Blitzanalyse: Machtdemonstration des US-Präsidenten
Merz, Starmer, Meloni, Orbán: Zahlreiche Staats- und Regierungschefs müssen stehend hinter US-Präsident Donald Trump ausharren, während er spricht, etliche Gäste einzeln begrüßt, als »tough guy« oder »friend of mine« lobt.
Den Premierminister Pakistans holt er sogar für ein Statement zu sich ans Mikrofon. Der verkündet, er werde Trump im kommenden Jahr erneut für den Friedensnobelpreis vorschlagen.
Trump macht immer weiter mit seinem Begrüßungsreigen. Er sagt, er wisse nicht, warum die Regierungschefs hinter ihm stünden. In Wahrheit wurden sie vor Beginn der Reden dazu aufgefordert. Es ist eine Machtdemonstration: Trump hat es in der Hand, wie lang die anderen Staatenlenker stehen und seine endlose Ansprache anhören müssen.