Trump schickt Ukraine-Hilfen an Verbündete in Südamerika
Das Weiße Haus hat eingeräumt, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump Gelder umgeleitet hat, die für vom Ukraine-Krieg betroffene Länder vorgesehen waren. Empfänger sind stattdessen Verbündete in Lateinamerika.
Das US-Außenministerium hatte den Kongress im September über die Absicht informiert, Militärhilfen von mehr als 52 Millionen US-Dollar (rund 44 Millionen Euro) neu zu verteilen. Ein Teil des Geldes war auch für Staaten im Nahen Osten bestimmt. Profitieren sollen die rechtsgerichteten Regierungen in Panama, Peru, Ecuador und Kolumbien.
Zwei demokratische Kongressmitglieder blockierten die Mittel daraufhin: Senatorin Jeanne Shaheen aus New Hampshire und der Abgeordnete Gregory Meeks aus New York. Am Mittwoch teilte die Trump-Regierung dem Kongress mit, dass sie die Blockade ignorieren werde. Das berichtet die "Washington Post" unter Berufung auf drei Beamte.