Bereits am Tag nach der Feier hatte die für Rai-Angestellte zuständige Gewerkschaft (Usigrai) von einer »Blamage« gesprochen. Laut Medienberichten kritisierten die Arbeitnehmervertreter Petrecca dafür, »sich den Job selbst gegeben und dann gezeigt zu haben, völlig ungeeignet dafür zu sein«.
In einer neuen Mitteilung erklärte die Gewerkschaft, Petrecca habe sowohl den Gebühren zahlenden Zuschauern als auch dem Sender selbst und allen Sportjournalisten des Senders Schaden zugefügt. Rai-Geschäftsführer Giampaolo Rossi forderte Petrecca unterdessen auf, Verantwortung für die Vorfälle zu übernehmen. Er mahnte aber zugleich an, interne Auseinandersetzungen während der reichweitenstarken Spiele nicht in die Öffentlichkeit zu tragen.