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BVB stellt Trainer Terzic vor



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"Wir haben so viele gute Dinge gezeigt in der Vergangenheit, an viele Dinge müssen wir uns zurückerinnern, die müssen wir konservieren" - Edin Terzic


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"Den Glauben entwickeln"

Nochmals ein abschließendes Statement von Edin Terzic, dem neuen BVB-Coach, von der heutigen PK: "Man muss als Trainer gewisse Rollen bedienen, da gehört Emotionalität dazu." Diese wolle der 38-Jährige dem Team vorleben und die Mannschaft so zum "Turnaround" (Zorc) treiben. Für Terzic sei es jedenfalls "etwas ganz Besonderes, morgens aufzustehen und über schwarzgelben Fußball nachzudenken" - schließlich ist er nicht unweit von Dortmund als BVB-Fan aufgewachsen. Man müsse nun nur den Glauben entwickeln, "um uns wieder gemeinsam dahin zu bringen und es allen anderen zu zeigen".
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Edin Terzic


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Damit ist die PK von Borussia Dortmund vor dem morgigen Bundesliga-Gastspiel beim SV Werder Bremen (20.30 Uhr) zu Ende. Spannend wird sein, ob das Team um Kapitän Marco Reus, Axel Witsel & Co. dann auch den Plänen vom neuen Mann an der Seitenlinie folgen und mit einer aggressiveren, besseren, spielfreudigeren Einstellung an die Arbeit gehen als noch beim 1:5 gegen den VfB Stuttgart.


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Der Hauptfokus

Das letzte Statement dieser Pressekonferenz kommt von Zorc, der über die Entscheidung spricht, Terzic nicht gleich "einen Fünfjahresvertrag gegeben zu haben": "Der Vertrag geht zunächst bis zum Sommer 2021, das ist ein langer Weg. Wir haben mindestens 26 Spiele bis dorthin, eventuell mehr. Der Hauptfokus ist aber darauf gerichtet, jetzt erst einmal ins positive Fahrwasser zu kommen. Was danach vielleicht ist und wird, werden wir dann besprechen."


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Welch anderes Rollenbild wolle Terzic nun eventuell bedienen? "Inhaltlich ist es natürlich sehr ähnlich, weil die Spieler und ich ja vorher schon da waren. Jetzt geht es aber einfach darum, Dinge entscheiden, Dinge zu tun. Ansonsten aber bin ich immer noch gleich groß, gleich alt - nun gut, einen Tag älter als gestern."
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Edin Terzic


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Nun gelte es eben, den Blick nach vorn zu richten.


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Terzic weiter über seinen Eindruck des Trainerwechsels bei der Mannschaft. Wie sei der Tausch angekommen? "Ich habe gestern einmal kurz und einmal ausführlich mit der Mannschaft gesprochen. Ich habe die Spieler auch selbst sprechen lassen, weil dann kann ich die Spieler in Zukunft daran erinnern, was es etwas leichter für mich macht. Natürlich ist die Mannschaft aber sehr enttäuscht mit dem Ergebnis vom Samstag und des anschließenden Trainerwechsels."


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"Das Mindset wieder justieren" - Edin Terzic


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Warum Zorc & Co. dann eigentlich auf Terzic, der schon Erfahrung im Ausland bei Besiktas Istanbul und in der Premier League etwa bei West Ham United gesammelt hat, gekommen sind? "Wir kennen Edin seit längerer Zeit. Deswegen haben wir ihn damals auch wieder zurückgeholt. Er legt einfach die notwendige Emotionalität an den Tag, die es bei Borussia Dortmund auch immer braucht."


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Zorc: "Wir glauben, dass die Mannschaft neuen Input braucht"

Zorc spricht nun darüber, warum denn Favre gehen musste: "Wir haben uns am Samstagabend nach dem Spiel noch zusammengesetzt - Aki Watzke, Sebastian Kehl und ich. Und da sind wir ziemlich schnell darüber im Klaren gewesen, diesen Entschluss zu treffen. Wir glauben, dass die Mannschaft neuen Input und eine neue Ansprache braucht, damit der Turnaround nach oben wieder geschafft werden kann. Es sind alles in allem rein sportliche Gründe gewesen, diese Entscheidung zu treffen." Zorc habe sich dann nochmals "bei Lucien bedankt", doch aufgrund der aktuellen Lage - wir stehen derzeit auf keinem Champions-League-Platz - sei die Entscheidung gefallen.
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Michael Zorc


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Ob denn vor seinem ersten Pflichtspiel am Dienstag in Bremen auch schon Nervosität aufkommt? "Ehrlich gesagt fehlt dafür die Zeit, es gibt so viel zu tun in diesen Stunden", so der neue BVB-Trainer. "Ich habe natürlich viele Nachrichten bekommen." Doch über allem stehe für ihn, "morgen eine gute Leistung zu bringen" und das andere, was vielleicht nicht wichtig ist, auszuklammern.


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"Ich bin 30 Kilometer von hier geboren"

Terzic zu seiner Verbindung zum BVB: "Ich bin 30 Kilometer von hier geboren und aufgewachsen, als Fan dieses Klubs. Trotzdem habe ich es nie ansatzweise gewagt zu träumen, eines Tages mal hier arbeiten zu dürfen oder dass ich hier in so einer Funktion sein kann." Es sei etwas ganz Besonderes, "hier arbeiten zu dürfen" und "morgens aufzustehen und mir über Schwarz-Gelb Gedanken machen zu dürfen". Das sei "wirklich etwas ganz Besonderes".


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Terzic weiter: "Wir werden das Ganze natürlich aufarbeiten, doch das geht natürlich nicht innerhalb von 48 Stunden. Das geht nur step-by-step. Wir müssen zuerst einmal morgen in Bremen alles reinhauen und außerdem versuchen, die drei ausstehenden Spiele bis Weihnachten möglichst erfolgreich zu bestreiten. Die Qualität im Team ist vorhanden, befreit uns aber nicht davor, auch für den Erfolg zu kämpfen." Schließlich könne nicht alles mit Schönspielerei gelingen. Er wolle schlichtweg "das Mindset wieder justieren".


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Terzic: "Daran müssen wir uns erinnern"

Was lässt sich in der kurzen Zeit von Samstag auf Dienstag bewegen? "Die Niederlage tut immer noch weh", blickt Terzic nochmals zurück auf das Debakel gegen den VfB Stuttgart, um dann zu sagen: "Es ist einfach nie schön, wenn Leute entlassen oder gehen müssen. Doch es muss schnell weitergehen, das ist auch klar." Sein Ansatz nun: "Wir haben so viele gute Dinge in der Vergangenheit gezeigt, und auch nicht in der weiten Vergangenheit. Daran müssen wir uns erinnern. Wir müssen den Mut haben, dass wir uns alle dahin bringen, das auf dem Platz zu zeigen. Wir müssen uns auch bei unangenehmen Situationen wehren. Und wir müssen alle die Verantwortung haben, uns da auch gegenseitig stets daran zu erinnern."


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Weitere Worte vom neuen Coach der Schwarz-Gelben, der sich bekanntlich nach der Entlassung von Favre kurzerhand entscheiden musste für die angebotene Aufgabe: "Die Nacht war kurz, bevor ich diese Entscheidung am Sonntagvormittag treffen musste. Natürlich musste ich darüber nachdenken, weil ich im Trainerteam mit verantwortlich war für das 1:5 gegen Stuttgart. Ich trage da auch eine gewisse Mitschuld für das Auftreten der Mannschaft. Ich habe mit meiner Familie gesprochen und mir dann gedacht: 'Jetzt bietet sich die Chance, es wieder gerade zu rücken.' Und was versuche ich zu schaffen."
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Edin Terzic


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