Irankrieg 1. April

Franziska Wunderlich
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Franziska Wunderlich

Bundesregierung äußert sich gelassen zu Trumps Nato-Drohung

In Reaktion auf die jüngste Drohung von US-Präsident Donald Trump ​gegen die Nato zeigt sich die Bundesregierung unaufgeregt: »Das hat er nicht zum ersten Mal gemacht«, ‌sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius. »Da es ein wiederkehrendes Phänomen ist, können Sie auch die Folgen etwa selbst beurteilen«, fügte er in Anspielung auf frühere Äußerungen Trumps hinzu.

Im Interview mit der britischen Zeitung »The Daily Telegraph« hatte Trump mit dem Austritt seines Landes aus dem Verteidigungsbündnis gedroht. Grund sei die mangelnde Unterstützung der ​Verbündeten im Irankrieg.

Trump denkt offenbar über Nato-Austritt der USA nach

Der US-Präsident äußert sich immer wieder frustriert darüber, dass sich andere Nato-Mitglieder weitestgehend aus dem Irankrieg heraushalten. Im Interview mit der britischen Zeitung »The Daily Telegraph« hat er nun mit dem Austritt seines Landes aus dem Verteidigungsbündnis gedroht.

Darin bezeichnete Donald Trump das Bündnis als »Papiertiger«. Er habe schon lange Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Nato gehabt. Es stehe »nicht mehr zur Debatte«, dass die Mitgliedschaft der USA nach dem Ende des Irankriegs überdacht werden müsse, sagte Trump.

Zuvor hatte auch US-Außenminister Marco Rubio eine Veränderung des Verhältnisses der USA zur Nato für die Zeit nach dem Irankrieg angedeutet. »Es besteht leider kein Zweifel daran, dass wir, nachdem dieser Konflikt beendet ist, diese Beziehung neu bewerten müssen«, sagte Rubio am Dienstag in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. Dabei müsse der »Wert der Nato« betrachtet werden. Lesen Sie hier die ganze Meldung.
Donald Trump (Mitte) mit Marco Rubio (l.) und Pete Hegseth (r.)
Donald Trump (Mitte) mit Marco Rubio (l.) und Pete Hegseth (r.). Foto: Will Oliver / Bloomberg / Getty Images
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Updated at: Thursday 10:21 PM