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Bewerbung: Wird Nürnberg Kulturhauptstadt?



10/28

Wir beenden an dieser Stelle unseren Live-Ticker - alle Infos zur Entscheidung finden Sie hier weiterhin zum Nachlesen. Vielen Dank für Ihr Interesse!


10/28

Nachdem die Frankenmetropole im Finale im Rennen um den Titel ausgeschieden ist, haben wir uns in Nürnberg umgehört, ob die Niederlage unverdient oder doch völlig zurecht kam - die Gründe für das Scheitern liegen für manche auf der Hand.


10/28

Der Titel ging an Chemnitz, viele Projekte in der Region, die im Rahmen der Kulturhauptstadt-Bewerbung gestartet wurden, stehen aber noch lange nicht vor dem Aus. Für die beiden für Schwabach geplanten Projekte – das sind die Europa-ORTUNG und der Plan für eine Kulturbrauerei – betont der Oberbürgermeister: "Wir können – und müssen – sie weiterverfolgen."


10/28

Ach ja, übrigens. In Chemnitz war Kulturbürgermeisterin Julia Lehner nach eigenem Bekunden noch nie. Bewerbungs-Chef Hans-Joachim Wagner auch nicht. Wir auch nicht. Irgendwie niemand.


10/28

„Schade. Schade. Schade.“ So beginnt das Statement der Nürnberger SPD. Partei- und Fraktionsvorsitzender Thorsten Brehm schreibt: „Unser Bewerbungsbuch war gut und voller spannender Projekte. Der bisherige Bewerbungsprozess hat uns in Nürnberg in vielen Fragen der Stadtentwicklung weitergebracht. Nun müssen wir schauen, wie wir auf dieser wertvollen Arbeit aufbauen können und Kunst und Kultur weiter fördern können.“ Der kulturpolitische Sprecher Michael Ziegler drängt auf weitere staatliche Unterstützung für Kulturschaffende in der Pandemie.


10/28

Barbara Ludwig (SPD), Oberbürgermeisterin von Chemnitz, jubelte nach der Bekanntgabe der europäischen Kulturhauptstadt.


10/28

Oberbürgermeister Marcus König erwartet jetzt nicht wirklich Erleichterung für die Stadtfinanzen. "Wir müssen weiter schieben, sparen und investieren. Wir sagen ja jetzt nicht: Das war's mit der Kultur."


10/28

Das Bewerbungsbüro gratuliert Chemnitz.


10/28

Hier äußert sich OB Marcus König ausführlich zur gescheiterten Bewerbung:


10/28

Freie-Wähler-Stadtrat Jürgen Dörfler macht fröhlich ein Handyfoto vom Danke-Plakat am Rathaus. Er stimmte damals im Stadtrat gegen die Bewerbung. "Ich freue mich für den Kämmerer. Wie hätte das alles jemals finanziert werden sollen, gerade die Kongresshalle?"


10/28

Ein Fundstück auf Twitter:


10/28

Der nüchterne Kommentar der Souvenirladen-Dame am Hauptmarkt: "Ob Kulturhauptstadt oder nicht - wir haben, glaub ich, gerade ganz andere Probleme. Es kommt ja niemand!"


10/28

Der Linken-Stadtrat Titus Schüller kommentiert die Wahl der Jury so: "Der Glückwunsch von uns geht heute nach Chemnitz. Die Nürnberger Linke hat von Anfang an die Bewerbung als Kulturhauptstadt kritisiert und gefordert, die 5 Million Euro Bewerbungskosten lieber direkt in kulturelle Projekte zu investieren. Die Verantwortung für die gescheiterte Bewerbung trägt Kulturbürgermeisterin Lehner. Es wäre klug, wenn sie sich der Verantwortung stellt, von ihrem Posten zurücktritt und so einen Neustart für die Nürnberger Kulturlandschaft ermöglicht."


10/28

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König: "Wir sind eine europäische Stadt mit den Menschen die hier leben. [...] Danke und Glückwunsch an Chemnitz, aber auch an alle Beteiligten, die mitgewirkt und mitgefiebert haben. [...] Europa braucht Nürnberg und das werden wir zeigen."


10/28

"Nürnberg ade. Es hat nicht gereicht, Chemnitz hat das Rennen gemacht, die hoffnungsvollen Kulturpolitiker aus der Noris müssen nun Wunden lecken. " NN-Chefredakteur Michael Husarek kommentiert die Auswahl der Jury.


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