Der Großbrand im Hohen Venn hat sich weiter ausgebreitet. Nach Angaben der Provinz Limburg von 21 Uhr waren schon am früheren Abend rund 2700 Hektar Fläche von dem Feuer betroffen. Behörden und Einsatzkräfte bleiben nach wie vor in höchster Alarmbereitschaft, um den Brand zu bekämpfen und die Bevölkerung zu schützen, teilte die Provinz weiter mit.
Die Löscharbeiten gestalteten sich jedoch weiterhin als schwierig, hieß es weiter. "Aufgrund der besonderen Geländebeschaffenheit des Hohen Venn können die Einsatzkräfte das Feuer nicht überall aus unmittelbarer Nähe bekämpfen. Dies erschwert die Brandbekämpfung erheblich."
Zur Unterstützung sind umfangreiche Kräfte im Einsatz. Aus der Luft helfen zwei Hubschrauber der belgischen Bundespolizei sowie zwei weitere Hubschrauber aus den Niederlanden. Am Boden sind mehr als 15 sogenannte Hilfeleistungszonen aus verschiedenen Landesteilen beteiligt. Unterstützung kommt zudem von Feuerwehrkräften aus Deutschland und Luxemburg, dem belgischen Zivilschutz, Wasserwerfern der Bundespolizei sowie vier „Panther“-Spezialfahrzeugen der Streitkräfte.