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Vorstellung des neuen Sportchefs Peter Niemeyer beim SCP



07/20

Die PK neigt sich dem Ende zu. Wir bedanken uns für Ihr Interesse. Man darf gespannt sein, wie sich das Wirken von Hildmann und Niemeyer in den kommenden Wochen niederschlägt. Danke für Ihr Interesse.


07/20


07/20

"Wir haben den Anschluss verloren nach dem Abstieg aus der 2. Liga. Da hat sich der Profifußball anders entwickelt, während hier die Dinge so weiter gemacht wurden wie immer", sagt Strässer. Niewöhner betont aber, dass der Club "mit einem blauen Auge" aus der Corona-Situation herauskommt.


07/20

Auf die Frage nach einem gewissen finanziellen Risiko sagt Niewöhner: "Jeder Etat muss gedeckt sein. Wir reiten niemanden ins Risiko, auch nicht die Investoren. Es kann nicht unsere Philosophie sein, Geld auszugeben, das wir nicht haben." Strässer fügt an: "Für mich kommt ein Vabanquespiel nicht infrage."


07/20

Die Lizenzierung beim Westdeutschen Fußball-Verband war kein Problem, wie Geschäftsführer Niewöhner schildert. "Alles andere sind riesige Herausforderungen. Keiner weiß, ob wir vor Zuschauern spielen können, wie überhaupt die Zuschauer reagieren." Realistisch sind möglicherweise 3000 Zuschauer - das bedeutet natürlich einen großen Verlust. Seine Botschaft: die TV-Einnahmen sinken drastisch, aber vor allem die Sponsoring-Einnahmen werden deutlich zurückgehen. Vermarkter Sportfive hat immerhin herausgeholt, dass es kaum Rückforderungen aus der vergangenen Saison gibt.


07/20

Eine Frage, die Hildmann noch nicht final beantworen kann, liegt darin, wie fit die Spieler nach der speziellen Corona-Phase sind. "Wir wissen, wie schwierig es ist. Ich hoffe, dass es da keine Defizite gibt. Aber wir haben ja auch eine gewisse Vorbereitungsphase. Fünf Wochen können da reichen."


07/20

Gespräche werden laut Niemeyer mit allen Akteuren des vorherigen Kaders geführt. "Eine Frage des Respekts", sagt er. "Ich weiß, dass einige schon sehnsüchtig auf den Anruf warten. Aber es war der besonderen Situation geschuldet."


07/20

"Preußen ist immer noch sexy", sagt Niemeyer. Das löst Schmunzeln und ein paar Kommentare aus allen Ecken des Presseraums aus.


07/20

Hildmann sagt, dass dem Club täglich viele Profis angeboten werden. "Wir können eine gute Rolle spielen. Es geht viel darum, welche Spieler wir holen, welche Charakter, welche Mentalität", so Hildmann. Er erinnert an die "super Fans". Und er verweist auch darauf, dass in diesem Transfersommer auch spät noch einiges möglich ist.


07/20

Nun spricht Niemeyer über das große Potenzial. Von Begrifflichkeiten wie "schlafender Riese" oder "Zauberer" will er nicht sprechen.


07/20

"Meiner Meinung nach geht es nur zusammen, es ist keine One-Man-Show, wir sollten unsere Kräfte bündeln", sagt Niemeyer. "Sicher habe ich Spieler im Kopf, Sascha auch, die Scouting-Abteilung ebenso." Und er sagt auch: "Keiner hat sich den Abstieg gewünscht, aber wir sollten das als Chance sehen. Preußen sollte ein Leitbild bekommen, sich ein Gesicht erarbeiten. Für den Verein, die Stadt, die Fans." Klar ist, dass Niemeyer ein Freund von Langfristigkeit ist.


07/20

Trainingsstart ist am 3. August, zwei Tage vorher beginnen schon die sportmedizinischen Untersuchungen, wie Hildmann sagt. "Es wird ein ganz spezielles Transferfenst", sagt Niemeyer. "Da wollen wir zum Trainingsauftakt noch gar nicht den ganzen Kader zusammenhaben."


07/20

Niemeyer schildert nun sein Jobprofil: "Ich bin für den sportlichen Bereich zuständig, da liegt mein Hauptaugenmerk. Man muss in dieser Zeit Prioritäten setzen. Wir haben Samstag einen Startschuss gegeben. Es ist wichtig, mit den Jungs zu sprechen, die letztes Jahr im Team waren. Da sind wir auch schon angefangen. Es wird aber sicher auch einen Neustart geben. Da müssen wir sehen, wer die Richtigen sind."


07/20

Jetzt ist Peter Niemeyer an der Reihe: "Ich hatte bei Twente eine reizvolle Aufgabe, ein großes Aufgabenfeld. Dann gab es eine Umorientierung des Vereins, die gesamte sportliche Leitung wurde ausgetauscht. Auch mein Vertrag wurde nicht verlängert. Dann kam der Anruf von Preußen. Ich habe mich immer schon mit Preußen beschäftigt, weil ich aus dem Münsterland komme. Dann habe ich mich mit Münster konkreter befasst und bin schnell begeistert worden, war emotional schnell gepackt. Als Spieler war ich nie der beste Fußballer, bin aber auf emotionaler Ebene vorangegangen."


07/20

Hildmann schildert nun seine Sichtweise: "Ich fühle mich in Münster sehr, sehr wohl. In den Spielen haben wir gute Ansätze gesehen, teils auch gute Ergebnisse erzielt. Ohne Corona-Pause wäre es vermutlich auch anders gelaufen. Wir fühlen uns auch in der Verantwortung, um den Verein wieder mit Leben zu füllen. Es gab keine zwei Meinungen. Wir wollen das fortsetzen, wir wollen uns entfalten, auch mal mit Perspektive arbeiten. Es wird eine spannende Sache, eine Herausforderung. Viele werden gegen uns heiß sein, das müssen wir wissen."


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