Angriff auf Iran

Sofia Dreisbach, Korrespondentin
Sofia Dreisbach, Korrespondentin

US-Präsident: „Vollständiger und totaler Regimewechsel“ in Iran

Donald Trump hat Iran am Dienstag mit der Auslöschung gedroht. In der Nacht zum Mittwoch werde „eine ganze Zivilisation untergehen und nie wieder zurückkehren“, schrieb er am Dienstag in einem Beitrag auf seiner Plattform Truth Social. Er wolle das nicht, aber es werde „wahrscheinlich“ so kommen. Vielleicht könne jedoch auch etwas „revolutionär Wunderbares“ geschehen, nun da es einen „vollständigen und totalen Regimewechsel“ gegeben habe. In der Nacht zum Mittwoch würden „47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod endlich ein Ende finden“, schrieb der amerikanische Präsident weiter. Am Dienstagabend um 20 Uhr (Ortszeit Washington) sollte ein Ultimatum auslaufen, das Trump den Iranern für einen Deal gestellt hatte. Danach sollte es laut Trump amerikanische Angriffe auf Brücken und die Energieinfrastruktur des Landes geben.
Iranische Medien berichteten am Dienstag schon vor dem Ende der Frist von mehreren Angriffen auf die Verkehrsinfrastruktur des Landes. Demnach wurden Eisenbahn- und Autobahnbrücken sowie Autobahnen bombardiert. Das israelische Militär rief die iranische Bevölkerung am Dienstag dazu auf, bis zum Abend auf „die Nutzung von Zügen und auf Zugreisen“ im ganzen Land zu verzichten. Es bestehe Lebensgefahr für alle, die sich in Zügen oder in der Nähe von Bahnlinien aufhielten.  Der iranische Botschafter in Pakistan, Reza Amiri Moghadam, schrieb derweil auf der Plattform X, die „positiven und produktiven Bemühungen“ Islamabads, einen Frieden herbeizuführen, stünden kurz vor einer „kritischen, heiklen Phase“. Er nannte jedoch keine Details. 
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