Zustand, Freilassung, Tracker: Wal-Rettung ein großes Rätsel
Rund 12 Stunden nach der Freisetzung des Wals ist unklar, wie es ihm geht und wie genau er ins Wasser kam. Umweltminister Till Backhaus erklärte, der Wal habe die Barge ohne fremde Hilfe verlassen. Mitglieder des Rettungsteams bestätigten das gegenüber "Bild" nicht.
Während der angebrachte Peilsender offenbar sporadisch Signale sendet, gibt es keinerlei Angaben zum Zustand des Wals. Laut des Journalisten Jens Schwarck sollte er eigentlich am Samstag noch einmal ärztlich untersucht werden. Die Initiatorin der Rettung, Karin Walter-Mommert, bestätigte, dass das Tier am Freitag in der Barge in Panik geraten sei und Schürfwunden an der Schnauze erlitten habe.
Plötzlich habe es aber geheißen, der Wal sei frei. Eine Erklärung gibt es dafür nicht. Der Kapitän des Schleppers "Fortuna B", der die Freisetzung angeordnet haben soll, habe eine Dokumentation untersagt.