OMR 2025

Hülsen, Isabell
Zum Ausklang des ersten Festivaltages traf sich gestern Abend die Fintech-Szene zum exklusiven Finance Forward Dinner in Tim Mälzers „Bullerei“. Bei Weißwein, Burrata und Rinderfilet tauschten sich rund hundert geladene Gäste – CEOs und Gründer genauso wie Investoren, Topmanagerinnen und Aufsichtsräte – über die Lage der Branche aus.

Zum Auftakt schätzte Philipp Freise (51), bei KKR Co-Chef für das Private-Equity-Geschäft in Europa, die Investorenlaune gegenüber Deutschland überraschend positiv ein. Die Trump'schen Zollwirrungen hätten den Blick der internationalen Investoren auf Deutschland und Europa rasant verändert: „Ich habe in meiner ganzen Karriere noch nie einen so starken Stimmungswechsel erlebt wie in den vergangenen Monaten – dass Deutschland auf einmal wieder so positiv gesehen wird", sagte Freise. Er sei „sehr hoffnungsfroh": "Wir werden uns vielleicht in ein paar Jahren an den Sommer 2025 erinnern – als Startpunkt, an dem es wieder nach oben ging.”

mm-Chefredakteurin Isabell Hülsen mit KKR-Manager Philipp Freise am Dienstagabend im Hamburger Restaurant "Bullerei"
mm-Chefredakteurin Isabell Hülsen mit KKR-Manager Philipp Freise am Dienstagabend im Hamburger Restaurant "Bullerei". Foto: Anton Vester/ FFWD
Der neue Standortvorteil des alten Kontinents gegenüber den USA: Verlässlichkeit.

Eines der Topthemen in den kleinen Runden war natürlich die Frage, was in diesem Kontext die ruckelige Kanzlerwahl von Friedrich Merz in Berlin bedeutete: Wird der neue Stabilitätsvorteil gleich wieder verspielt? Vorherrschende Stimmung auch hier: Zuversicht. 
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Updated at: 05/07/2025 04:25 PM