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Eröffnung des Hauptstadtflughafens BER



10/31

Die Geschichte dieses Flughafens sei lang gewesen, sagt Woidke. "Auch ich habe manchmal mit dem Kopf geschüttelt.". Aber er habe nie daran gezweifelt und sei überzeugt gewesen, dass der Flughafen wichtig und notwendig sei. »Wir erleben heute einer Erfolgsgeschichte.« Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke während seiner Eröffnungsrede.  Woidke widmet sich in seiner Rede auch den Demonstranten. "Wir brauchen im Fliegen mehr Klimaneutralität", sagt er. Wo, wenn nicht vor den Toren Berlins, in Brandenburg, könne man das schaffen, fragt Woidke. Brandenburg sei führend bei erneuerbaren Energien. "Es hilft uns nicht, jetzt hinzugehen und zu sagen: Wir fliegen alle nicht mehr", erklärt der Sozialdemokrat. "Wir brauchen Flugverbindungen in die ganze Welt."


10/31

Der Eröffnungstag des neuen Hauptstadtflughafens BER ist aus Sicht seines Chefs, Engelbert Lütke Daldrup, "kein historischer Tag". "Aber es ist für uns, für Berlin und Brandenburg, für Ostdeutschland ein ganz wichtiger Tag", sagt er. »Endlich können wir unseren Flughafen in Betrieb nehmen. Endlich. Es war ein langer weg, es war kein einfacher weg. Deshalb feiern wir heute auch keine Party, sondern wir machen einfach auf.«


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Der etwas andere Blick: Der BER-Tower bei Ankunft des Easyjet-Eröffnungsflugs durch ein Fenster zu sehen.
Foto: Christoph Soder/dpa


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Nase an Nase: Die Lufthansa- und Easyjet-Maschinen haben nun ihr Endziel erreicht. 20 Meter trennen die beiden Flieger. Aus gegebenem Anlass gibt es von der Berliner Feuerwehr Wasserfontänen.
Foto: Kay Nietfeld/dpa


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Den historischen Moment festhalten: Flughafenmitarbeiter machen Erinnerungsbilder von den Landungen der ersten Flugzeuge auf dem Hauptstadtflughafen BER.
Foto: Michael Kappeler/dpa


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Mit ein wenig Verzögerung ist nun auch der "Hauptstadtflieger der Lufthansa gelandet.


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Also doch keine Parallellandung: Als erste Maschine landet der Easyjet-Flieger und bringt die ersten Fluggäste zum neuen Terminal. Somit ist der BER offiziell eröffnet.


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Warten auch bei den Flughafenmitarbeitern. Sie stehen auf einer Gangway vor dem Terminal 1.
Foto: Kay Nietfeld/dpa


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Großes Medieninteresse: Fotografen und TV-Journalisten stehen auf der Besucher Terrasse des Terminal 1 und warten auf die Landung der Easyjet- und Lufthansa-Maschine.
Foto: Michael Kappeler/dpa


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Die Wirtschaftskammern in Brandenburg fordern Nachbesserungen bei der Flughafen-Verkehrsanbindung. Für die Rückkehr zu den ursprünglichen Fluggastzahlen gebe es klaren Handlungsbedarf, erklärt Peter Kopf, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger Industrie- und Handelskammern. Die Ausrichtung auf den öffentlichen Nahverkehr mit geplanten 70 Prozent der Passagiere und auch Arbeitnehmer sei im internationalen Vergleich richtungsweisend. Viele Brandenburger Reisende erreichten den BER mit der Bahn nur mit mindestens einem Umstieg, so Kopf. Zudem müssten mehr attraktive Buslinien geschaffen werden, die die Menschen aus dem Umland schnell zum Flughafen bringen. Auch die Fernverkehrsverbindungen müssten laut Kopf weiter ausgebaut werden, damit der BER aus anderen Regionen mit Fernbuslinien und schnellen ICE- und IC-Zügen erreichbar wird.


10/31

UPDATE | Eigentlich war geplant, dass eine Easyjet-Maschine vom Flughafen Tegel sowie ein Lufthansa-Flug aus München gleichzeitig auf den beiden Start- und Landebahnen des bisherigen Flughafens Schönefeld sowie des BER aufsetzen. Doch daraus wird offenbar nichts. Wie der rbb im Livestream berichtet, wird es aufgrund der Wetterbedingungen voraussichtlich keine Parallellandung geben.


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Die Proteste der BER-Gegner dauern an. Nach Angaben der Polizei Brandenburg wurde der Verkehr A113 wurde der Verkehr angehalten.
Foto: Patrick Pleul/dpa


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"Über 6 Milliarden Baukosten, 14 Jahre Bauzeit, sechs verschobene Eröffnungstermine": Auch für das NDR-Satiremagazin "extra3" ist der BER ein Thema:


10/31

Unter den großen deutschen Flughäfen wird der neue Hauptstadt-Airport BER der erste sein, der sich von der Krise erholt. Davon ist Berlins Tourismus Chef Burkhard Kieker überzeugt. Berlin sei weniger auf Geschäftsreisende angewiesen als andere Flughäfen, sagt Kieker der Deutschen Presse-Agentur. "Ich glaube, dass wir zwei Jahre brauchen werden, um zu den alten Zahlen zurückzukehren." Wenn die Corona-Beschränkungen gelockert würden, kämen schnell wieder Urlauber in die Stadt, auch nach den aktuellen Einschränkungen im November. "Wir werden vor Weihnachten wieder Gäste in der Stadt haben. Die Menschen werden den ersten Türspalt nutzen, um wieder nach Berlin zu kommen." Der BER sei für den Berlin-Tourismus wie ein Schlussstein in einem Bauwerk, meint Kieker.
Foto. Rainer Jensen/dpa/Archiv


10/31

Die Berliner Wirtschaftssenatorin Ramona Pop schwelgt auf Twitter in Nostalgie und freut sich, dass es nun soweit ist mit der BER-Eröffnung.


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