Retter gehen wegen Wal-Freilassung auf Schiffs-Crews los
Die Initiatoren der Rettungsinitiative für den Wal, Karin Walter-Mommert und Walter Gunz, distanzieren sich ausdrücklich von den Geschehnissen rund um die Wal-Freilassung. "Wir konstatieren hiermit, dass wir an der heutigen Entlassungsaktion des Wales weder beteiligt waren noch diese aktiv begleitet haben", heißt es darin.
Gleichzeitig erheben sie Vorwürfe gegen die Crews der Schiffe. "Etwaige Konsequenzen für nicht abgestimmte Handlungen am und um den Wal haben der Eigner, die Betreiber und uns bekannte Personen der Crew der Schiffe Fortuna B und Robin Hood zu tragen."
Konkret sollen Teile des Teams der Rettungsinitiative nicht wie abgesprochen morgens zum Wal gebracht worden sein. Nur Jeffrey Foster, Teil der sogenannten "Free-Willy-Crew" und ehemaliger Wal-Jäger, sei abgeholt worden.
Dann seien ohne eine weitere Prüfung des Zustandes des Wals Maßnahmen ergriffen worden, "um den Wal von Bord zu bekommen". Foster, der um Konsultation der Ärztinnen seines Teams gebeten hatte, wurde wohl sogar untersagt sein Handy zu nutzen – es würde sonst ins Meer geworfen. Am Ende heißt es: "Weitere Details folgen nach Auswertung."