»Times«: Vorsitzender der Fifa-Disziplinarkommission soll im Fall Balogun entschieden haben
Die Begnadigung von US-Nationalspieler
Folarin Balogun bei der WM soll offenbar die Entscheidung eines einzigen Funktionärs gewesen sein, wie die britische
»Times« ohne Angaben von Quellen berichtet.
Nach Informationen der »Times« setzte
Mohammad Al-Kamali, Vorsitzender der Disziplinarkommission des Weltverbandes Fifa, die Sperre gegen Balogun demnach im Alleingang zur Bewährung aus. Die 17 weiteren Mitglieder des Gremiums seien von dem Mann aus den Vereinigten Arabischen Emiraten nicht einbezogen worden.
Eine Entscheidung durch nur ein Ausschussmitglied ist in Fifa-Disziplinarverfahren nicht unüblich. Al-Kamali jedoch habe zuletzt nie als alleiniger Entscheider fungiert, so die »Times«. Bei wichtigen Fällen entscheiden häufig drei Ausschussmitglieder gemeinsam. Die Fifa ließ eine Anfrage zu dem Thema zunächst unbeantwortet, auch Al-Kamali reagierte auf eine
BBC-Anfrage von Samstag nicht.