agiert, berichtet die Schwäbische Post. Schon am 18. März wurden die alten Kunststoff-Bahnen ausgebaut und inzwischen ist die neue Segment-Anlage fertig. Die Kegler leisteten – in Zweierteams – über 1000 Stunden an Eigenleistungen, durch Gemeinde , ein Sanierungskonzept und den würtembergischen Landessportbund wurden weitere Beträge zu den insgesamt 165.000 Euro beigesteuert. Nun fehlt nur noch ein Öffnungstermin...


05/15

Plan C im DKBC
Diese Zusammenstellung beleuchtet Pressemeldungen zu Plan C im DKBC, der einen Saisonabbruch und Wertung nach 16 Spieltagen beinhaltet. Dieser Plan konnte allerdings vorerst nicht am 9. Mai 2020 in Kraft treten. In der Neuen Presse kam DKBC-Vizepräsident Michael Hofmann in einem Paywall-Artikel zu Wort. Seine wesentlichen Aussagen daher hier: Zum Wiederbeginn im Kegeln "Da wir eine Indoor- und Mannschaftssportart sind, deren Wettkämpfe auch in Gastwirtschaften stattfinden, werden wir wohl eine der letzten sein, die ihren Sport wieder in normalem Umfang ausüben kann." Zu Plan C im DKBC "Bei realistischer Betrachtung bleibt uns wohl nichts anderes übrig, auch wenn wir gerne weiter gekegelt hätten." "Wir müssen zu einem Ergebnis kommen. Wir müssen diesen Weg gehen auch in Hinblick auf die Folgejahre."


05/13

Entscheidungen in den Ländern


05/10

Kegeln in Österreich: Trend ist vorbei, Zeit für Neues …
Über die Nationalgrenzen geschaut: Ludwig Kocsis in einem Gastkommentar über notwendige Maßnahmen für den Kegelsport.


05/09

Zerbst: Vereine in der Corona-Krise
Rot-Weiß Zerbst: Die Sorgen richten sich deshalb eher auf die noch potenten Geldgeber. „Wir hoffen, dass unsere Sponsoren die Krise überstehen“, so Präsident Lothar Müller, der auch nach der Krise nicht gleich wieder mit Forderungen auf sie zugehen möchte. „Sie müssen erstmal selbst durch dieses Schlamassel kommen.“ Dennoch ist er „guter Hoffnung, dass das System auch nach Corona weiter funktioniert“.


05/05

Eggolsheims Kegler sorgen sich ums neue Heim


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