TSV Breitengüßbach

MPSPPins
Florian Fritzmann
168  148  173  178  0.02.0667
Mario Nüßlein
163  167  166  156  0.02.0652
Christian Jelitte
183  163  156  164  1.03.0666
Christopher Wittke
160  146  150  146  0.00.0602
Marco Scheuring
132  152  168  146  0.01.0598
Tobias Stark
165  157  161  160  1.02.0643

Rot-Weiß Zerbst

MPSPPins
Christian Wilke
154  164  172  186  1.02.0676
Robert Ernjesi
149  160  173  175  1.02.0657
Dominik Kunze
149  151  171  142  0.01.0613
Marcus Gerdau
168  153  169  153  1.04.0643
Timo Hoffmann
167  182  160  183  1.03.0692
Igor Kovacic
125  172  155  180  0.02.0632
MPSPPins
Florian Fritzmann (TSV Breitengüßbach)
168  148  173  178  0.02.0667
Christian Wilke (Rot-Weiß Zerbst)
154  164  172  186  1.02.0676
Mario Nüßlein (TSV Breitengüßbach)
163  167  166  156  0.02.0652
Robert Ernjesi (Rot-Weiß Zerbst)
149  160  173  175  1.02.0657
Christian Jelitte (TSV Breitengüßbach)
183  163  156  164  1.03.0666
Dominik Kunze (Rot-Weiß Zerbst)
149  151  171  142  0.01.0613
Christopher Wittke (TSV Breitengüßbach)
160  146  150  146  0.00.0602
Marcus Gerdau (Rot-Weiß Zerbst)
168  153  169  153  1.04.0643
Marco Scheuring (TSV Breitengüßbach)
132  152  168  146  0.01.0598
Timo Hoffmann (Rot-Weiß Zerbst)
167  182  160  183  1.03.0692
Tobias Stark (TSV Breitengüßbach)
165  157  161  160  1.02.0643
Igor Kovacic (Rot-Weiß Zerbst)
125  172  155  180  0.02.0632


Postgame


09/20

TSV: Die Chance zum Punktgewinn war wieder da
Ein Topspiel der 1. Kegler Bundesliga auf höchstem Niveau konnten die wenig zugelassenen Zuschauer am 3. Spieltag in den Frankenstuben genießen. Einen qualitativ hochwertigen Schlagabtausch lieferten sich die beiden Teams dabei über die gesamte Partie, die am Ende der große Favorit und Titelverteidiger mit 6:2 MP und 3913:3828 Gesamtkegeln augenscheinlich noch recht deutlich für sich verbuchen konnte, doch so war es bei Weitem nicht… Schon im Start wussten beide Teamchefs, dass hier die Weichen in Richtung Sieg oder Niederlage gestellt werden mussten und so setzte der TSV offensiv auf das neu formierte Duo um Ex- Zerbster Florian Fritzmann und Mario Nüßlein! Dagegen stellte der SKV den ehemaligen Güßbacher Christian Wilke sowie Neuzugang und serbischen Teamweltmeister Robert Ernjesi. Von Beginn an zeichneten sich daher spannende Duelle ab und so holten sich zunächst Fritzmann (168:154) und Nüßlein (163:149) die ersten beiden SP der Partie. Die Konkurrenz versuchte sofort zu kontern und so gelang Wilke mit 164:148 auf Grund einer kurzen Schwächephase seines Ex-Teamkollegen der Ausgleich, während sich Ernjesi nach soliden 160:167 erneut gegen Nüßlein geschlagen geben musste! Die Vorentscheidung in diesem Duell blieb im 3. Satz jedoch aus, da sich der Gastgeber trotz starker 166 Kegel dem Serben (173) geschlagen geben musste. Parallel holte sich nun Fritzmann ebenfalls mit den letzten Würfen und denkbar knapp (173:172) die 2:1 SP Führung zurück, lag aber dennoch 1 Kegel gegen Wilke zurück und brauchte noch mindestens den halben SP zum Duellerfolg. In Dramatik kaum zu überbieten, musste das letzte Abräumen über die beiden zu vergebenen MP entscheiden und dort setzte sich für die Hausherren, trotz super Leistungen, unglücklicherweise die ganze Klasse der Gäste durch. Nüßlein schien schon wie der sichergeglaubte Sieger in seinem Duell, machte aber mit 53 Kegeln im Abräumen die Tür für Ernjesi noch einmal auf und dieser sicherte sich mit einer grandiosen 9er Folge und somit über 80 Kegel doch noch den wichtigen MP bei Satzgleichheit und 657:652 Gesamtkegeln. Fritzmann kämpfte derweil verbissen gegen den zweiten Verlust des MP, räumte dabei starke 72 Kegel im Finish doch Wilke hatte fast immer die richtige Antwort parat, setzte dem Ganzen noch einen oben drauf, lies 79 Kegel fallen und sicherte sich im sehenswertesten Duell des Tages am Ende genauso bei Satzgleichheit mit 676:667 den MP im Start für die Gäste wie sein Teamkollege auf den Nebenbahnen… Trotz 1319 gespielter Kegel kein MP und auch noch 14 Kegel Rückstand, dass erlebt man eben nur gegen Zerbst und so waren die Vorzeichen und berechtigten Hoffnungen der Hausherren, noch etwas Zählbares aus der Partie gegen den Meister mitzunehmen, nun erst einmal jäh im Keim erstickt. Klar war nun auch allen Beteiligten, dass der Erfolg für den TSV nur noch über die Gesamtkegel und 2-3 Duellerfolgen zu realisieren war und so sollten Christian Jelitte und Christopher Wittke soviel wie möglich dafür tun, um im Mittelpaar gegen Dominik Kunze und Marcus Gerdau noch einmal zurück in die Partie zu kommen. Jelitte startete entsprechend gleich wie die Feuerwehr, wollte er schließlich auch etwas aus der vergangenen Woche gut machen und lies mit sehenswerten 183:149 zum Auftakt seinem ehemaligen Teamkollegen aus Bamberger Zeiten keinerlei Chance. Mit weiteren 163:151 war der Duellerfolg schon nur noch Formsache, obwohl Kunze nun mit starken 171:156 den Anschluss erzielte. Am Ende machte Jelitte über 164:142 noch weitere wichtige Kegel gut und holte sich über 3:1 SP und überzeugenden 666:613 Gesamtkegeln den ersten MP für die Gastgeber. Leider war es nebenan Wittke nicht vergönnt, trotz gutem Start (160) etwas Zählbares gegen seinen letztjährigen Staffelsteiner Teamkollegen (168) mitzunehmen. Auch im weiteren Verlauf des Duells kam Wittke nie so richtig an Gerdau heran, der sein Spiel clever und solide runter spielte und so bereits nach drei Bahnen den nächsten MP vorzeitig unter Dach und Fach brachte. Am Ende musste sich Wittke leider auch mit 602:643 Gesamtkegeln zu deutlich geschlagen geben um den Vorsprung im Gesamtergebnis weiter auszubauen. Marco Scheuring war diesmal der Partner von TSV Kapitän Tobias Stark in der Schlusspaarung und dank der kämpferischen Leistung im Mittelpaar, war das Spiel in der Gesamtwertung mit -2 Kegeln für die Hausherren nahezu ausgeglichen. Es musste also mindesten ein weiterer Duellerfolg und die Gesamtholzwertung auf das Konto der Güßbacher gehen, um doch noch gegen den großen Favoriten zu punkten, doch gegenüber standen mit Timo Hoffmann und Igor Kovacic natürlich auch wieder zwei international erfahrene Topleute als Schlussoffensive des Meisters gegenüber, eine Mammutaufgabe also. Scheuring startete leider etwas zu nervös in sein Duell und musste auf Grund zweier Fehler im Abräumen dem Gästekapitän mit 132:167 Kegeln gleich den Weg zum später noch klaren Erfolg ebnen, denn auch auf der zweiten Bahn zeigte dem Teamchef des Nationalkaders mit 182:152 seine ganze Klasse und verwies den jungen Güßbacher bereits zur Halbzeit (349:284) deutlich in die Schranken. Dabei machte Stark auf den Nebenbahnen, auch dank eines verschlafenen Starts von Kovacic (125) mit seinem 165er Auftakt gleich wieder einige Kegel gut und blieb trotz Konter des Serben im zweiten Satz mit 172:157 weiter in Front. Auf der dritten Bahn machte der Ausnahmespieler der Zerbster nun weiter Druck, doch Dank Nervenstärke und eines abschließenden Anwurfs behielt auch hier der TSV Kapitän mit 161:155 wieder die Oberhand. Parallel nahm nun auch Scheuring mit starken 168:160 dem am Ende Tagesbesten wieder ein paar Kegel ab und der Rückstand lag mit 28 Kegeln weiterhin in greifbarer Nähe! Doch bereits im Vollespiel der letzten Bahn fiel die Vorentscheidung für die bärenstarken Gäste, Hoffmann (111) und Kovacic (117) setzten hier klare Ausrufezeichen, denen sowohl Scheuring (92) als auch Stark (107) nicht mehr genug entgegensetzen konnten. Doch der Kapitän der Hausherren kämpfte zumindest weiterhin verbissen um den Duellerfolg, den der Druck des Serben wurde immer größer. Obwohl dieser zum Abschluss sensationelle 180 Kegel auf den Totalisator brachte, blieb Stark weiterhin mit 160 Kegeln in Reichweite und sicherte am Ende zumindest über 643:632 Gesamtkegeln noch den verdienten zweiten MP für die Hausherren. Scheuring beendete sein solides Spiel am Ende mit für ihn sicherlich etwas enttäuschenden 598 Kegeln, hatte auf den Nebenbahnen jedoch auch eine weltklasse Vorstellung von Hoffmann zu verkraften und neidlos anzuerkennen. Mit abschließenden 183 Kegeln blieb sein Totalisator erst bei 692 Kegeln stehen, die 700er- Marke zwar knapp verpasst, aber als „Spieler des Spieltages“ in der 1. Bundesliga und einer der Matchwinner war dies für ihn nur zweitrangig. Denn mit 6:2 MP und einem am Ende deutlich wirkenden Gesamtergebnis von 3913:3828 Gesamtkegeln, konnte man einen laut eigener Aussage größten Kontrahenten in der Liga auf dessen Heimbahnen bezwingen und weiß, welchen großen Schritt der Titelverteidiger damit bereits früh in der Saison gemacht hat. Für die Gastgeber überwiegt trotz guter Teamleistung natürlich am Ende die Enttäuschung, wissen doch alle, dass bei einem mehr als greifbaren doppelten Duellerfolg im Start erneut ein Unentschieden gegen den großen Favoriten möglich gewesen wäre, dennoch kann die Mannschaft von Trainer Albert Kirizsan und Teammanager Michael Paulus auf den gezeigten Leistungen aufbauen und positiv auf die nächsten beiden Aufgaben in Wernburg und zu Hause gegen Hallbergmoos vorausblicken, bevor es dann im Anschluss vom 05.10. – 09.10. im internationalen Geschäft für den TSV Breitengüßbach zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte in Lorsch um den NBC- Pokal geht…
Game over! Final Score: 2.0:6.0
Running


09/18

Die Mittelpaarungen betreten mit Christian Jelitte vs Dominik Kunze und Christopher Wittke vs Marcus Gerdau die Bahnen…


09/18

Was für ein Endspurt der Gäste im Starpaar, beide lagen 1:2 SP zurück doch sowohl Wilke (186:178) als auch Ernjesi (175:156) drehen ihr Duell auf den letzten Würfen und schnappen den ebenfalls überragenden Güßbachern Flo Fritzmann (667) und Mario Nüßlein (652) noch beide MP und bringen ihr Team (1333:1319) mit 14 Holz in Front…


09/18

Die Starpaarungen stehen: Florian Fritzmann vs Christian Wilke Mario Nüßlein vs Robert Ernjesi


09/18

Die Aufstellungen zum Topspiel in der 1. Bundesliga stehen…
Livecast started!
Pregame


09/16

TSV: Topspiel am 3. Spieltag in den Frankenstuben
Am kommenden Samstag, 18.09.21 um 14:00 Uhr empfangen die Bundesligakegler am 3. Spieltag erneut den Branchenprimus von SKV Rot-Weiß Zerbst in den Frankenstuben. Die Favoritenrolle ist dabei wie immer klar an die Gäste verteilt, auch wenn die Hausherren den Serienmeister als Einer der Wenigen in den letzten Jahren immer mal wieder vor gewisse Probleme stellen konnten. Die Statistik der letzten drei Jahre zeigt daher eine Niederlage, einen Sieg und ein Unentschieden, was den Zuschauern eine spannende Partie auf hohem Niveau versprechen lässt und die Partie auch zum Topspiel der Woche avancieren lässt… Der Kader des Teams aus Sachsen-Anhalt wurde im Sommer noch einmal aufgestockt und so kam neben dem Rückkehrer und Ex- Zerbster Marcus Gerdau (SKC Staffelstein) mit dem aktuellen serbischen Nationalspieler Robert Ernjesi (KK Neumarkt) noch ein weiterer Weltklassespieler an die Elbe. Luxuriöse neun Mann umfasst mittlerweile die Mannschaft von Trainer Wolfgang Lutz und somit kann dieser wohl höchst zufrieden mit der Transferpolitik von SKV-Präsident Lothar Müller sein, der seinerseits nebenbei auch noch schnell während der Pandemiepause zum neuen DKBC- Präsidenten gewählt wurde, wir gratulieren noch nachträglich! Nachdem die Truppe um Timo Hofmann somit nur aus aktuellen oder ehemaligen Nationalspielern besteht, darf man den Gästen am Wochenende getrost die Favoritenrolle in den Frankenstuben zugestehen, nachdem sonst die Hausherren auf eigener Anlage von ihren Gegnern meistens mit dieser Rolle konfrontiert werden. Die Truppe von Michael Paulus hingegen trauerte während der Woche doch noch etwas dem Punktverlust am vergangenen Samstag im Derby hinterher. Denn ausschlaggebend war nicht nur der gute Auftritt der Hausherren, sondern eher zwei krasse individuelle Ausreiser nach unten, die einen Sieg in Bamberg über die Gesamtholz nahezu unmöglich machten! So war Trainer Albert Kirizsanbeim Abschlusstraining mit dem Punktgewinn in der Nachbetrachtung des Derbys doch noch recht glücklich und stimmte seine Truppe sehr positiv auf das kommenden Spitzenspiel gegen den amtierenden deutschen Meister ein: „Wir haben uns in den ersten beiden Spielen noch recht schwer getan so richtig in die Spur zu finden, aber durch mannschaftlichen Zusammenhalt und kämpferischen Einsatz haben wir sowohl beim Heimsieg über Schwabsberg als auch beim Remis in Bamberg eine tolle Moral bewiesen und sind mit 3:1 Tabellenpunkten zum Saisonstart immer noch voll im Soll! Dafür muss ich meinem Team auch mal ein Kompliment machen und die jetzt anstehende Partie am Samstag gegen Zerbst kommt uns daher sogar ganz gelegen, denn da können meine Leute komplett ohne Druck und auch mal nicht mit der Favoritenrolle auf die Bahn gehen. Vielleicht lockert dass bei dem ein oder anderen wieder etwas die Zügel und wir schaffen es dann dadurch eine sehr solide und geschlossene Mannschaftsleistung auf die Bahnen zu bringen, denn diese werden wir auch in anderen Begegnungen immer wieder brauchen. In den letzten Jahren haben sich die Zerbster auch immer recht schwer bei uns getan und wer weiß, vielleicht ist auch diesmal wieder am Ende die ein oder andere Überraschung gegen das Starensemble und großen Favoriten für uns möglich…“


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