Wal schwimmt

Privatinitiative hält Wal für lebendig

Die private Rettungsinitiative widerspricht Fachleuten des Deutschen Meeresmuseums, die von einem Tod des Buckelwals ausgehen. »Alles spricht dafür, dass der Wal noch am Leben ist«, sagte Karin Walter-Mommert, eine der Geldgeberinnen der Initiative, dem SPIEGEL. Man habe am Dienstag bis zum Nachmittag neun Signale eines Peilsenders erhalten. Der Sender funke, wenn der Wal in die Nähe der Wasseroberfläche gelange. »Er scheint immer wieder unter Wasser zu gehen«, sagte Walter-Mommert. Ein GPS-Signal, um ihn zu lokalisieren, übermittele der Sender allerdings bislang nicht.
Wal in der Barge am 29. April
Wal in der Barge am 29. April. Philip Dulian/dpa
Das Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern hatte es vor dem Transport des Wals zur Bedingung gemacht, dass die Rettungsinitiative einen Peilsender an dem Tier anbringt. Es ist jedoch unklar, ob der Sender ordnungsgemäß installiert wurde und zuverlässig funktioniert. Um welches Sendermodell es sich handelt, wollte Walter-Mommert nicht sagen. Die Daten würden zurzeit von Fachleuten in Deutschland und den USA aufbereitet, sagte sie. Dann sollen sie mit dem Ministerium geteilt werden. Wann damit zu rechnen sei, dazu äußerte sich Walter-Mommert nicht. Gemeinsam mit MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz gehört sie zu den Hauptsponsoren der Bergungsaktion. 
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Updated at: Today 01:08 PM