Bundesregierung dämpft Erwartung auf sinkende Spritpreise
Mit schnell sinkenden Spritpreisen ist laut Bundesregierung in Deutschland bisher nicht zu rechnen. Die zweiwöchige Waffenruhe sei eine sehr gute Nachricht, »aber es braucht eine realistische Erwartungshaltung«, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille. Zum einen gebe es noch große Unsicherheiten: »Wir sind noch weit von einem Abkommen entfernt, und erhebliche Rückschläge sind jederzeit möglich.« Zum anderen benötige die Wiedereröffnung der Straße von Hormus Zeit.
Wenn Schiffe die Straße von Hormus ab sofort wieder passieren könnten, dauere es logistisch drei bis sechs Wochen, bis Schiffe die Transportrouten nach Europa vollständig zurückgelegt hätten. »Es wird also geraume Zeit dauern, bis diese zusätzlichen Mengen physisch verfügbar sind. Dementsprechend wird es auch dauern, bis deutliche Preissenkungen bei uns ankommen«, sagte Hille. Zudem würden die Transportkosten absehbar erhöht bleiben.
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