Tierärztin Tönnies stinksauer: "Unfassbare Frechheit, was hier abgeht"
Die Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies meldet sich auf Facebook zu den Ereignissen am gestrigen Morgen zu Wort, die wohl zu der verfrühten Befreiung des Tieres führten. In einem Video-Statement sagt sie in Bezug auf die Tatsache, dass am gestrigen Morgen nur die Schlepper-Crew zur Barge gefahren worden sei. Bis auf den Amerikaner Jeffrey Foster durften Helfer und Tierärzte nicht mit: "Es ist eine unfassbare Frechheit, was hier abgeht." Sowohl Tierärztin Tönnies, als auch ihre Kollegin Anne Herrschaft, seien demnach entgegen anderer Absprachen auf einen späteren Transport zur Barge vertröstet worden – der fand allerdings nie statt.
Die Schlepper-Crew hätte ihr mitgeteilt, man wolle nur nachschauen, ob der Wal noch da sei – dann sei man allerdings eine Dreiviertelstunde mit einem Schlauchboot am Heck der Barge gewesen, was großen Stress für den Wal bedeutet hätte. "Sie geben keine Informationen. Es ist dort kein Tierarzt vor Ort", so Tönnies in Ton-Aufnahmen, die während der Ereignisse des gestrigen Morgens aufgezeichnet wurden. Auch die Begründung der Crew zweifelt Tönnies an: "Alles vor dem Geschwafel-Hintergrund, dass sie Angst vorm Filmen haben." Video-Aufzeichnungen von dem Weg des Tieres aus der Barge heraus gibt es tatsächlich nicht. Wie genau der Wal aus der Barge in die Freiheit gelangt ist, weiß demnach nur die am gestrigen Zeitpunkt anwesende Schiffs-Crew und Helfer Jeffrey Foster. "Ich bin so wütend. Die machen mit Timmy, was sie wollen", so Tönnies weiter.
Das komplette Statement sehen Sie hier: