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René Benko: Fußfessel statt Gefängnis


Der wegen Betrugs verurteilte Immobilieninvestor René Benko wechselt vom Gefängnis in den Hausarrest mit Fußfessel. Ein entsprechender Antrag des Signa-Gründers wurde vom Landesgericht Innsbruck gewährt, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der Gründer des zusammengebrochenen Signa-Konzerns saß seit ‌Januar 2025 ‌in Untersuchungshaft. Benkos Verteidiger hatte den Schritt zuvor ​mit der Notwendigkeit einer besseren ⁠Vorbereitung auf bevorstehende weitere Prozesse begründet. Zu diesem Zweck sei in Innsbruck eine ​rund 60 Quadratmeter große Wohnung angemietet worden, auch zum ⁠Schutz des ‌familiären Umfelds Benkos. 

Benko war im Zuge der Ermittlungen rund um den Zusammenbruch seines Immobilien- und Handelskonzerns ⁠Signa festgenommen worden. ⁠Die Pleite der Signa Ende 2023 gilt als größte ⁠Insolvenz ​der ⁠österreichischen Nachkriegsgeschichte. Zum Firmengeflecht gehörten ​auch bekannte deutsche Warenhäuser wie Galeria ‌Karstadt Kaufhof und das Berliner KaDeWe. (dpa/Reuters)
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Updated at: Today 08:02 AM