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Super League



04/21

Koeman stimmt Piqué zu und kritisiert die UEFA

Der FC Barcelona hat der Super League noch nicht offiziell abgesagt, doch innerhalb des Klubs ist auch in Katalonien die Unterstützung gering. "Der Fußball gehört den Fans, Heute mehr denn je", hatte Piqué in der Nacht zum Mittwoch getwittert. Am Nachmittag erklärte Trainer Ronald Koeman bezüglich der Super League: "Ich will über das Thema nicht viel sagen, aber ich stimme Piqués Tweet zu.“ Doch auch der europäische Verband kam nicht gut weg: „Für die UEFA zählt nur Geld, sie ignoriert die Spieler, die so viele Partien machen. Man braucht nur auf den Spielplan schauen, morgen spielen wir um 22 Uhr abends."


04/21

Wie ist der Stand der Dinge? Die Super League hat letztlich keine 48 Stunden überlebt. Nachdem sich die englischen Klubs am Dienstagabend aus dem Projekt zurückgezogen haben, verabschiedeten sich am Mittwoch auch die italienischen Vertreter und Atletico Madrid. Offiziell dabei sind damit nur noch Real Madrid und der FC Barcelona. Mit anderen Worten: Die Super League ist gescheitert.


04/21

Die Super League hat mit Florentino Perez ein prominentes Gesicht. Über seinen Werdegang, seine Erfolge - und seine Versäumnisse.


04/21

Die internationalen Pressestimmen

Proteste, Visionen, Größenwahn: So bewertet die internationale Presse das Super-League-Scheitern...


04/21

Damit gibt es von ursprünglich zwölf Klubs nur noch zwei, die ihren Super-League-Rückzug bislang nicht offiziell gemacht haben: Real Madrid und den FC Barcelona.


04/21

Auch Juve nimmt Abstand

Juventus galt als wesentlicher Treiber der Super League. Nachdem Präsident Agnelli schon zurückgerudert ist, hat nun auch der Klub offiziell bestätigt, Abstand von dem Projekt zu nehmen. In einer Mitteilung räumt Juve ein, "dass es derzeit nur begrenzte Möglichkeiten gibt", die Super League "in der konzipierten Form fertigzustellen" - auch wenn die Klubs, die dem Projekt bereits den Rücken gekehrt haben, noch nicht alle "nötigen Verfahren" abgeschlossen hätten. Man sei weiter überzeugt von den "sportlichen, kommerziellen und rechtlichen Voraussetzungen".


04/21

Das Fan-Netzwerk "Football Supporters Europe" (FSE) hat ernste Konsequenzen aus den Geschehnissen rund um die gescheiterten Pläne der Super League gefordert. "Wir fordern eine stärkere Regulierung. Wir fordern sofortige Maßnahmen, um unsere Klubs und Gemeinschaften zu schützen", heißt es in einem Statement der Vertreter. Der wahre Kampf beginne jetzt erst. Die Forderung: "Um eine Wiederholung des Debakels dieser Woche zu vermeiden, müssen Fanvertreter in Entscheidungsprozesse einbezogen werden, und es muss verhindert werden, dass Club-Kartelle ungestraft handeln."


04/21

Von einer "super Lächerlichkeit" schreibt die spanische Marca: "Das von Florentino Perez angeführte Projekt scheitert in 48 Stunden. Der Druck der englischen Fans mit dem Aufschrei 'der Fußball gehört den Fans' erlegt die pharaonische Super League."


04/21

Wie bewerten andere Medien das Scheitern der Super League? "Die Gier wurde besiegt", schreibt etwa die Daily Mail. Die Gazzetta dello Sport betont: "Super League, Super-Flop. Die Superliga überlebt nicht mehr als 48 Stunden und stellt einen einmaligen Rekord auf: Sie hat die Opposition der Politik, des EU-Parlaments, der sportlichen Institutionen sowie aller internationalen Medien, der Tifosi und Spieler geweckt."


04/21

Nach Inter: Auch Milan kehrt der Super League den Rücken

Am Mittwochvormittag stieg nach Inter auch der zweite Mailänder Klub von den insgesamt drei italienischen Super-League-Gründern aus. Milan hatte die Einladung zur Super League angenommen, "um den Fans den bestmöglichen Wettbewerb zu liefern", wie der Mailänder Spitzenklub in einer Mitteilung schreibt. Aber die AC Milan habe die Stimmen und Sorgen der Fans rund um den Globus gehört hinsichtlich der Super League und der Verein müsse den Äußerungen derer, die diesen wundervollen Sport lieben, „sehr einfühlsam“ umgehen. Zum Abschluss des Ausstiegs aus der Super League hieß es noch: "Wir werden unsere Arbeit fortsetzen, um ein nachhaltiges Konzept für den Fußball anzubieten."


04/21

Nochmal zusammengefasst: In heute Vormittag erschienen Zeitungsinterviews hatte sich Andrea Agnelli noch zuversichtlich gezeigt, was die Super-League-Pläne angeht. Nun muss auch der Juve-Präsident das endgültige Scheitern einräumen.


04/21

Ein Sieg der Fans

Der Spuk Super League ist vorbei - vorerst. Ihr lag ein fundamentales Missverständnis zugrunde. Die Botschaft an die Verbände ist eindeutig. Ein Kommentar von kicker-Chefredakteur Jörg Jakob.


04/21

Gary Neville hatte sich bereits gegen die Super League positioniert. Nun kritisiert er die Kommunikation von Manchester United.


04/21

Inter Mailand steigt aus der Super League aus

Am Mittwochmittag gab auch Inter Mailand den offiziellen Ausstieg aus der Super League bekannt. In einer Mitteilung des aktuellen Tabellenführers der Serie A heißt es: "Wir haben uns immer dazu bekannt, den Fans das beste Fußballerlebnis zu geben, Innovation und Inklusion sind Teil unserer DNA seit unserer Gründung. Inter ist der Meinung, dass im Sinne des Fußballs eine dauerhafte Verbesserung seiner Wettbewerbe vonnöten ist, um die Fans aller Altersgruppen im Rahmen einer finanziellen Nachhaltigkeit begeistert zu halten. Mit dieser Vision im Blick freuen wir uns darauf, mit allen Institutionen und Stakeholdern weiterzuarbeiten für die Zukunft dieses Sports, den wir alle lieben.“ Offiziell noch nicht ausgestiegen sind damit Juventus und Milan sowie Barcelona und Real Madrid.


04/21

Atletico verabschiedet sich von der Super League

Mit Atletico Madrid hat nun auch der erste spanische Verein Abstand von der Super League genommen. Dies sei am Mittwochmorgen vom Verwaltungsrat beschlossen worden, teilten die Colchoneros mit. "Für den Verein ist die Harmonie zwischen allen Gruppen der Rojiblanca-Familie von entscheidender Bedeutung", hieß es in der Mitteilung. Spieler und Trainer hätten ihrer Zufriedenheit mit der Entscheidung Ausdruck verliehen.


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