Nachbarn erfuhren aus dem Fernsehen von der Tat
Inge (83) und ihr Sohn Thomas (50) leben in der Nähe des Mutter-Kind-Heims. Sie habe wegen der Sirenen zwar gehört, dass viel Polizei unterwegs ist, sich dabei aber erst nichts weiter gedacht, sagt Inge. Erst als ihre Tochter sie anrief und fragte, ob alles okay ist, schaltete sie den Fernseher ein. „Da wurde mir dann klar, was überhaupt los ist“, erzählt sie.
Die Einrichtung sei sehr „abgeschottet“ gewesen, sagt die 80-Jährige. Es sei nur aufgefallen, dass viele junge Mütter in der Umgebung unterwegs waren. Manchmal hätten die Frauen sich an der Hecke mit den Männern getroffen, weil die nicht rein durften, sagt sie.