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Entscheidung im Streit um KI-Datentraining im Dezember 

Der Streit um die Nutzung von Daten zum Training generativer Künstlicher Intelligenz beschäftigt die Verlags-, Musik- und Medienbranche und viele selbständige Kreativschaffende. Am gestrigen Donnerstag musste sich der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erstmals mit einem solchen Rechtsstreit befassen. Wie berichtet, verlangt der Fotograf Robert Kneschke vom gemeinnützigen Verein Laion Unterlassung.

Laion hat Datensätze aus Quellen im Internet erstellt und diese anschließend Unternehmen zum Training von KI-Modellen zur Verfügung gestellt. In dem Datensatz „LAION-5B“ finden sich knapp sechs Milliarden Bild-Text-Paare, darunter auch ein Bild des Stockfotografen Kneschke. Der Kläger hatte der Nutzung nicht zugestimmt.

Am Freitagmorgen gab der Bundesgerichtshof bekannt, dass am 17. Dezember eine Verkündung stattfinden soll. In der mündlichen Verhandlung am Donnerstag zeigte sich, dass sich der erste Zivilsenat mit verschiedenen Fragen zum deutschen Urheberrechtsgesetz und Europarecht befasst. Daher ist eine Vorlage zum Europäischen Gerichtshof wahrscheinlich (Aktenzeichen: I ZR 281/25).

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Updated at: Yesterday 04:25 PM