Keine Beeinträchtigungen bei Krankenhäusern und Rettungsdiensten an der Ahr
Im Vorfeld der Bauernproteste gab es Befürchtungen, dass Rettungsdienste und Krankenhäuser aufgrund der Straßensperrungen Probleme in der Versorgung von Patienten bekommen könnten. Im Kreis Ahrweiler gab es für den Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes und das zentrale Krankenhaus Maria Hilf aber keine Probleme, wie Sprecher mitteilten. „Uns sind keine Beeinträchtigungen gemeldet worden“, sagte DRK-Kreisverbandssprecherin Astrid Zens. Um für Notfälle besser gewappnet zu sein, habe man vorsorglich drei Fahrzeuge flächendeckend im Kreis platziert. Doch auch diese seien nicht gebraucht worden, so Zens.
Dietmar Bochert, Leiter der Kommunikation für das Maria-Hilf-Krankenhaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler, erklärte, es habe keine Ausfälle bei Operationen gegeben und auch die Pflegekräfte seien zum größten Teil rechtzeitig in der Klinik gewesen. Der Frühdienst sei vorsorglich etwas früher gekommen und auch etwas länger geblieben, bis der Spätdienst angekommen sei, sagte Bochert. „Das hat alles vernünftig funktioniert“, fügte er hinzu. Zudem habe er davon gehört, dass Landwirte Pflegende durchgelassen hätten, wenn sie gesagt hätten, sie seien auf dem Weg zur Klinik. In den vergangenen Tagen war aus dem Klinikpersonal heraus die Sorge geäußert worden, dass die Proteste die medizinische Versorgung im Ahrtal lahmlegen könnten, weil Bauern mit ihren Traktoren die Zufahrten zur Klinik dichtmachen könnten. Dazu sei es zum Glück nicht gekommen, hieß es am Montagnachmittag.