Neuer Anlauf für europäischen Kampfjet
Nach dem Aus für das deutsch-französische Kampfjetprojekt FCAS zeichnet sich eine Alternative für Deutschland ab. Nach Informationen der F.A.Z. sollen die Vorstandsvorsitzenden mehrerer Unternehmen am Mittwochnachmittag in Berlin eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen.
Die Gruppe unter Führung des europäischen Airbus-Konzerns besteht vor allem aus deutschen Luftfahrt- und Rüstungsunternehmen wie MTU, Hensoldt, Diehl, Liebherr und Autoflug sowie dem europäischen Mischkonzern MBDA, der unter anderem den Marschflugkörper Taurus herstellt.
Zuerst hatte die „Financial Times“ über das Bündnis berichtet. Zuvor steht der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Eröffnung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin auf dem Programm. Es wird erwartet, dass Merz sich erstmals zum Ende von FCAS und alternativen Plänen für ein Kampfflugzeug der nächsten Generation äußern wird.