Hitze in Europa am 24.6. und 25.6.

Heimbewohner in Nordrhein-Westfalen versorgt

In Dormagen sind wegen gefährlicher Hitze-Entwicklung zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner eines Seniorenheims aus dem Gebäude gebracht und medizinisch versorgt worden. In der Nacht sei ein Bewohner gestorben. Ob die Hitze ursächlich war, stehe noch nicht fest, sagte ein Sprecher der Stadt im Rhein-Neuss-Kreis der Nachrichtenagentur dpa. Man habe sich am Morgen zu umfassenden vorsorglichen Maßnahmen entschieden. 
Seit 7 Uhr waren Kräfte in dem überhitzten Gebäude im Einsatz, in dem rund 160 Seniorinnen und Senioren leben, wie es aus dem Umfeld des Feuerwehr-Einsatzes hieß. Der Stadt-Sprecher schilderte nach einer Krisensitzung, es sei zu enormen Temperaturen bis 35 Grad gekommen. Mehrere Krankenwagen standen vor der Einrichtung bereit, wie ein dpa-Reporter schilderte. 
Derzeit wird laut Stadt-Sprecher weiter geprüft, wer außerhalb des Gebäudes betreut werden muss. Bisher handele es sich um zehn Personen. »Wer medizinisch versorgt werden muss, den holen wir raus.« Bei anderen Bewohnern könne es ausreichen, von oberen Etagen in die unteren, kühleren Bereiche zu wechseln. In einer Cafeteria habe man externe Klimageräte aufgebaut. 
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