Schon vor vier Jahren sahen Demoskopen Orbán kippen – und es kam anders
2022 lagen Orbáns damaliger Herausforderer Péter Márki-Zay und der Amtsinhaber laut Umfragen bis zum Wahltag gleichauf. Márki-Zay wurde nicht von einer Partei nominiert, sondern die vereinigte Opposition einigte sich auf ihn als Spitzenkandidaten, um überhaupt eine Chance gegen Orbán zu haben.
Fidesz erhielt schließlich 54 Prozent der Stimmen über die Parteiliste, die Opposition bekam nur 34 Prozent. Die Orbán-Partei gewann 87 von 106 Wahlkreismandaten und letztlich 135 von 199 Parlamentssitzen – die Zweidrittelmehrheit war ihr sicher.