Alemannia Aachen - SV Sandhausen

christoph pauli
christoph pauli
Lange Warteschlangen am Tivoli: Die Tore vor dem Liga-Spiel gegen den SV Sandhausen blieben lange geschlossen, es herrschte ein eklatanter Ordnermangel. Alemannia kooperiert mit zwei Dienstleistern, die die Sicherheitskräfte stellen. Deutlich zu wenige Menschen kamen diesmal zur Arbeit. Vielleicht hatte sich auch die nächste Kontrolle des Ordnungsamts herumgesprochen. Jedenfalls fehlte erneut Personal. Die Behörde überprüfte routiniert die notwendige 
 „Bewachungsregisternummer“. Im bundesweiten Bewachungsregister sind sämtliche Personen gelistet, die im Sicherheitsgewerbe arbeiten dürfen. Der fehlende Eintrag bedeutet die fehlende Qualifikation.
Schon im Februar bei der Partie gegen Dortmund II hatten sich lange Schlangen am Einlass gebildet, weil etliche Einlasstore nicht geöffnet werden konnten
   
Am Samstag kam es erneut zu Warteschlangen. „Wir müssen improvisieren und neu sortieren“, sagt Geschäftsführer Sascha Eller. Der Veranstaltungsleiter wurde von dem Engpass überrascht. Und so wurden Ordner, die zum Beispiel das Freihalten der Treppenaufgänge kontrollieren sollten, kurzfristig zum Einlass umgeleitet. Mit Verspätung und deutlich eingeschränkt wurde das Stadion dann geöffnet. Die Folge: der Anstoß wurde nach Rücksprache mit allen Beteiligten auf 16.45 Uhr verlegt.
Zudem kam es am Eingang Südwest unter den Wartenden zu mehrerer Rangeleien, berichtete eine Sprecherin der Polizei am Nachmittag. Dabei sei eine Polizistin attackiert und verletzt worden. Zur Verstärkung wurden weitere Polizeikräfte in dem Bereich delegiert.
 
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Updated at: 05/08/2025 08:28 AM