AfD-Politiker: Berliner Linke hat „ethnische Wahl“ gewonnen
Eine völlig eigene Interpretation des Berliner Wahlergebnisses nahm am Dienstag der Fraktionsvorsitzende AfD-Fraktion im Potsdamer Landtag, Hans-Christoph Berndt, vor. Aus seiner Sicht seien die Linken aufgrund einer so genannten „ethnischen Wahl“ Wahlsieger geworden. „Über 50 Prozent der muslimischen Bevölkerung“ hätten die Linkspartei gewählt, damit seien die Linken zur „Partei des neuen Staatsvolks“ geworden.
In Berlin gebe es Einbürgerungsrekorde, und Eralf wolle zudem das Ausländerwahlrecht durchsetzen. „Das ist besorgniserregend.“ Der von Berndt verwandte Begriff des „neuen Staatsvolks“ erinnert an die rechte Verschwörungstheorie des „Großen Austauschs“: Demnach handele es sich bei der Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland in Wirklichkeit um eine planmäßige „Umvolkung“ zum Vorteil nicht näher definierter Eliten.